«Es war sehr laut und sehr heissblütig»
Interview: Jan Derrer, Florian A. Lehmann, Freienbach SZ. Aktualisiert am 24.03.2011 13 Kommentare
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Alex Frei reagiert für einen Moment leicht säuerlich. Dass ihm ein Lokalradio-Reporter eine Frage über die Party-Destination Bulgarien stellen will, passt dem Captain der Nationalmannschaft überhaupt nicht. Nicht ganz zu Unrecht fragt sich der Fussballer, was das soll. «Ich habe keine Zeit für solche Fragen von Radio Dingsbums.»
Doch schnell beruhigt sich der 31-jährige Profi des FC Basel wieder. Sein Fokus gilt in diesen Tagen ohnehin der Mission in Sofia, die da heisst: drei Punkte mit der Schweizer Nationalmannschaft in Bulgarien. Und er will nicht, dass seine Person im Vordergrund steht. «Ob ich ein Tor erziele, ist nicht von Bedeutung. Die Mannschaft muss gewinnen.» Bulgarien stellt er auf die gleiche Augenhöhe wie die Schweiz, deshalb würden Details über Sieg oder Niederlage entscheiden. Frei, der schon 42-mal im Nationaltrikot traf, glaubt zudem, dass Ostblock-Länder oft Probleme haben, sich zu einer Einheit zu finden. «Natürlich würde uns ein frühes Tor entgegenkommen», Frei weiter.
Die Kaltblütigkeit vor dem Tor
Die Schweizer Fussballer nehmen die Angelegenheit in dieser Woche ernst. Das sieht der Beobachter, wenn sie trainieren, das klingt auch aus den Worten der Spieler. Frei betont, wie bedeutend die Konzentration in diesem Camp ist, wie wichtig die Trainings sind. «Im Spiel selbst müssen wir wieder Dinge provozieren, das Glück auf unsere Seite zwingen». Er zeigt sich überdies gegenüber der Schweizer Offensivfraktion selbstkritisch: «Wir müssen kaltblütiger vor dem gegnerischen Tor werden.» Die peinliche Nullnummer auf Malta braucht er gar nicht zu erwähnen.
Und nochmals erklärt Frei, wie wichtig der Teamgeist sei. «Die Schweiz hat keinen Lionel Messi. Wir sind darauf angewiesen, dass die Mannschaft funktioniert.» Weil er schon Erfahrungen mit dem FCB in Sofia gemacht hat, weiss er, dass die Fans dort durchaus heissblütig sein können. «Wir müssen uns auf ein lautes Publikum gefasst machen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.03.2011, 10:05 Uhr
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13 Kommentare
Und da fragen sich die Leute noch, weshalb man den Frei nicht mag und er ausgepfiffen wird. Er ist arrogant, er beantwortet nur ausgewählte Fragen, die ihm passen und nicht zuletzt wird er ausfällig. Mal ganz abgesehen davon, dass er sich weigert, Tore zu schiessen. Herr Frei, tun Sie uns bitte Allen einen gefallen und gehen wieder nach Hause. Wir brauchen keine Diven in der Nati. Antworten
Sofia ist mit Bestimmtheit eine tolle Party Destination und für die Fans wird gesorgt sein!
Aber ich verstehe Frei's Reaktion auf eine solche d... Frage. Es gibt vor allem Im Lokalmedienbereich sogenannte Journalisten welche nicht einmal das kleine 1x1 ihres Metiers beherrschen.
Ich hoffe aber natürlich, dass auch für das Team am Samstag Abend noch eine Party stattfindet!!!!
Hopp Schwiiz!
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