«Kratzen und Beissen für den Aufstieg»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 25.05.2011 2 Kommentare
Challenge League
30. Runde: Biel - Lausanne-Sport. Delémont - Lugano. Stade Nyonnais - Locarno. Vaduz - Aarau. Wil - Winterthur. Wohlen - Schaffhausen. Yverdon - Servette. Chiasso - Kriens.
1. Lausanne-Sport 62
2. Servette 59 (73:27)
3. Lugano 59 (54:34)
4. Vaduz 57
5. Wil 43 (43:41)
6. Stade Nyonnais 43 (43:49)
7. Chiasso 40 (34:38)
8. Delémont 40 (46:57)
9. Biel 39
10. Aarau 36
11. Wohlen 34
12. Winterthur 32 (41:49)
13. Kriens 32 (26:50)
14. Locarno 31
15. Schaffhausen 26
16. Yverdon 20
Heute live
Tagesanzeiger.ch/Newsnetz berichtet heute ab 20 Uhr live mit Web-TV und Tickern von der Finalissima in der Axpo Super League. Im Fokus stehen die Partien FC Basel gegen FC Luzern und FC Zürich gegen den FC Thun.
Zudem wird auch live über Auf- und Absteiger berichtet. Der Live-Ticker zur Challenge League beginnt um 19.15 Uhr.
Nach Ende der letzten Runde folgen hier Reaktionen, Video-Interviews und Kommentare.
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Die Waadtländer brauchen heute Abend in Biel noch einen Punkt, um in die Super League aufzusteigen. Martin Rueda, den viele Experten im Trainer-Business bereits abgeschrieben hatten, sagte heute Morgen gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet: «Ja, das wäre mein grösster Sieg.»
Der ehemalige Internationale, der einst für GC, Xamax, Luzern und Wettingen spielte, gehört zu den Trainern der Stunde. Mit seiner Routine versucht der Zürcher, seiner Mannschaft die Nervosität zu nehmen. «Wir machen alles wie üblich», sagt er. Lausanne sei vor dem alles entscheidenden Spiel auch nicht zur Vorbereitung ins Hotel gegangen. «Die Spieler können sich zu Hause bei ihren Familien viel besser vorbereiten und relaxen», sagt er. Heute Morgen absolvierte die Mannschaft noch ein lockeres Aufwärmtraining. «Wir lesen auch keine Zeitungen mehr und lassen uns nicht verrückt machen», versichert Rueda. Er will auf der Bieler Gurzelen auch nicht auf ein Unentschieden spekulieren. «Das wäre viel zu gefährlich, wir werden voll auf Sieg spielen.»
Lausanne machte 14 Punkte Rückstand wett
Das Team von Martin Rueda hatte noch vor ein paar Wochen sage und schreibe 14 Punkte Rückstand auf den damaligen Leader Lugano. Die Hoffnung hat Rueda jedoch nie aufgegeben und an die Chance und an seine Mannschaft geglaubt. «Ich habe den Spielern schon damals gesagt, dass wir jetzt für den Aufstieg sieben Siege brauchen», sagt er. Mittlerweile sind es sechs Siege in Serie geworden. «Ich habe die Spieler eindringlich davor gewarnt, dass der entscheidende siebte Sieg auch nach einer tollen Serie nicht einfach so komme», warnt er. Lausanne müsse in Biel noch einmal an die Schmerzgrenze gehen. «Wir müssen im Spiel auch dorthin gehen, wo es richtig wehtut.» So fordert er das totale Engagement. Für den Aufstieg müsse man kratzen und beissen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.05.2011, 11:13 Uhr
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2 Kommentare
Mich nimmt nur wunder wieso Lugano (wieder) gegen Saisionende so dermassen zusammengebrochen ist?
Bei den letzten Spielen darf man ruhig nachdenken ob das alles mit rechten Mitteln vorüber ging...
Auch die Entlassung von Schällibaum ist eigentlich ein Skandal!
Lausanne wird die SL bereichern. Endlich wieder mal in die Romandie!
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