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Margairaz: «Über den FCZ wieder in die Nationalmannschaft»

Xavier Margairaz wollte den leihweisen Transfer zu Zürich, um zu Spielpraxis zu kommen. Und er will wieder zurück in die Nationalmannschaft.

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Xavier Margairaz
Der Romand wechselte ebenfalls im Sommer 2007 ins Ausland. Bei Osasuna spielte er in der Primera Division gegen Barcelona und Real Madrid, ehe ihn ein Kreuzbandriss stoppte und seinen EM-Traum platzen liess. Margairaz arbeitet derzeit an seinem Comeback und kehrt dafür leihweise für eine halbe Saison zum FCZ zurück.
Bild: Keystone

   

Xavier Margairaz, wie geht es Ihnen gesundheitlich?
Ich muss noch drei Wochen Rehabilitation machen, dann kann ich das Mannschaftstraining mit dem FC Zürich aufnehmen. Ich habe seit Beginn meiner Behandlung mit der gleichen Person gearbeitet, das will ich nun auch zu Ende bringen. Deshalb reise ich auch nicht ins Trainingslager des FCZ.

Warum entschieden Sie sich eigentlich für eine Rückkehr nach Zürich?
Erste Priorität war für mich, dass ich wieder spielen kann. Und ich will wieder in die Nationalmannschaft. Ich kenne bei Zürich natürlich viele Spieler, die Leute im Umfeld und auch den Trainer. Es war für mich die beste Situation. Aber es ging alles sehr schnell; die ersten Gespräche fanden zu Beginn dieses Monats statt. Ich hatte noch einige andere Offerten, aber das war für mich die beste.

Eine solch lange Verletzungspause ist auch mental nicht einfach.
Man denkt in einer solchen Phase viel auch über andere Sachen nach. Man darf nie vergessen, dass wir Fussballspieler in einer privilegierten Situation sind. Während einer Verletzung kann man aber auch anderen Beschäftigungen nachgehen. Wobei ich zweimal pro Tag in der Physiotherapie war, so viel Zeit blieb also nicht. Ich habe die ganze Rehabilitation in der Schweiz gemacht, bin aber alle drei Wochen einmal nach Spanien gereist.

Sie mussten sich im Dezember noch einmal operieren lassen. Wie geht man mit einem solchen Rückschlag um?
Ich hatte die Wahl, mit der Operation zwar nochmals vier bis sechs Wochen länger pausieren zu müssen, dafür danach beschwerdefrei zu sein. Ich habe in dieser Phase viel in anderen Bereichen gearbeitet. An der Technik, Kraft und an der Explosivität.

Werden sie jetzt zum Sprinter?
(lacht) Nein, nein. so schnell wie Keita (frühere Sturmrakete des FC Zürich; Anm. d. Red.) werde ich nie sein. Aber der spanische Rhythmus erfordert schon eine höhere Schnelligkeit.

Sie wechselten 2007 nach dem Meistertitel mit dem FCZ nach Spanien. War das richtige Weg?
Es war sicher kein Fehler. Die ersten drei Monate waren nicht einfach. Ich brauchte diese Zeit, um mich an den Rhythmus, an die Spiele und an die Technik in Spanien zu gewöhnen. Dann fühlte ich mich jedoch immer besser. Leider kam dann die Verletzung. Jetzt muss ich einfach möglichst Spielpraxis erhalten, deshalb machen wir auch diesen Leihtransfer.

Spielpraxis ist aber nicht garantiert. Der FCZ spielte in der Hinrunde gut, und im Mittelfeld ist die Konkurrenz gross.
Der Konkurrenzkampf ist ein Teil des Fussballs. Ich muss hart arbeiten. aber die Nationalmannschaft muss das Ziel sein, deshalb komme ich auch zum FC Zürich zurück. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 14.01.2009, 18:39 Uhr

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