Vater heizt Millionenpoker um 20-jährigen Sohn an

Transfer-Zahlen werden immer horrender und machen auch vor Talenten nicht halt. So wie im Fall von Embolos Teamkollege bei Schalke, Deutschlands Nationalspieler Leroy Sané.

Leroy Sané im EM-Halbfinal gegen Frankreich. (7. Juli 2016)

Leroy Sané im EM-Halbfinal gegen Frankreich. (7. Juli 2016) Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images

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Leroy Sané, der mit Deutschland an der EM in Frankreich spielte, ist erst 20 Jahre alt. Doch der junge Stürmer und zurzeit noch Teamkollege des Schweizer Nationalspielers Breel Embolo bei Schalke 04 ist offenbar so heiss begehrt, dass er den Club noch vor Ablauf seines Vertrages, der noch bis 2019 Gültigkeit hätte, zu verlassen gedenkt.

Zuletzt wurde der deutsch-französiche Doppelbürger vor allem mit Manchester City in Verbindung gebracht. Die «Bild» berichtete, dass sich Sané mit dem neuen Club von Pep Guardiola bereits über einen Vierjahresvertrag einig sei. Die Engländer seien bereit, in den 20-Jährigen 43 Millionen Euro zu investieren.

«Real und die Bayern sind auch in der Verlosung»

Bei einem sofortigen Transfer würde Schalke noch mehr einstreichen als in einem Jahr. Dann könnte Sané nämlich von seiner Ausstiegsklausel von 37 Millionen Euro Gebrauch machen. Der aktuelle Markwert Sanés wird bei Transfermarkt.de mit 18 Millionen Euro beziffert. Doch die Verletzung von Bayerns holländischem Starstürmer Arjen Robben in einem Testspiel gegen Lippstadt lässt die Spekulationen um Sané erneut ins Kraut schiessen. Denn offenbar gedenken die Bayern, in den Millionenpoker um Sané miteinzusteigen, weil Robben mit einer Adduktorenverletzung erneut länger auszufallen droht.

Und diesen Millionenpoker heizt nun kein Geringerer an als Sanés Vater Samy. Der ehemalige Bundesliga-Torjäger, der von 1995 bis 1997 auch in der Schweiz für Lausanne stürmte und dabei in 57 Spielen 27 Treffer erzielte, überraschte am Samstag gegenüber Sky Sport News HD mit der kecken Erklärung: «Real Madrid und die Bayern sind auch noch in der Verlosung.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 18.07.2016, 12:30 Uhr

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