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Riesenpech für Liechtenstein

Die Fussballer aus dem Fürstentum standen in Schottland einer Sensation nahe. Erst in der 97. Minute schossen die hoch favorisierten Gastgeber das 2:1 im EM-Qualifikationsspiel.

1/17 Liechtensteins Trainer Bidu Zaugg kann es nicht fassen. Das Spiel seiner Mannschaft in der WM-Qualifikation gegen Finnland war mit dem Schiedsrichter Novo Panic manipuliert.

   

Das keck aufspielende Team des Berners Hanspeter Zaugg ging nach der Pause durch St. Gallens Stürmer Mario Frick überraschend in Führung. Die schottischen Profis waren im Glasgower Hampden Park geschockt. Schliesslich gelang den Platzherren durch Rangers-Goalgetter Kenny Miller der Ausgleich (63.). In der Folge stemmten sich Goalie Peter Jehle und seine Vorderleute mit grossem Kampfgeist gegen einen weiteren Gegentreffer.

In der 97. Minute, also nach einer unverhältnismässig langen Nachspielzeit, konnten die Schotten doch noch jubeln: Verteidiger Stephen McManus (Middlesbrough) traf zum 2:1. Die drei Punkte gingen doch noch an den Favoriten, während den aufopfernd kämpfenden Underdogs aus Liechtenstein lediglich der Trost blieb, den Favoriten an den Rand einer Blamage gebracht zu haben.

Die fantasielos angreifenden Schotten hievten sich nach dem knappen Heimsieg gegen den Aussenseiter aus dem Fürstentum gar an die Tabellenspitze der Gruppe 1 – ein hoher Lohn für eine dünne Leistung. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.09.2010, 10:33 Uhr

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