«So etwas Brutales habe ich noch nie erlebt»
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 22.09.2011 7 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
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«Wir wurden von Basel nach allen Regeln der Kunst vorgeführt und grausam auseinandergenommen, das war brutal», sagt der Zürcher gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Das habe er er in seiner bisherigen Karriere noch nie so erleben müssen. Man habe von der ersten Sekunde an nicht den Hauch einer Chance gehabt. Als Bankrotterklärung will er das aber nicht verstanden wissen. Entmutigen lassen will er sich deswegen schon gar nicht. Der ehemalige Internationale sass heute Morgen um acht Uhr schon wieder in seinem Büro auf der Pontaise. «Um zehn Uhr ist Training und danach müssen wir die 0:6-Niederlage gegen den FC Basel analysieren und so schnell wie möglich verdauen», sagt er.
Rueda ist also noch im Amt, auch wenn der «Blick» heute mit der Schlagzeile «Rueda vor dem Aus» aufwartet. «Präsident François Collet war kurz nach dem Spiel in Basel noch in unserer Kabine», berichtet Rueda. Doch der Boss habe keineswegs frustriert herumgeschrien oder reklamiert. Er habe vielmehr Ruhe ausgestrahlt, motivierende und aufmunternde Worte gefunden. «Er hat uns gesagt, dass wir das Spiel in unseren Köpfen sofort abhaken sollten und den Fokus sofort auf die kommende Partie am Sonntag gegen Servette richten», sagt Rueda.
«Wir brauchen in jeder Reihe Verstärkungen»
Martin Rueda ist ein Kämpfer. Er ist in seinem Leben schon oft wieder aufgestanden. Als er von vielen Experten bereits abgeschrieben worden war, feierte er in Lausanne ein sensationelles Comeback. Er führte den Verein als krassen Aussenseiter in die Super League. Die Waadtländer Vereinsleitung wäre gut beraten, mit Rueda Geduld zu haben und keinen Schnellschuss zu tätigen. Denn es sind erst neun Runden gespielt. Doch Rueda ist nicht blauäugig, sondern stets ein Realist geblieben. «Ich kenne die Mechanismen des Geschäfts sehr wohl», sagt er. Da mache er sich nichts vor. Ein Trainer auf dem letzten Tabellenrang müsse immer mit allem rechnen, sagt der Mann, der einst beim FC Aarau nach einem 4:0-Sieg über Servette durch Andy Egli ersetzt wurde.
Rueda ist in einer äusserst schwierigen Situation. «Uns fehlt die Qualität. Eigentlich müssten wir in jeder Reihe Verstärkungen haben», sagt er. Es ist gut möglich, dass Lausanne bis zum Ende des Monats noch den einen oder anderen Transfer tätigt. «Bis zum Monatsende können Schweizer Spieler noch den Verein wechseln», weiss er. Sein Team hat nach neun Runden erst vier Punkte auf dem Konto und bei acht geschossenen Toren nicht weniger als 26 kassiert.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 22.09.2011, 12:45 Uhr
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7 Kommentare
Klar gewonnen mit 6:0, aber die vielen Basler Tore waren nicht sehenswert, teilweise reingespoltert (Streller) oder abgefälscht, per Zufall noch reingepurzelt etc. Lausannes Defensive war miserabel klar, wobei der hochgelobte Coltorti auch nicht jedesmal unschuldig war. Aber Basel so in den Himmel zu loben ist auch fragwürdig. Antworten


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