Riesenpolemik um den Schweizer Urs Siegenthaler beim Hamburger SV
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 05.05.2010
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Der Schweizer wird seine Arbeit beim HSV erst nach der Weltmeisterschaft in Südafrika aufnehmen. Dort wird er für Löw noch die Gegner der Deutschen analysieren. Doch in Hamburg ist um Siegenthaler bereits eine Risenpolemik ausgebrochen. Am Montag tagt der HSV-Aufsichtsrat. Dabei geht es um die Aufarbeitung der schlechten Saison, in der Trainer Bruno Labbadia bereits vorzeitig entlassen worden ist. Es geht aber auch um den Posten des Sportchefs. Neben Boss Bernd Hoffmann und Kollegin Katja Kraus soll wieder ein Fussball-Fachmann im Vorstand Einsitz nehmen.
«Dann bin ich einer zu viel»
Hoffmann und Kraus wollen DFB-Chefscout Urs Siegenthaler, der in Hamburg am 1. August offiziell sein Amt antritt, in den Vorstand befördern. Bisher sollte Siegenthaler bloss als sportlicher Leiter arbeiten. Doch nicht alle Aufsichtsräte sind mit diesem Modell einverstanden. Sie wollen über Siegenthaler noch einen mächtigen Sportchef installieren. Jetzt droht der Schweizer sogar mit Abschied, noch bevor er seinen Job in Hamburg überhaupt angetreten hat. Siegenthaler sagt kategorisch: «Der künftige Trainer und ich, das muss reichen. Wenn noch einer mehr kommt, dann bin ich eben einer zu viel.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.05.2010, 16:35 Uhr
