Hitzfeld bedauert Huggels Rücktritt
Aktualisiert am 30.07.2010 41 Kommentare
Nach 41 Länderspielen (2 Tore) tritt Benjamin Huggel aus der Schweizer Nationalmannschaft zurück. Laut der «Basler Zeitung» hat der 33-jährige Basler Ottmar Hitzfeld am Donnerstag über seinen Rücktritt informiert. «Ich muss auf meinen Körper hören und meine Kräfte bündeln», so Huggel in der «BaZ». Der Basler gehörte an den Europameisterschaften 2004 und 2008 wie auch an der WM 2010 in Südafrika zum Schweizer Kader.
Eine tragende Kraft wurde der 33-jährige Puncher, der im August 2003 beim 0:2 gegen Frankreich als linker Flügel debütiert hatte, allerdings erst unter Hitzfeld. Der zweifache Familienvater hatte betont, die WM 2010 sei sein letztes grosses Turnier. Huggels Nationalmannschafts-Geschichte begann am 20. August 2003 gegen Frankreich mit einem viertelstündigen Einsatz als linker Flügel.
Huggels Tor für die Geschichte
Die Weltmeisterschaften 2006 hatte der Baselbieter verpasst: Nach dem skandalösen Barrage-Rückspiel in der Türkei wehrte sich der Gerechtigkeitsfanatiker gegen die Angriffe der einheimischen Spieler. Eine Kamera filmte Huggel, der erst vier Minuten vor Schluss überhaupt erst eingewechselt worden war, wie er sich Alpay an den Hals warf. Die Folge waren sechs Spielsperren, die später um zwei Einheiten reduziert wurden. An der Euro 2008 im eigenen Land war er zwar spielberechtigt, Köbi Kuhn setzte aber nicht auf ihn.
Unter Hitzfeld gelangen Huggel auch seine zwei Tore im Nationalteam. Und obwohl er nur selten traf, war eines davon ein ganz spezielles. Beim Auswärtssieg gegen Luxemburg war es Huggel vorbehalten, mit einem Kopfball das 1000. Tor in der Geschichte der Schweizer Nationalmannschaft zu erzielen.
Hitzfeld bedauert den Rücktritt, respektiert aber den Entscheid Huggels: «Ich hätte sehr gern auch in der EM-Qualifikation auf die Klasse und Erfahrung Huggels zurückgegriffen. Er war ja in den letzten zwei Jahren nicht umsonst absolut unbestritten in unserem Mittelfeld. Aber wenn ein 33-Jähriger Spieler sagt, er möchte seine Kräfte nurmehr für den Verein einsetzen, der national und international stark engagiert ist, muss man das auch akzeptieren.» (son/si)
Erstellt: 30.07.2010, 08:03 Uhr
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41 Kommentare
Wer sich über die Leistungen von Beni Huggel abschätzig äussert, hat keine Ahnung von Fussball. Man muss nicht immer 3 Tore pro Spiel schiessen um gut zu sein. Huggel arbeitet sehr viel, vor allem auch defensiv. Diese Spieler sind enorm wichtig im Team, aber natürlich weniger spektakulär. Ich bin froh, ihn beim FCB zu wissen. Er ist ein wichtiger Faktor, dass der FCB auch dieses Jahr Meister wird. Antworten
Ein verdienter und bodenständiger Spieler wie Huggel hat die ganzen Schmähkommentare nicht verdient. Als diskreter 6er immer konstant einen guten Job gemacht ohne Starallüren. Die Schweiz ist wohl das einzige Land, wo Spieler wegen Ihrer Herkunft ausgebuht werden. An Peinlichkeit kaum zu überbieten, darum haben wir auch das Ausscheiden aus der WM verdient. Danke für alles Huggel, cooler Siech! Antworten
Der FCB setzt seit Jahren die Masstäbe im Schweizerfussball. Das ist auch ein Verdienst von Herr Huggel. Dankeschön. Die Basler zeigen auch in dieser Saison wo der Meister- & Cup Pokal hingehört. Nach Basel nämlich. Wünsche Herr Huggel und Familie alles Gute und dem FCB viel, viel Erfolg national und international. Antworten
Bei einigen Unterschriften Events Herr Huggel immer wieder mal getroffen. Ein netter Mensch mitten im Leben. Im Fussball hat er es bis in den Spitzensport gebracht, dies im Gegensatz zu den 99,9 % der Forum Schreiber. Ich wünsche mir einen Beny Huggel beim FCB der die Aufgaben vom Trainer erfüllt und die die Jungen unterstützt. Hoffe er kriegt dann mal einen JOB beim FCB nach der Karriere. Antworten
basel oder zürich, bern oder luzern, wer interessierts? huggel hat sich so entschieden, was angesichts seines fussballeralters durchaus verständlich ist. den kommentaren nach entscheidet über gute oder schlechte leistungen nur die anzahl. tja liebe fachkundige, das ist wohl zu einfach.... ein unauffäliger "6er" hat meistens ein gutes spiel gemacht.... grüsse aus zürich (neutraler fussballfan) Antworten
Dass ein defensiver Mittfeldspieler der in der Nati die Gattuso Rolle und damit die Drecksarbeit zu verrichten hatte, von einigen hier nur an seinen Toren in der Nati gemessen wird zeigt deren Sachverständnis für den Fussball. Finde es aber auch toll dass sich Beni seine schönsten Tore immer für den FCZ aufspart. Antworten
Sowas von primitiv, was hier abgeht! Benni Huggel ist für seinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Platz zu danken. Seinen Rücktritt von der Nati begüsse ich deshalb, weil er damit Hitzfeld eine Verjüngung ermöglicht und weil er erkannt hat, dass man sich mit zunehmendem Alter nicht verzetteln darf. In diesem Sinne: Danke Herr Huggel und noch viel Erfolg mit dem FCB! Antworten
Peinlich, Peinlich wie in diesem Land mit Fussballspielern umgegangen. Respektlos! Wer führt denn bereits wieder in der Meisterschaft? Wer gewinnt im europäischen Fussball auswärts? YB, Zürich etc? An die FCB Hasser: IHR SEID NUR PEINLICH!! Vorallem - so geht man nicht mit Menschen um, auch wenn man den Club nicht mag! Ich bin Berner und FCB Fan, aber ich würfde mich NIE so gegen Y Spieler äussern Antworten
Bin FCZ Fan und hätte mir auch gewünscht, wir hätten mehr Spieler in der Nati, aber die Realität ist leider, das Leute wie Huggel und sogar Frei (ja, leider) immer noch zu den besten gehören, was wir im Moment haben. Die neue Saison hat soweit interessant und auf gutem Niveau begonnen, schauen wir vorwärts und hoffes, es drängen sich Junge auf, nicht nur aus Basel sondern auch unsere ! Antworten
Wahrscheinlich ist "Gerechtigkeitsfanatiker" (im Artikel) nett gemeint, die Wortwahl tönt aber irgendwie sehr abschätzig - Huggel hat sich einfach gewehrt, als er und seine Kollegen verprügelt werden sollten. Wenigstens einer hatte Mumm, die anderen sind ja einfach davongerannt. Darf man sich nicht mehr dagegen wehren? Antworten
Ich bin froh für jeden FCB Spieler der in Zukunft nicht mehr für diese undankbaren Möchte-gern Fans der Schweizer Nati spielen wird. Nicht einmal in Italien wo die Rivalität zwischen den Vereinen um einiges grösser ist wird so eine Hetzjagd in der Nationalmannschaft veranstaltet. Danke für alles Beni und auf viele weitere erfolgreichen Jahre beim FCB. Antworten
Das Problem ist, Frei kann man nicht mehr brauchen ich finde es ist an der Zeit in der Schweizer Nati einen Umbruch zu starten, wieso? Ganz einfach wir müssen unsere Stärke von 2006 zurückholen, d.h. Frei, Streller, Yakin und Grichting schon bei dieser Quali abzubauen. Der Bund hat mit den jüngeren gute Abeit geleistet, dass muss jetzt endlich Früchte tragen. Derdiyok, Shaqiri die neue Zukunft Antworten
Einmal mehr zeigt Benni Huggel Grösse! Haben es doch viele verpasst einen würdigen Abgang aus der Nati zu nehmen. Der FCB braucht Benni weiterhin und ich bin sicher, dass er noch viel für den Verein machen wird. Wenn es auch die vielen FCB Neider nicht wahrhaben wollen. Antworten
Man sieht die Zürchermafia macht sich in den vorstehenden Kommentaren wieder bemerkbar. Bravo Beni Huggel. Bravo für eine tolle Zeit in der Nati, bravo für einen richtigen Entscheid im Alter von 33 sich auf den Club zu konzentrieren und bravo für einen zuverlässigen und anständigen Fussballer. Antworten
diese undankbarkeit der natianhänger, da müssten gleich alle spieler zurücktreten. spielt einer beim falschen club, insbesondere beim fcb, ist er unbrauchbar. sogar ein shaqiri, der mit seinen 18 jahren mit bestimmtheit noch niemandem weh getan hat, wird in den kommentaren bereits schlecht gemacht. wer wundert sich dann noch, wenn sie für die länder ihrer väter, statt der schweiz spielen? lachhaft Antworten
Die Anti FCB und voller Neid triefender Aussagen in diesem Forum sind schon bemerkenswert und deuten auf absolut 0 (Sach)verstand hin. Wer sammelt die Punkte auf internationaler Ebene welche z.B. nächstes Jahr den direkten Startplatz in CL Gruppenphase bringen und welche "Schweizer" schiessen am meisten Tore in der Super League wie auch in der Nati? Ganz sicher keiner vom FCZ, GC,YB. Noch Fragen? Antworten
@marcmüller: sie haben keine ahnung von fussball!!! huggel ist ein defensiver mittelfeldspieler, der seinen job gut erledigt hat. er kann ja nichts dafür, dass hitzfeld FALSCH aufstellt, bsp. gegen honduras. huggel wird mit dem fcb noch viele erfolge feiern, da bin ich mir sicher, obwohl ich selber fcl fan bin. alles gute. Antworten
An alle die sich gross aufspielen und Huggels Rücktritt begrüssen: Schade, dass ein Spieler, der so viel Stabilität und Sicherheit ins Mittelfeld bringt, kämpft und sich für das Team einsetzt, ohne gross auf Show zu machen, von den Fans nicht honoriert wird. Wenn jemand überwertet ist, dann Barnetta. Huggel wird der Nati fehlen, ob's Euch lieb ist oder nicht! Danke Beni!!!! Antworten

Thierry Hecht
Respekt für jemanden der zur richtigen Zeit aufhört. Danke Beni. Auf jetzt Basel!!!!! Antworten