Mit italienischer Härte gegen die Bulgaren
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 25.03.2011
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Der Lörracher liess durchblicken, dass er im defensiven Mittelfeld neben Gökhan Inler von Udinese wohl auch auf die Zweikampfstärke von Ex-FCZ-Star Blerim Dzemaili setzt. Die definitive Aufstellung wolle er aber erst am Samstag bekanntgeben. Der Zürcher spielte mit Parma zuletzt stark und hat sich zum Leader entwickelt. Somit ist klar, dass Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen muss. Das defensive Mittelfeld, das Bollwerk der Schweizer, bilden mit Gökhan Inler von Udinese und Blerim Dzemaili zwei Italien-Söldner.
«Wenn Dzemaili spielt, erwarte ich, dass er seine Ausstrahlung, die Aggressivität im Zweikampf und seine gute Form einbringt», fordert der Nationalcoach. Pirmin Schwegler hingegen habe mit Frankfurt in den letzten acht Spielen nur ein Mal gewonnen und stecke im Abstiegskampf, was man auch spüre. In Italien wird hart und kompromisslos in die Zweikämpfe gestiegen. Taktische Schlauheit ist in der Serie A ebenfalls erforderlich und wird von den Experten anerkannt. Inler und Dzemaili bringen diese Qualitäten mit. Deshalb hat Ottmar Hitzfeld im Hinblick auf dieses Schicksalsspiel in Sofia eine hervorragende Wahl getroffen.
«Wir können mit Druck umgehen»
«Wir stehen mit dem Rücken zur Wand», sagt Captain Alex Frei. Doch die Schweiz habe schon mehrmals bewiesen, dass sie mit Druck umgehen könne. Der Basler blickt zurück auf die WM-Qualifikation und führt dabei das Beispiel an, als die Schweiz das Auswärtsspiel gegen Griechenland mit 2:1 gewonnen hatte. Damals stand das Team von Ottmar Hitzfeld ebenfalls mit dem Rücken zur Wand und machte einen Befreiungsschlag.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.03.2011, 13:14 Uhr


