Kann Gladbach Favre noch halten?
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 17.01.2012 13 Kommentare
Gladbach-Experte Jörg Stiel (Bild: Keystone )
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Bundesliga
34. Runde
| 05.05. | Borussia Dortmund - SC Freiburg | 4 : 0 |
| 05.05. | Werder Bremen - Schalke 04 | 2 : 3 |
| 05.05. | Hannover 96 - Kaiserslautern | 2 : 1 |
| 05.05. | Mainz 05 - Borussia Gladbach | 0 : 3 |
| 05.05. | 1. FC Nürnberg - Bayer Leverkusen | 1 : 4 |
| 05.05. | VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg | 3 : 2 |
| 05.05. | 1. FC Köln - Bayern München | 1 : 4 |
| 05.05. | Augsburg - Hamburger SV | 1 : 0 |
| 05.05. | Hertha BSC - Hoffenheim | 3 : 1 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Borussia Dortmund | 34 | 25 | 6 | 3 | 80:25 | 81 |
| 2. | Bayern München | 34 | 23 | 4 | 7 | 77:22 | 73 |
| 3. | Schalke 04 | 34 | 20 | 4 | 10 | 74:44 | 64 |
| 4. | Borussia Gladbach | 34 | 17 | 9 | 8 | 49:24 | 60 |
| 5. | Bayer Leverkusen | 34 | 15 | 9 | 10 | 52:44 | 54 |
| 6. | VfB Stuttgart | 34 | 15 | 8 | 11 | 63:46 | 53 |
| 7. | Hannover 96 | 34 | 12 | 12 | 10 | 41:45 | 48 |
| 8. | VfL Wolfsburg | 34 | 13 | 5 | 16 | 47:60 | 44 |
| 9. | Werder Bremen | 34 | 11 | 9 | 14 | 49:58 | 42 |
| 10. | 1. FC Nürnberg | 34 | 12 | 6 | 16 | 38:49 | 42 |
| 11. | Hoffenheim | 34 | 10 | 11 | 13 | 41:47 | 41 |
| 12. | SC Freiburg | 34 | 10 | 10 | 14 | 45:61 | 40 |
| 13. | Mainz 05 | 34 | 9 | 12 | 13 | 47:51 | 39 |
| 14. | Augsburg | 34 | 8 | 14 | 12 | 36:49 | 38 |
| 15. | Hamburger SV | 34 | 8 | 12 | 14 | 35:57 | 36 |
| 16. | Hertha BSC | 34 | 7 | 10 | 17 | 38:64 | 31 |
| 17. | 1. FC Köln | 34 | 8 | 6 | 20 | 39:75 | 30 |
| 18. | Kaiserslautern | 34 | 4 | 11 | 19 | 24:54 | 23 |
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Laut deutschen Medien dachte Lucien Favre nach dem Verkauf von Torjäger Marco Reus über einen vorzeitigen Abgang in Gladbach nach. Jetzt wollen ihn die Verantwortlichen wieder zufriedenstellen. Neben Reus verliert Gladbach in der kommenden Saison auch Roman Neustädter, der ablösefrei zu Schalke wechselt. Marco Reus, der deutsche Internationale und Shootingstar der Bundesliga, wird in der kommenden Saison für Borussia Dortmund stürmen. Für ihn gibt es allerdings viel Geld. Die 17,5 Millionen Euro, die Gladbach als Transfersumme erhalten hat, sollen jetzt in neue Spieler investiert werden. Dieses Versprechen der Vereinsleitung soll Favre wieder etwas versöhnlicher stimmen. Der Klub signalisiert auch, dass er mit dem Schweizer langfristig planen will. Sein Vertrag läuft nur bis Sommer 2013.
«Natürlich denken wir im Präsidium immer darüber nach, wie man erfolgreiche und zufriedene Mitarbeiter langfristig binden kann», sagt Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof in der «Bild». Für den Weltmeister von 1974 spielt der Schweizer in den Zukunftsplanungen eine zentrale Rolle. «Lucien Favre hat uns sehr geholfen. Er weiss, dass er bei Borussia ein exzellentes Standing hat. Wir setzen uns in den nächsten Wochen zusammen», verspricht Bonhof. Lucien Favre, der Gladbach vor dem Abstieg bewahrt und mittlerweile zurück an die Tabellenspitze der Bundesliga geführt hat, hat den Abgang seines besten Spielers inzwischen offenbar verdaut und sieht den neuen Perspektiven positiv entgegen.
«Wenn nicht jetzt, ja wann denn dann»
«Das gehört zum Geschäft, wir müssen jetzt nach vorne schauen», sagte er in der ARD. Am Freitag empfängt Gladbach zum Rückrundenstart Leader Bayern München. Mit einem Sieg könnte Gladbach den Abstand zu den Münchnern auf einen Punkt reduzieren. Und dann hätte Favre im Poker um einen Vertrag noch besser Karten.
Auch Gladbach-Experte Jörg Stiel denkt, dass der Zeitpunkt gekommen sei, Lucien Favre in Gladbach zu vergolden. Man müsse versuchen, den Schweizer langfristig zu verpflichten. «Wenn nicht jetzt, ja wann denn dann?», fragt Galdbachs ehemaliger Captain und Torhüter. Favre geniesse in Gladbach grosses Ansehen. Seine Erfolge seien geradezu phänomenal. «Das Geld, das man für Reus eingenommen hat, wird in neue Spieler investiert», sagt der Moderator des Fussball-Talks «kick-it» beim Schweizer Sportfernsehen SSF. Damit habe der Verein Favre neue Perspektiven eröffnet.
«Verlängerung mit Favre ist kein Selbstläufer»
«Favre hat in den Vertragsverhandlungen schon jetzt sehr gute Karten. Und wenn er am Freitag die Bayern schlägt, dann sind sie noch besser», sagt Stiel. Die Bayern würden Gladbach ja liegen. «Lucien hat schon das erste Saisonspiel in München gewonnen», so Stiel. Es wäre unglaublich, wenn Gladbach dem Topfavoriten auf die Meisterschaft sechs Punkte abknöpfen würde. «Ein Wahnsinn, vor ein paar Monaten entgingen sie noch knapp dem Abstieg.» Allerdings räumt Stiel auch ein, dass die Vertragsverlängerung mit Favre kein Selbstläufer sei. «Mittlerweile ist er auch für andere grosse Klubs interessant geworden», ist er überzeugt. Die Frage, ob Gladbach Gladbach Favre überhaupt langfristig binden könne, stehe deshalb durchaus im Raum. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.01.2012, 12:16 Uhr
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13 Kommentare
Favre würde niemals zu den Bayern passen. Die brauchen einen wie Klopp der auch Holywood kann. Favre soll in Gladbach bleiben, mit den vielen Reus Millionen gescheit einkaufen und dort ein Spitzenteam formen. Gladbach ist ideal für einen Typen wie Favre, der nicht so mediengewandt ist. aber dafür ein umso besserer Trainer.
Ich würde sogar sagen der beste Trainer, den die Schweiz je hatte.
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