Secondos versprechen Treue
Von Sebastian Rieder. Aktualisiert am 10.11.2009 18 Kommentare
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Der heroische 4:3-Sieg der Nati-Junioren gegen Deutschland an der U17-WM hat in der Schweiz eine Welle der Begeisterung ausgelöst. Trainer Dany Ryser und seine Mannschaft kommen kaum mehr zur Ruhe. «Wir haben unzählige Reaktionen erhalten. Die SMS flattern nur so rein. Ich spüre, dass wir in der Heimat einiges bewegt haben», sagt Ryser, der sich nun auf den Viertelfinal gegen Italien (Sonntag, 19 Uhr, SF 2) konzentrieren muss.
Der Triumph der U17-Helden weckt das Interesse der Schweizer, aber auch Begehrlichkeiten im Ausland – denn die Stars der Zukunft heissen nicht Huber oder Meier, sondern Ben Khalifa und Seferovic. Die GC-Stürmer mit tunesischem und bosnischem Hintergrund haben an der WM zusammen schon fünf Tore erzielt und sind sehr umworben. Nebst den europäischen Topklubs buhlen vor allem die anderen Nationalteams um die Gunst der talentierten Secondos.
Verheissung für Zukunft
Es drohen neue Fälle wie bei Mladen Petric (HSV/früher GC und Basel) und Ivan Rakitic (Schalke/früher Basel), die sich für Kroatien entschieden haben – obwohl sie hier aufgewachsen sind und alle Juniorenstufen absolviert haben.
Ben Khalifa aber will von einem Wechsel zu Tunesien nichts wissen. «Ich bin stolz, für die Schweiz zu spielen». Seferovic stösst ins gleiche Horn: «Ich werde sicher immer für die Schweiz spielen. Sie ist meine Heimat. Hier bin ich ausgebildet worden.» Das ist ein Versprechen für die Zukunft des Schweizer Fussballs. (NEWS)
Erstellt: 10.11.2009, 13:21 Uhr
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18 Kommentare
Das hörts sich ja schön an - nur wenn eine Manschaft aus einem bestimmt ärmeren Land dann plötzlich einem Spieler ein paar Millionen unter die Nase hält, dann können sich Meinungen schnell ändern - und da die arme Schweiz nicht bereit ist, den Spielern diese Millionen zu zahlen wird sich daran in Zukunft wohl auch nicht viel ändern.... Antworten
Der SFV hat in den Fällen Rakitic und Kuzmanovic sicher dazugelernt, die Schweizer Nati seit 04, an jedem Turnier dabeigewesen, was sicher auch einen Einfluss auf die zukünftigen Entscheidungen hat. Wäre auf gewissen Spielpositionen der Schweizer Nati ein Überangebot herrschen, würde ich einen Entscheid gegen die Schweiz verstehen. Nur so kann sich ein Spieler international präsentieren an Quali's Antworten

