So stellt Yakin seine Spieler in der Kabine gegen den FCZ ein
Von Jan Derrer. Aktualisiert am 07.12.2010 2 Kommentare
Dossiers
Artikel zum Thema
Stichworte
Sonntag, 5. Dezember. Ein grauer Mittag. Eigentlich ist das Restaurant «Toscano» im Zürcher Kreis 5 heute geschlossen. Doch der Wirt öffnet ausnahmsweise für den FC Thun sein Lokal. Der kleine Super-League-Club kann sich keine Hotelübernachtung leisten. Deshalb trifft der Car mit der Mannschaft am Spieltag erst gegen 12.30 Uhr in Zürich ein. Mit dabei Trainer Murat Yakin. Während die Suppe serviert wird, wirkt er ruhig. Nur seine Hände, die mit einem Kugelschreiber spielen, verraten seine Angespanntheit.
Die Stimmung ist kontrolliert locker. Nach der Suppe gibt es Poulet-Schnitzel mit Spaghetti oder Reis. Dann macht die Mannschaft einen kurzen Spaziergang. Währenddessen hält Yakin zusammen mit Assistenz-Trainer Adrian Kunz und Sportchef Andres Gerber die Strategie-Sitzung ab.
Kein grosses Spiel, aber ein Punkt
Während des Spiels weist Murat Yakin die Spieler vom Spielfeldrand mit kurzen Zurufen an. Meistens geht er jedoch einfach auf und ab und schaut konzentriert zu. Die Besprechung in der Pause ist knapp, Yakin beschränkt sich aufs Wesentliche. Es ist kein grossartiger Match – aber Yakins Ziel geht auf: Unentschieden. Der FC Thun fährt mit einem Punkt nach Hause.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.12.2010, 11:10 Uhr
Kommentar schreiben
2 Kommentare
Fussball ist ein einfaches Geschäft. Intellektuelle Ansprüche an Strategien oder rhetorische Fähigkeiten sollte man da eher weniger zu orten versuchen Kein Wunder können Trainer wie Magath, Hitzfeld oder Mourinho jeden Anspruch stellen. Ernüchternd. Antworten

