FCB lässt sich nicht aus der Ruhe bringen
Beeindruckende Vorstellung: Der aggressive Valentin Stocker bot eine starke Partie. (Bild: Reuters)
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ASL, 25. Runde
St. Gallen - Basel 2:4 (1:3)
AFG-Arena. - 16 085 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 15. Da Silva 0:1. 18. Stocker 0:2. 20. Imhof 1:2. 38. Chipperfield 1:3. 80. Moreno Costanzo (Handspenalty) 2:3. 90. Fernando (Eigentor) 2:4.
St. Gallen: Vailati; Zellweger (52. Owona), Lang, Schenkel, Fernando; Winter, Imhof (78. Merenda), Moreno Costanzo, Zé Vitor (65. Nushi); Fabian Frei, Frick.
Basel: Franco Costanzo; Inkoom, Abraham, Cagdas, Safari; Huggel; Shaqiri (86. Zoua), Da Silva (72. Gelabert), Stocker; Chipperfield (89. Cabral), Streller.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Koubsky (gesperrt), Pa Modou, Muntwiler, Knöpfel und Bolli (alle verletzt); Haas und Caceres (beide Nachwuchs). Basel ohne Alex Frei und Carlitos (beide verletzt), Zanni, Perovic und Sahin (alle Nachwuchs). 13. Pfostenschuss von Zé Vitor. 34. Lattenschuss von Huggel, 58. Kopfball von Streller an die Latte. Verwarnungen: 6. Da Silva (Foul), 20. Safari (Foul), 32. Costanzo (Unsportlichkeit/»Schwalbe»), 80. Cagdas (Reklamieren), 91. Abrahaham (Foul).
Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Den Grundstein zum achten Away-Sieg in dieser Saison setzte der FCB in der attraktiven Partie mit drei Toren in der ersten Halbzeit und überzeugte durch seine Effizienz.
Nach der vierten Heimniederlage rutschte Cup-Halbfnalist St. Gallen auf den achten Tabellenplatz ab und kann seine Europa-League-Träume wohl nur über die K.o.-Konkurrenz erreichen.
Der Brasilianer Da Silva, Valentin Stocker und Scott Chipperfield trafen für den variantenreicher kombinierenden und reiferen FCB in der ersten Halbzeit, Daniel Imhof reüssierte erstmals nach seinem Wechsel von Bochum zu St. Gallen für die Ostschweizer. In der wenig gehaltvolleren zweiten Hälfte verkürzte Moreno Costanzo mittels Handspenalty auf 2:3, doch ein Eigentor von Fernando in der Schlussminute besiegelte das St. Galer Schicksal endgültig.
Unterhaltsame Partie
Vier Tore und zwei Treffer ans Aluminium - die erste Halbzeit der beiden offensiv eingestellten Mannschaften war nicht nur äusserst umkämpft und aggressiv, sondern auch attraktiv. Entgegen dem Spielverlauf und nach Zé Vitors Pfostenschuss ging Basel mit einer Doublette innert drei Minuten 2:0 in Führung. Zuerst überraschte Da Silva die St. Galler mit einem präzisen Aufsetzer aus 22 Metern zur Führung, dann führte eine herrliche Passfolge von Stocker über Streller zurück zu Stocker zum 0:2. Nach 20 Minuten bewerkstelligte Daniel Imhof im Anschluss an einen Freistoss von Fernando den Anschlusstreffer, und Frick verpasste mit einem tückischen Flachschuss ins weite Ecke den Ausgleich knapp. Ein weiteres gekonntes Durchspiel von Stocker und Streller drückte Chipperfield zum 1:3 ein.
Basel kontrollierte Spiel und Gegner in der zweiten Halbzeit, beklagte einen Lattenkopfball von Streller und kam bis zu Cagdas Händevergehen (80.) nie in Schwierigkeiten. Nach Moreno Costanzos 13. Saisontor mittels Elfmeter setzten die Ostschweizer alles auf eine Karte, doch Fernando sorgte für die endgültige Entscheidung. Er vertändelte nach einem St. Galler Corner den Ball und lenkte den schnell ausgeführten Basler Konter schliesslich unglücklich ins eigene Netz. Bei Basel beeindruckten die beiden agilen Aussenläufer Shaqiri und Stocker, die für enormen Wirbel und Verwirrung in der St. Galler Abwehr sorgten. (fal/si)
Erstellt: 22.03.2010, 09:00 Uhr








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