Sport

«Es war ein schöner Moment»

Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 18.11.2010 23 Kommentare

Nicht nur wegen seinen beiden Treffern gegen die Ukraine erlebte Alex Frei einen gelungenen Abend. Die Ovationen des Genfer Publikums waren zusätzlich Balsam für seine Seele.

1/10 Die Durststrecke ist beendet: Alex Freit trifft wieder in der Landesauswahl. Der Nati-Captain schiesst das 1:0 nach einem herrlichen Freistoss...
Bild: Keystone

   

Nach dem 2:2-Remis konnte man fast so etwas wie Zufriedenheit oder ein schüchternes Strahlen im Gesicht des zweifachen Torschützen feststellen. «Es war ein schöner Moment in meinem letzten Heimspiel», meinte Alex Frei zur Standing Ovation, die ihm das Genfer Publikum bei seiner Auswechslung in der 76. Minute gewährte. «Ich habe mich auch als Spieler in Genf immer wohl gefühlt», ergänzte der FCB-Stürmer gegenüber dem Staatsfernsehen. Noch beim 4:1-Sieg im EM-Quali-Duell gegen Wales war Frei beim Publikum in Basel durchgefallen und erbarmungslos ausgepfiffen worden.

Doch an diesem Abend in Genf beschrieb er liebend gerne seine Tore. «Es ist endlich wieder einmal ein Freistoss rein gegangen», meinte er zu seinem herrlichen 1:0 vor der Pause. Er sagte es so, wie ihm nun mal der Schnabel gewachsen ist. «Ich habe mich auf dieses Spiel wie gewohnt vorbereitet.» Ob es tatsächlich sein letztes im Natidress in der Schweiz gewesen ist, wird sich zeigen.

Hitzfelds Genugtuung

Ottmar Hitzfeld war durchaus mit der Leistung seiner Mannschaft, aber nicht mit dem Resultat zufrieden. «Das war ein hochverdientes 2:2, wir hätten aufgrund der besseren Chancen gewinnen müssen. Ich habe weitere Fortschritte im spielerischen Bereich feststellen können, dies sicherlich auch dank den beiden spielstarken Verteidigern Djourou und Affolter im Zentrum. » Und zum Doppeltorschützen fand der Coach nur lobende Worte: «Alex Frei konnte seine Leistung mit zwei Toren krönen und damit einen Superabschied aus Genf mit Standing Ovations feiern. Was mich für ihn ganz besonders freut. Das Team hat heute sicher auch für ihn gespielt.» Der Lörracher verteilte zusätzliche Komplimente: «Auch Hakan Yakin hat ein gutes Spiel gemacht.»

Mit drei Siegen falle die Jahresbilanz zwar nicht positiv aus, blickte Hitzfeld kurz zurück. «Es waren aber auch Testspiele dabei, in denen wir taktisch einiges riskiert hatten. Hätte ich immer nur auf die Statistik geschaut, hätte ich immer die gleichen elf Spieler bringen müssen. Immerhin aber konnten wir dieses Jahr den historischen Sieg über Weltmeister Spanien feiern, was der Schweiz nicht alle Jahre gelingt und in der ganzen Welt beachtet worden ist.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.11.2010, 23:32 Uhr

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23 Kommentare

Thomas Goldinger

18.11.2010, 13:55 Uhr
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Spieler und Trainer haben, wie auch wir im "normalen" Berufsleben, bessere und schlechtere Phasen. Trainer und Spieler stehen aber im Fokus der Öffentlichkeit und werden kritisiert und gelobt. Sicher verdienen Sie einiges mehr wie wir im "normalen" Berufe, doch sollte Kritik immer mit dem nötigen Respekt angebracht werden. Dieser Respekt fehlte leider in letzter Zeit immer mehr.... Schade. Antworten


Paul Hahn

18.11.2010, 08:24 Uhr
Melden

Logisch, dass wir Fans des Schweizer Fussballs mildtätiger zu Herrn Frei werden, wenn wir endlich bekommen haben, was das Beste für die Nati-Elf als Team ist, nämlich seinen Rücktritt. Mal sehen, wie er sich schlägt, wenn es in den nächsten Spielen wieder um etwas geht... @Manfred Stierli: sehe ich auch so: Yakin ist ein echter Mehrwert für jedes Team! Antworten



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EndeSpanien - Serbien2:0
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EndeNorwegen - England0:1
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Stand: 26.05.2012 17:02
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Stand: 27.05.2012 15:35
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Stand: 25.05.2012 15:24
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