Die Schweizer Fussball-Weltmeister haben sich an der U-17-WM in Nigeria in unsere Herzen gespielt. Aber wer sind diese 21 Goldjungs eigentlich? Roger Meichtry, Assistenztrainer von Dany Ryser, erzählt Anekdoten aus Afrika.
1/2101Siegrist.JPG 1 Benjamin Siegrist
Goalie bei Aston Villa, ursprünglich FC Therwil
Der Baselbieter machte im Final sein bestes Spiel des Turniers, obwohl er zwischenzeitlich angeknockt wurde und sich an den Zusammenprall mit Sani Emmanuel in der 12. Minute nicht mehr erinnern kann. Bewahrte die Führung danach zweimal herausragend, ist auf der Linie sehr stark. Reagiert bei hohen Bällen zuweilen noch etwas zögerlich. Er durfte auf der Ersatzbank von Aston Villa schon Premier-League-Luft schnuppern und trainiert längst mit der 1. Mannschaft. Wird er noch etwas mutiger und kommunikativer, ist er ein Kandidat für das Nationalteam.
Roger Meichtry: «Stammtorhüter Benjamin Siegrist hat sich seit seinem Wechsel zu Aston Villa menschlich ausserordentlich weiterentwickelt. Ihm hat der Transfer nach Birmingham richtig gut getan. War er früher ein Lausbub, ist er inzwischen zum Fussballprofi gereift. Seine Einstellung ist vorbildlich. An der Weltmeisterschaft hat er seine starken Leistungen immer wieder bestätigt. Er war unser Rückhalt. In Nigeria avancierte Siegrist zum Physio-König. Jedes Mal, wenn ich im Hotel am Physio-Zimmer vorbeilief, lag Benjamin auf dem Massagetisch.» Bild: Keystone
Die Schweizer Weltmeister wurden heute in Kloten nach ihrem Triumph empfangen. Wer aber sind diese 21 Weltmeister eigentlich? Roger Meichtry, Assistenztrainer von Dany Ryser, hat die SFV-Juwelen charakterisiert. Der Oberwalliser plaudert aus dem Nähkästchen – ab und zu mit einem Augenzwinkern. (Berner Zeitung)