«Nur ja nicht die Türkei»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 28.07.2011 16 Kommentare
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Die sechs Töpfe
Topf 1: Spanien, Holland, Deutschland, England, Portugal, Italien, Kroatien, Norwegen, Griechenland
Topf 2: Frankreich, Montenegro, Russland, Schweden, Dänemark, Slowenien, Türkei, Serbien, Slowakei
Topf 3: Schweiz, Israel, Irland, Belgien, Tschechien, Bosnien-Herzegowina, Weissrussland, Ukraine, Ungarn
Topf 4: Bulgarien, Rumänien, Georgien, Litauen, Albanien, Schottland, Nordirland, Österreich, Polen
Topf 5: Armenien, Finnland, Estland, Zypern, Lettland, Moldawien, Mazedonien, Aserbaidschan, Faröer
Topf 6: Wales, Liechtenstein, Island, Kasachstan, Luxemburg, Malta, Andorra, San Marino
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Aus Topf 1:
Gökhan Inler, der neue Star bei Napoli, hätte keine Angst vor dem direkten Duell mit Cristiano Ronaldo, dem teuersten Fussballer der Welt. «Portugal wäre ein hochinteressanter Gegner. Die Portugiesen haben eine äusserst spielstarke Mannschaft, die keinen destruktiven Fussball praktiziert, sondern mitspielt.» Die Schweiz habe gegen Portugal durchaus eine reelle Chance. Obwohl die Schweiz an der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika das Startspiel gegen Spanien gewonnen hat, möchte Inler nicht noch einmal auf die Iberer treffen. «Spanien ist Welt- und Europameister und der absolute Topfavorit für jede Gruppe», sagt Inler. Die Wahrscheinlichkeit sei realistisch gesehen eher gering, dass die Schweiz gegen Spanien gleich zweimal hintereinander gewinnt.
Aus Topf 2: Die 0:1-Niederlage in der laufenden EM-Qualifikation gegen Montenegro liegt Inler immer noch schwer auf dem Magen. Da kommen Rachegelüste auf. «Diese Niederlage hat uns arg in Schieflage gebracht. Dort hatten wir eigentlich drei Punkte budgetiert.» Als schweizerisch-türkischer Doppelbürger möchte Inler der Türkei unbedingt aus dem Weg gehen. «Ich will, dass die Türkei mit der Schweiz nach Brasilien fährt. Das wäre fantastisch und für mich ein absoluter Traum.»
Aus Topf 4:
«Gegen die Albaner habe ich noch nie gespielt. Nur schon das würde mich reizen», sagt Inler. Den Schotten möchte der Mittelfeldstratege hingegen lieber nicht begegnen. «Die Schotten sind unheimlich kampfstark und vor allem zu Hause fast nicht zu schlagen.»
Aus Topf 5:
An Moldawien hat Inler nur gute Erinnerungen. «In der letzten WM-Qualifikation haben wir diese Mannschaft zweimal besiegt. Auswärts und zu Hause haben wir mit 2:0 gewonnen und kein Tor zugelassen. Die Moldawier liegen uns offenbar», sagt Inler. Lieber nicht möchte der ehemalige FCZ-Star hingegen auf Finnland treffen. «Das wäre ein äusserst unbequemer Gegner. Die Finnen sind ebenfalls wie die Schotten unheimlich zweikampfstark.»
Aus Topf 6:
Falls die Schweiz in eine 6er-Gruppe eingeteilt wird, wünscht sich Inler San Marino. «Auch gegen diese Mannschaft habe ich noch nie gespielt», sagt er. Diese Erfahrung möchte er in seiner Karriere unbedingt auch noch machen. Inler wundert sich, dass Wales in Topf 6 abgerutscht ist. «Das überrascht mich sehr. Wales ist ebenfalls ein sehr schwer zu spielender Gegner», sagt Inler. Die Waliser seien wie die Schotten unheimlich kampfstark und stets bis in die Haarspitzen hoch motiviert. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 28.07.2011, 12:26 Uhr
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