«Frei darf keinesfalls jetzt schon zum FCB kommen»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 17.07.2009 22 Kommentare
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SF-Fussballexperte Jörg Stiel, 41, war an der EM in Portugal 2004 noch Captain der Schweizer Fussball-Nati. Alex Frei, 30, ist es heute. Die beiden verbindet seit Jahren gegenseitiger Respekt und Hochachtung.
Stiel beschäftigt sich auch mit dem möglichen Wechsel Freis von Dortmund zum FC Basel. «Es wäre ein Blödsinn, wenn Alex jetzt schon zurück in die Schweiz kommen würde», sagt Stiel zu NEWS. Das könne Frei mit 34 Jahren immer noch tun. Stiel ist allerdings überzeugt, dass Frei für Basel ein absoluter Glücksfalls wäre. «Alex ist Basler, ein grosser Torjäger und eine grosse Persönlichkeit», lobt Stiel seinen früheren Nati-Kollegen. Frei sei eine Integrationsfigur, ein absolutes Vorbild auf und neben dem Platz.
Der FCB würde laut Stiel mit Frei zum Titelfavoriten avancieren. «Alex würde in der Schweiz problemlos Torschützenkönig», garantiert Stiel. Dennoch rät der Aargauer Frei dringend davon ab, jetzt schon in Basel in Rente zu gehen: «Wenn Alex Dortmund verlässt, muss er nach Italien, Spanien, England oder zurück nach Frankreich gehen», so Stiel. Frei könne sich noch lange in jedem europäischen Spitzenklub behaupten.
«Das wäre auch für die Nati enorm wichtig», sagt Stiel. In der Schweiz sei Frei mit seinen Qualitäten unterfordert, glaubt Stiel sogar. Frei sei ein Mensch, der die tägliche Herausforderung, den Erfolgsdruck spüren müsse.
Stiel denkt an WM 2010
«Diese Herausforderung ist im Ausland nun mal wesentlich anspruchsvoller», betont der ehemalige Gladbach-Keeper. Der Rhythmus, die Dynamik in den Spielen, die Intensität der Trainings und der Stellenwert des Fussballs schlechthin seien grösser als in der Schweiz.
Der Fussballexperte denkt schon voraus. «An der WM 2010 in Südafrika brauchen wir in der Nationalmannschaft einen Captain Alex Frei, der in einem Verein auf europäischem Topniveau spielt», fordert Stiel. Er traue Frei zu, ein Superturnier zu spielen. «Aber wirklich nur, wenn Alex dann immer noch im Ausland spielt», betont Stiel erneut. (NEWS)
Erstellt: 17.07.2009, 09:19 Uhr
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22 Kommentare
Jetzt beginnt es zu nerven. Stiel und auch Türkyilmaz haben Frei überhaupt nichts zu sagen. Er soll machen, was er für richtig hält. Ja lieber Stiel. Es gibt auch Spieler denen Geld weniger wichtig ist als das Herz. Das alles ist Geplänkeln und nur Neid. Sämtliche Besserwisser sollen sich zu Hause ausheulen Antworten



