Otto Rehhagels Ärger über den Schiedsrichter

Aktualisiert am 06.09.2009

Während sich der Griechen-Trainer über den Platzverweis von Vyntra aufregte, freute sich sein deutscher Landsmann Ottmar Hitzfeld über den Sieg. Die Stimmen der Trainer.

Siegreich: Der Schweizer Nationalcoach Ottmar Hitzfeld (links) und sein Assistent Michel Pont stehen nach dem Schlusspfiff erleichtert auf.

Siegreich: Der Schweizer Nationalcoach Ottmar Hitzfeld (links) und sein Assistent Michel Pont stehen nach dem Schlusspfiff erleichtert auf.
Bild: Keystone

Ottmar Hitzfeld: «Wir hatten diesen fünften Sieg in Serie angepeilt und es wurde uns nicht einfach gemacht. Griechenland war mit seiner Robustheit und der Konterstärke der erwartet schwierige Gegner. Wir hatten die Griechen in der ersten Halbzeit zwar im Griff, offensiv brachten wir jedoch zu wenig.

Nach der Gelb-Roten Karte gegen Griechenland agierten wir in der zweiten Halbzeit lange zu nervös und entwickelten kaum klare Aktionen. Wichtig war jedoch, dass wir mit Einwechslungen neue Impulse ins Spiel bringen konnten. Ich freue mich sehr für Hakan Yakin, der mit seinem Freistoss das 1:0 einleitete. Bei Standards gibt es kaum einen besseren Spieler als ihn.

Es war eine engagierte Teamleistung. Die Defensive hat immer überzeugt, das Mittelfeld war sehr laufstark und kompakt und die beiden Stürmer waren vorne bemüht. Sie hatten es aber gegen drei Manndecker extrem schwer. Wichtig war, dass alle immer und bis zum Schlusspfiff an den Sieg geglaubt haben.

Unsere Ausgangslage hat sich nun stark verbessert. Wir liegen alleine vorne und haben drei Punkte Vorsprung. Erst nach dem Lettland-Spiel können wir jedoch klare Aussagen zur Situation machen. Die Letten haben in Israel gewonnen. Das wird für uns eine sehr heisse Partie am Mittwoch. Israel hat nun weniger Chancen, drei Teams aber sind noch voll im Rennen.»

Otto Rehhagel: «Man kann in einem Spiel auf so hohem Niveau unmöglich bestehen, wenn man einen Spieler weniger auf dem Feld hat. Ich sage immer, Schiedsrichter sollen ein Spiel leiten, nicht entscheiden. Heute hat er es mit dem Platzverweis für die Schweiz entschieden.

Wir liegen nun auf Platz 2 und müssen realistisch anerkennen, dass uns vorderhand nur der Kampf um Platz 2 bleibt. Eine Entscheidung ist zwar noch nicht gefallen, aber wir müssen realistisch sein. Für uns geht es nun darum, in Moldawien zu gewinnen. Dann sehen wir weiter.» (fal/si)

Erstellt: 06.09.2009, 00:38 Uhr

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Stand: 27.05.2012 08:10
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Stand: 25.05.2012 14:45
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Roland Garros
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