Was Favre zum ersten Matchball sagt
Von Oliver Thommen. Aktualisiert am 18.05.2011
Bundesliga-Relegation
Borussia Mönchengladbach - VfL Bochum
Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtet live ab 20.15 Uhr.
Artikel zum Thema
- Favres Reise durch alle Welten
- Abstieg für Daum, Barrage für Favre
- «Favre muss sich keine Sorgen machen»
Links
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
An der Pressekonferenz warnte der ehemalige Schweizer Nationalspieler vor dem VfL Bochum, dem äusserst unbequemen Gegner in der Bundesliga-Relegation. Morgen findet im Borussia-Park vor ausverkauften Rängen (54'057 Plätze) das Hinspiel gegen den drittplatzierten der Zweiten Bundesliga statt. Lucien Favre will dabei «vor allem Geduld und die Ruhe» bewahren. Denn spätestens nach seiner Sonntagsvisite beim Revierklub Bochum, als dieser 3:1 gegen den MSV Duisburg gewann, ist dem Schweizer Trainer klar: «Bochum schaltet nach Balleroberung schnell um und hat vorne im Angriff grosse Qualität.»
Die Chancen stehen seiner Meinung nach nur 50:50, «der Unterschied zwischen dem Tabellensechzehnten der Ersten und dem Tabellendritten der Zweiten Liga ist nicht allzu gross». Jedoch ist seit der Ankunft von Favre einiges anders in Gladbach. Zu Hause sind die «Fohlen» stärker geworden und konnten fünf der letzten sechs Heimspiele gewinnen. Der ehemalige Meistertrainer des FCZ hatte Gladbach vom letzten Tabellen-Rang noch in den Hoffnungslauf der Barrage geführt. Viele Experten hatten das nicht für möglich gehalten und sprechen deshalb von einem kleinen Fussballwunder.
Erholung vor Finish
Nach dem intensiven Spiel am letzten Wochenende gegen den Hamburger SV, als die Gladbacher in der zweiten Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen mussten, sah es Favre für angebracht, «dass wir danach ein wenig regenerieren». Die Spieler des Gladbacher «Vereines für Leibesertüchtigung» mussten deshalb nur leichte Trainingseinheiten absolvieren.
Favre freut sich aber, dass Borussia Mönchengladbach nach «dieser verrückten Saison» selbst den Klassenerhalt erreichen kann – gerade nachdem in den «vergangenen Wochen der Druck enorm hoch war». Diesem aber haben die «Fohlen» weitestgehend standgehalten und aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt, mehr als die topplatzierten Teams aus Dortmund, Leverkusen und Hannover. Von den Spitzenteams holten die Bayern (13) im Liga-Endspurt mehr Punkte.
Entscheidung in 180 oder 210 Minuten
Die Bundesliga-Relegation wird in einem Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei die Auswärtstorregel zum Zug kommt. Falls nach den zwei Spielen keine Entscheidung gefallen ist, kommt es im Anschluss an das Rückspiel vom 25. Mai zur Verlängerung und allenfalls zu einem Elfmeterschiessen.
Für den Schweizer Trainer «ändert sich aber nicht so viel» im Vergleich zu einem normalen Bundesliga-Spiel. Die Spielweise wird deswegen kaum eine Änderung erfahren. Allerdings dürfte im Training nun mehr Augenmerk auf Standardsituationen gelegt werden, da diese gegen die zuweilen starke Bochumer Defensive (35 Gegentore in 34 Spielen) entscheidend sein könnten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.05.2011, 13:07 Uhr
Sport
- 17:04Hier entschuldigt sich Dragovic bei Ueli Maurer
- 16:04News & Gerüchte: Tschagajew aus Untersuchungshaft entlassen
- 14:53Klotener Unternehmer setzt ein Zeichen für die Flyers
- 13:14Deutscher Gegner für Federer in Paris
- 12:36Blatter will Penaltyschiessen abschaffen
- 12:18«Ich werde den Baslern tief in die Augen schauen»



