«Wenn du jeden Tag die 20 gleichen Köpfe siehst, verleidet dir das»
Interview: Sebastian Rieder. Aktualisiert am 27.06.2011 3 Kommentare
Bildstrecke
Fabian Lustenberger: «Gegen Spanien hatten wir das schlechteste Spiel.» (Video: Sebastian Rieder)
Dossiers
Artikel zum Thema
- U21-Helden in der Zürcher Innenstadt gefeiert
- Bildstrecke: Herzlicher Empfang für U21
- Schweizer verlieren Final gegen Spanien
- «Schweizer Pass drückt auf den Marktwert»
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Admir Mehmedi ist müde und abgekämpft. «Ich habe nach dem Final nicht viel geschlafen», sagt der beste Torschütze der U-21. Schon vor dem Spiel gegen Spanien konnte der Stürmer des FC Zürich kaum ein Auge zudrücken – nach seinem dritten EM-Treffer im Halbfinal gegen Tschechien legte sich die Aufregung erst spät nach Mitternacht.
«Harmonie pur»
Aber auch wenn es in Dänemark nicht zum grossen Triumph gereicht hat, überwiegt bei Mehmedi der Stolz auf die Silbermedaille. «Wir haben uns für die Olympischen Spiele qualifiziert – eine grossartige Leistung für die Schweiz», sagt Mehmedi, der trotz diesem historischen Erfolg endlich Abstand vom Fussball und seinen Kollegen braucht. «Die drei Wochen in Dänemark waren Harmonie pur, aber wenn man jeden Tag immer die gleichen 20 Köpfe um sich herum hat, ist es irgendwann genug.»
Zuerst gönnt sich der 20-jährige Torjäger einen ausgedehnten Urlaub, bevor er mit dem FCZ die neue Saison in Angriff nimmt. «Admir Mehmedi, wohin geht es in die Ferien?» Die Antwort gibt der EM-Star im Video-Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.06.2011, 07:12 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:



Bitte warten
