FCZ-Stars riskieren Prämienverlust von 100'000 Franken
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 09.03.2010 3 Kommentare
Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Der Zürcher bestätigt, dass ein allfälliger Prämienverlust im schlimmsten Fall in naher Zukunft bis zu 100'000 Franken pro Spieler betragen könnte. Der FCZ habe ein hochkompliziertes Prämiensystem, das Bickel in der Öffentlichkeit im Detail jedoch nicht aufschlüsseln will. «Unsere Verträge sind absolut erfolgsorientiert», sagt Bickel. «Der Fixlohn und die Prämien liegen ungefähr bei je 50 Prozent», verrät Bickel. Der Grossteil der festgesetzten Prämien könne in den Europacup-Spielen verdient werden. Doch der FCZ ist zurzeit weit von einem Europacup-Rang entfernt. Er könnte in diesem Jahr leer ausgehen.
Verspielt der FCZ noch alles?
Die Titelverteidigung ist nicht mehr möglich, der Cup ist ebenfalls auch schon verspielt. Trotz des 1:0-Sieges über den FC Luzern, der von Trainer Bernard Challandes als Befreiungsschlag empfunden wurde, dümpelt der FCZ immer noch auf dem 8. Tabellenrang, einen Platz hinter dem Stadtrivalen GC, der in Basel mit einem 2:1-Sieg überraschte. Ende Saison wollen die FCZ-Verantwortlichen eine schonungslose Analyse machen. «Dabei wird jeder einzelne im Verein hinterfragt», verspricht Bickel gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Das gelte sowohl für den Präsidenten, den Sportchef, den Trainer und die Spieler.
Trotzdem kann Bickel die Analyse nicht abwarten, er muss jetzt schon die neue Saison planen. Die Verträge von Abwehrchef Hanu Tihinen, Mittelfeldspieler Silvan Aegerter und derjenige von Nationalstürmer Johan Vonlanthen laufen aus. «Tihinen kann es selbst entscheiden, ob er noch ein Jahr als Profi anhängen will», sagt Bickel. Er werde aber in jedem Fall in irgendeiner Funktion dem Verein erhalten bleiben. Allerdings müsste der Finne bei einer Fortsetzung seiner Karriere finanzielle Abstriche machen. Zurzeit gehört Tihinen mit einem geschätzten Jahresgehalt von 750'000 Franken zu den Spitzenverdienern im Letzigrund.
Bickel verhandelt mit Aegerters Schwiegermutter
Im Fall von Silvan Aergerter hat es Bickel bei den Vertragsverhandlungen mit der zukünftigen Schwiegermutter des Spielers zu tun. «Ich kann es durchaus verstehen, dass Silvan mit 29 Jahren noch einmal einen guten Vertrag aushandeln will», sagt Bickel, der sich deshalb auf einen Vertragspoker mit Aegerters Schwiegermutter vorbereitet und einstellt. «Das Lohngefüge wird aber auf keinen Fall gesprengt», verspricht Bickel.
Gelassen sieht Bickel auch den Verhandlungen mit Johan Vonlanthen entgegen. «Wir haben bis Ende April Zeit, die Option zu ziehen», sagt Bickel. Falls der FCZ die Option tatsächlich auch wahrnimmt, müsste sich Bickel dann auch mit Vonlanthens Berater Angelo Semeraro einigen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.03.2010, 16:12 Uhr
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3 Kommentare
Schonungslose Analyse tönt gut, wenn sie denn auch wirklich gemacht wird und niemanden ausnimmt! Betr. Spieler: Aegerter bringts schon länger nicht mehr, weshalb also überhaupt noch einen Vertrag aushandeln? Tihinen ist sicher immer noch ein Chrampfer, aber überzahlt. Ich habe es schon x-mal geschrieben. Der FCZ braucht einen durchschlagskräftigen Stürmer und einen neuen Trainer! Antworten



