«Hans Meyer spielt lieber mit seinen Enkelkindern»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 14.03.2011 4 Kommentare
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Laut diverser Medienberichten soll Interimscoach Pierre Littbarski seinen Job bereits wieder los sein. Der Berliner, der den entlassenen Engländer Steve McClaren beerbt hatte, konnte den Absturz auf einen Abstiegsplatz nicht verhindern. Die 1:2-Heimniederlage gegen Nürnberg war am Samstag der absolute Tiefpunkt der Saison. Es war bereits die vierte Niederlage in Littbarskis fünftem Spiel. 2009 war Benaglio mit Wolfsburg noch deutscher Meister geworden.
Laut «Bild» soll die Absetzung Littbarski bereits beschlossene Sache gewesen sein. Nothelfer hätte Hans Meyer werden sollen. Wolfsburgs Manager Dieter Hoeness hat mit dem 68-jährigen Fussball-Dozenten schon einmal sehr gute Erfahrungen gemacht. Als Meyer 2004 Hertha BSC als Feuerwehrmann vor dem Abstieg gerettet hat, war Dieter Hoeness Manager in Berlin. Doch ein zweites Mal erhält Hoeness seinen Wunschkandidaten nicht. Meyer liess über die deutsche Presseagentur mitteilen, er habe kein Interesse an einem Job in Wolfsburg. «Ich übernehme auch nicht die Bayern oder Barcelona», sagt Meyer. Er sei es leid, auf so etwas überhaupt reagieren zu müssen. Offenbar erhält jetzt Littbarski noch einmal eine Chance.
Für Stiel ist die Absage keine Überraschung
Laut «Bild» hat Meyer sogar eine Nichtabstiegsprämie von einer Million Euro ausgeschlagen. «Das wundert mich überhaupt nicht. Hans Meyer geht es schon lange nicht mehr ums Geld», sagt Jörg Stiel gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Er sei finanziell nicht abhängig. Der ehemalige Captain und Torhüter der Schweizer Nationalmannschaft kennt Meyer aus gemeinsamen Gladbacher Zeiten. Inzwischen sind sie längst Duz-Freunde geworden. «Als ich einmal versucht habe, Hans den FC St.Gallen schmackhaft zu machen, hat er sofort abgewunken», sagt der Moderator des Fussball-Talks «Kick-it» beim Schweizer Sportfernsehen. «Hans hat mir schon damals gesagt, dass er viel lieber mit seinen Enkelkindern spielt als noch einmal ins Profigeschäft einzusteigen.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.03.2011, 10:34 Uhr
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4 Kommentare
Würde das Automobilunternehmen in Wolfsburg so geführt wie ihre Fussballabteilung - man würde ernrsthaft überlegen wieder die Produktion des Ur-Käfers aufzunehmen. Nur aussergewöhnliche Massnahmen führen zu ebensilchen Resultaten. Zum Glück gibt es Persönlichkeiten wie Hans Meyer welche Ethik vor Geld stellen. Am Ende würden diejenigen Köpfe gerettet die schon lange hätten zurüktreten müssen. Antworten
Das Problem bei Wolfsburg ist der Selbtherliche Dieter Höness, solange dieser unfähige Mensch das Sagen hat gehts mit jedem Klub bergab, siehe Hertha Berlin. Da kann er immer den Trainer entlassen es ändert nichts an den Tatsachen, dass er vom Fussballgeschäft nicht viel versteht. Er wird immer im Schatten seines Bruders stehen. Wolfsburg sollte ihn schnell in die Wüste schicken mit Littibarski. Antworten
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