«Messi kann den Ballon d'Or siebenmal holen»
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 09.01.2012
Die Fifa-Gala bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet
Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtet ab 19 Uhr live über die Vergabe des Ballon d'Or im Zürcher Kongresshaus – mit Fotos vom roten Teppich und Videointerviews.
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Der spanische Tennisstar und Real-Madrid-Fan Rafael Nadal wünscht sich, dass sich heute Abend sein Landsmann Xavi vom FC Barcelona zum Weltfussballer krönen lassen darf. Die prominente Unterstützung dürfte dem Dritten der letztjährigen Wahl aber nichts nützen. Zu dominant war auch im abgelaufenen Jahr sein Teamkollege Lionel Messi. Cristiano Ronaldo, der neben Xavi und Messi nominiert ist, kommt noch nicht einmal zur Vergabe des Ballon d'Or im Zürcher Kongresshaus. Spötter behaupten, er wolle nicht schon wieder gegen den FC Barcelona verlieren, Ronaldo selbst erklärte, er bereite sich auf das nächste Spiel mit Real Madrid vor.
In einer Liga mit Maradona und Pelé
Wie dem auch sei, die Frage vor der Fifa-Gala ist wohl weniger, wer heute den Ballon d'Or in Empfang nehmen kann, sondern wie oft Messi die Auszeichnung in seiner Karriere noch gewinnen wird. «Wahrscheinlich wird er fünf-, sechs- oder siebenmal den Ballon d'Or holen. Er ist unvergleichlich und spielt in einer anderen Liga», sagte der frühere holländische Superstar und Ex-Barça-Trainer Johan Cruyff in einem Interview mit der argentinischen Sportzeitung «Olé». Messi habe es sich verdient, in einem Atemzug mit seinem argentinischen Landsmann Diego Maradona und dem Brasilianer Pelé genannt zu werden: «Er gehört in diese Reihe, denn er hat wichtige Titel geholt. Er hat zweimal den Ballon d’Or gewonnen und wird einmal der Spieler sein, der am häufigsten Weltfussballer geworden ist.»
Platini als einziger Spieler dreimal in Serie ausgezeichnet
Bislang schaffte es erst der heutige Uefa-Präsident Michel Platini, dreimal in Folge die Wahl zu gewinnen. Der Franzose kam 1983, 1984 und 1985 zum Handkuss. Cruyff sicherte sich die Ehrung zwischen 1971 und 1974 ebenfalls dreimal, Franz Beckenbauer unterbrach aber 1972 seine Serie. Bis 1990 war der Gewinn des Ballon d'Or Spielern aus Europa vorbehalten, Lothar Matthäus war im folgenden Jahr der erste Gewinner des goldenen Balls, der sich auch Weltfussballer nennen durfte. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 09.01.2012, 14:17 Uhr



