Die unüberlegte Tat des Massimo Busacca
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Der Tessiner hat, wie es ein Bild, das von einem Berner Fan-Fotografen geknipst wurde, beweist, den YB-Supportern den «Stinkfinger» gezeigt, als er aus deren Sektor mit abschätzigen Sprechchören beschimpft wurde. Ein Vorfall, der für den Schiedsrichter des letzten Champions-League-Finals zwischen dem FC Barcelona und Manchester United noch Konsequenzen haben könnte. «Ob und allenfalls welche Konsequenzen dieser Vorfall für Busacca hat, ist noch offen», sagte Urs Meier, der Präsident der Schiedsrichter-Kommission. «Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Wir werden alle Aspekte und Faktoren berücksichtigen.»
Busacca entschuldigte sich in einer Mitteilung des Schweizer Fussballverbandes für seine Aktion. «Ich liess mich durch grundlose verbale Beleidigungen von Zuschauern provozieren und zu einer unsportlichen Geste hinreissen. Das hätte nicht passieren dürfen», sagte der Tessiner. Peter Gilliéron, der Zentralpräsident des SFV, verurteilte Busaccas Unsportlichkeit, beurteilte den Vorfall aber nicht weiter. (fal/si)
Erstellt: 20.09.2009, 18:10 Uhr








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