«Ich habe den schärfsten Schuss bei GC»

Tagesanzeiger.ch/Newsnet präsentiert vor dem Super-League-Start die Skills von sechs Zürcher Fussballgrössen. Heute: Shkelzen Gashi, der Scharfschütze von GC.

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Shkelzen Gashi hat sein erstes Jahr bei GC hinter sich. Er wurde mit den Zürchern Cupsieger und beendete die Meisterschaft auf Rang 2. Sein persönliches Unglück war, dass er zweimal verletzt ausfiel. Er findet trotzdem: «Wir haben eine super Saison hinter uns.»

Am Montag wird Gashi 25-jährig. Er schliesst sich selbst mit ein in seine Bilanz, weil er sich nie überflüssig gefühlt hat während der Rekonvaleszenz. Er war sicher, dass er zu seinen Einsätzen kommt, wenn er fit ist. In Schwung kam der offensive Mittelfeldspieler in diesem Frühjahr. Vier seiner fünf Tore erzielte er in der zweiten Meisterschaftshälfte, drei in den letzten sieben Partien.

In Schlieren ist Gashi aufgewachsen. Sein Talent fiel einem Kollegen seines Vaters auf, der von der Terrasse aus zuschaute, wie der fünfjährige Shkelzen vor dem Haus Fussball spielte. Ein paar Wochen später war der kleine Bub Junior beim FCZ.

«Mein Weg machte mich auch reifer»

Er durchlief beim Grossclub sämtliche Nachwuchsstufen, bei den Profis durchsetzen aber konnte er sich nicht. Gashi ging in Leihgeschäften zum FC Schaffhausen und nach Bellinzona. Er wechselte 2010 zu Xamax und zog 2011 weiter zum damaligen Challenge-League-Club Aarau, weil er genug hatte vom Zirkus in Neuenburg. Er sagt: «Als junger Spieler hatte ich viele Trainer und spielte oft in Vereinen, die mit sich selbst zu kämpfen hatten.» Er glaubt, dass er deshalb länger als andere gebraucht hat, zur Konstanz zu finden. Er möchte die in den Wanderjahren gemachten Erfahrungen trotzdem nicht missen. Seine Überzeugung ist: «Ich habe viel gesehen. Mein Weg machte mich auch reifer.»

Den Weg vom Super-League-Club Xamax nach Aarau ging er damals bewusst. Er wollte «einen Schritt rückwärts gehen, um danach zwei Schritte nach vorne zu machen». Es war kein falscher Plan. Es gelang ihm in der Challenge League eine starke Saison mit 18 Toren und 16 Assists in 28 Einsätzen (inklusive zwei Spielen und einem Treffer in der Barrage gegen Sion), er weckte mit seinen Auftritten das Interesse grösserer Clubs, er wechselte zu GC.

Als «technisch ganz feinen Spieler», der die Bälle verteilen könne, aber auch die Richtung zum Tor einzuschlagen wisse, so hat ihn der neue GC-Trainer Michal Skibbe kennen gelernt. Gashi ist einer mit starkem linkem Fuss. Und einer mit hartem Schuss. Gashi sagt: «Ich habe den schärfsten Schuss bei GC.» Schärfer als derjenige von Hajrovic? «Hajrovic ist auch ein guter Schütze», antwortet Gashi, «andere sollen beurteilen, ob er besser ist.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.07.2013, 09:16 Uhr

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