Deutschlands Kicker huldigen Boxer Sturm
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Toni Kroos, Miroslav Klose, Holger Badstuber, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez (alle Bayern München), René Adler (Bayer Leverkusen) und Sami Khedira (Real Madrid) sahen in der mit 18'000 Fans bepackten Kölner Lanxess-Arena ehrfürchtig zu, wie Felix Sturm gegen den Dominikaner Giovanni Lorenzo zu einem ungefährdeten Punktsieg kam. Ihr Nationalelf-Kollege Podolski genoss als Vertrauter von Sturm seine Privilegien und unterhielt sich angeregt mit den anwesenden Box-Grössen.
Nach dem Kampf war Podolski der erste Gratulant des alten und neuen WBA-Champions im Mittelgewicht. Kein Wunder, verbindet die beiden doch seit Jahren eine enge Freundschaft. «Ich liebe den Fussball, und Lukas liebt das Boxen. Ausserdem sind wir beide Familienmenschen, er hat einen Sohn und ich auch. Das sind Dinge, die verbinden», sagt Sturm.
Für ihn war der Titelfight in Köln ein ganz besonderes Ereignis, nicht nur weil er erstmals seit 14 Monaten wieder antrat. Sturm geht nach der Trennung vom Hamburger Universum-Boxstall in der Vermarktung eigene Wege. Um aus dem Vertrag mit Universum herauszukommen, musste er eine Abfindung in siebenstelliger Höhe zahlen.
Sturm hatte seinem früheren Promoter Klaus-Peter Kohl vorgeworfen, er sei nicht in der Lage, ihm lukrative Kämpfe gegen Boxer aus Übersee zu vermitteln. Ohne Kohl tat er sich jedoch schwer, überhaupt Gegner zu rekrutieren. Phasenweise liess sich der gebürtige Kroate im Training gehen, vor dem Kampf gegen Lorenzo musste er 16 Kilo abnehmen. (ak)
Erstellt: 05.09.2010, 17:35 Uhr








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