Riesenpech für Liechtenstein
Von Florian A. Lehmann. Aktualisiert am 08.09.2010
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Das keck aufspielende Team des Berners Hanspeter Zaugg ging nach der Pause durch St. Gallens Stürmer Mario Frick überraschend in Führung. Die schottischen Profis waren im Glasgower Hampden Park geschockt. Schliesslich gelang den Platzherren durch Rangers-Goalgetter Kenny Miller der Ausgleich (63.). In der Folge stemmten sich Goalie Peter Jehle und seine Vorderleute mit grossem Kampfgeist gegen einen weiteren Gegentreffer.
In der 97. Minute, also nach einer unverhältnismässig langen Nachspielzeit, konnten die Schotten doch noch jubeln: Verteidiger Stephen McManus (Middlesbrough) traf zum 2:1. Die drei Punkte gingen doch noch an den Favoriten, während den aufopfernd kämpfenden Underdogs aus Liechtenstein lediglich der Trost blieb, den Favoriten an den Rand einer Blamage gebracht zu haben.
Die fantasielos angreifenden Schotten hievten sich nach dem knappen Heimsieg gegen den Aussenseiter aus dem Fürstentum gar an die Tabellenspitze der Gruppe 1 – ein hoher Lohn für eine dünne Leistung. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.09.2010, 10:33 Uhr









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