Messi schafft den Hattrick im Zürcher Kongresshaus
(fal/sr)
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Resultate Ballon d'Or
Männer: 1. Lionel Messi (Arg/FC Barcelona) 47,88 Prozent. 2. Cristiano Ronaldo (Por/Real Madrid) 21,60. 3. Xavi Hernandez (Sp/FC Barcelona) 9,23. - Frauen: 1. Homare Sawa (Jap/Inac Kobe Leonessa) 28,51. 2. Marta (Br/Western New York Flash) 17,28. 3. Abby Wambach (USA/magic Jack Florida) 13,26. - Trainer des Jahres: 1. Pep Guardiola (Sp/FC Barcelona) 41,92. 2. Sir Alex Ferguson (Scho/Manchester United) 15,61. 3. José Mourinho (Por/Real Madrid) 12,43. - Trainer des Jahres im Frauenfussball: 1. Norio Sasaki (Jap/Frauen-Weltmeister Japan) 45,57. 2. Pia Sundhage (Sd/amerikanisches Frauen-Nationalteam) 15,83. 3. Bruno Bini (Fr/französisches Nationalteam) 10,28.
Weitere Auszeichnungen. Fairplay-Award: Japanischer Fussballverband. - Puskas-Award (Schönstes Tor): Neymar (FC Santos). - Presidential Award: Sir Alex Ferguson. - FIFPro World XI (Team des Jahres). Tor: Iker Casillas (Real Madrid). - Verteidigung: Dani Alves (FC Barcelona), Gerard Piqué (Barcelona), Sergio Ramos (Real Madrid), Nemanja Vidic (Manchester United). - Mittelfeld: Andres Iniesta (FC Barcelona), Xabi Alonso (Real Madrid), Xavi Hernandez (FC Barcelona). - Sturm: Lionel Messi (FC Barcelona), Wayne Rooney (Manchester United), Cristiano Ronaldo (Real Madrid).
Die letzten zehn Fifa-Weltfussballer des Jahres. 2001: Luis Figo (Por). - 2002: Ronaldo (Br). - 2003: Zinédine Zidane (Fr). - 2004: Ronaldinho (Br). - 2005: Ronaldinho (Br). - 2006: Fabio Cannavaro (It). - 2007: Kaka (Br). - 2008: Cristiano Ronaldo (Por). - 2009: Lionel Messi (Arg). - 2010: Lionel Messi (Arg). -
Zusammenfassung
Lionel Messi ist in Zürich zum dritten Mal in Folge als bester Spieler des Jahres ausgezeichnet worden. Der Barcelona-Star liess Real Madrids Cristiano Ronaldo und Teamkollege Xavi deutlich hinter sich.
47,88 Prozent aller Stimmen gingen an den Argentinier, 21,6 Prozent an den Portugiesen und 9,23 Prozent an den Spanier. Messi sammelte sowohl bei den Nationalcoaches als auch bei den Captains der einzelnen Nationalteams am meisten Stimmen.
Zum Coach des Jahres gewählt wurde Messis Trainer bei Barcelona, Pep Guardiola, der sich wie schon im Champions-League-Final im letzten Mai, auch bei dieser Wahl gegen ManU-Trainer Sir Alex Ferguson durchsetzen konnte. Auf dem dritten Platz landete José Mourinho von Real Madrid. Ferguson revanchierte sich mit dem Presidential Award, den er von Fifa-Präsident Sepp Blatter für seine erfolgreiche Arbeit in den letzten 25 Jahren mit Manchester United erhalten hat.
Als beste Fussballerin des Jahres 2011 wurde Homare Sawa, Captain von Weltmeister Japan, gewählt. Die Asiatin liess die brasilianische Seriensiegerin Marta, die den Titel in den letzten fünf Jahren gewonnen hatte, klar hinter sich. Auf Platz drei landete die Amerikanerin Abby Wambach. Coach des Jahres im Frauenfussball wurde der japanische WM-Coach Norio Sasaki. Eine Überraschung setzte es bei der Wahl des Torschützen des Jahres ab: Der brasilianische Nachwuchsstar Neymar siegte vor Wayne Rooney, der letztes Jahr mit einem fantastischen Fallrückzieher-Tor geglänzt hatte, bei der Wahl aber nicht genügend Stimmen erhielt. (si/fal) -
Messi auf den Spuren von...
Messi, der 24-jährige Argentinier vom FC Barcelona, schloss mit seinem dritten Triumph zu den Rekord-Titelträgern Marco van Basten aus Holland, Zinédine Zidane aus Frankreich und Ronaldo aus Brasilien auf.
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Weltfussballer 2011
Ronaldo, der nicht mehr ganz schlanke Brasilianer, übergibt den Preis für den Weltfussballer des Jahres 2011. Lionel Messi erhält den Ballon d'Or! Zum dritten Mal in Folge erhält der Argentinier diese Auszeichnung. Wir gratulieren dem Star von Barcelona, aber auch der Japanerin Sawe für ihre Auszeichnungen.
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Beste Spielerin
So, es geht langsam um die Wurst. Wer wird beste Fussballerin des Jahres 2011? Marta aus Brasilien, Sawa aus Japan und Wambach aus den USA streiten sich um diesen begehrten Titel. Übrigens: Marta hat diese Ehrung fünfmal de suite gewonnen – was für eine Serie. Nun tritt Shakira auf die Bühne, zusammen mit dem grossen Boss Sepp Blatter. Piqué schaut ein bisschen komisch drein...Also, die Wahl fällt auf...Homare Sawa. Sie tritt auf die Bühne und spricht japanisch.
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James Blunt
James Blunt tritt jetzt auf und gibt ein musikalisches Intermezzo.
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Das schönste Tor
Neymar, Messi und Rooney stellen sich zur Wahl der schönsten Tore. Der sogenannte Ferenc Puskas-Award wird vom ehemaligen Topskorer aus Mexiko, Hugo Sanchez, überreicht. The Winner is... Neymar. Der Brasilianer stürmt immer noch auf dem südamerikanischen Kontinent.
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Fairplay-Award
Die nomminierten sind Lionel Messi, Xavi und der abwesende Cristiano Ronaldo. Doch nun kommt es zuerst zum Fairplay-Award. Dieser wird dem Japanischen Fussball-Verband zugesprochen. Christian Karembeu übergibt den Preis an Japans Verbandspräsidenten.
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Männer-Trainer?
Bei den Männern ist es in illustres Trio: Ferguson, Guardiola und Mourinho. Wer holt den Titel? Es ist Barças Pep Guardiola.
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Viele Auszeichnungen
Neben der Wahl der besten Spielerin und des besten Spielers gibt es auch die Wahl des besten Trainers oder Trainer-/in eines Teams. Lothar Mathäus betritt die Bühne – allerdings solo. Als bester Trainer eines Frauenteams wird der Japaner Noro Sasaki gewählt. Seine Rede ist auf japanisch, es ist ein bisschen schwer für uns, alles zu verstehen. Sasaki holte mit Japans Frauschaft den WM-Titel in Deutschland in einem dramatischen Final gegen die USA.
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Blatter
Joseph S. Blatter, der Gastgeber Königs des Fussballs, ergreift das Wort. Er wird den sogenannten Fifa-Präsidenten-Award verleihen. Es ist Sir Alex Ferguson, dem diese Ehre gebührt. Der Schotte, seit Jahren Manager von Manchester United, hat tatsächlich ein unglaubliches Palmares auf dem Rücken.
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Pele
Pele, der dreimal mit Brasilien Weltmeister wurde (1958, 1962 und 1970), schreitet auf die Bühne. Es werden nun viele Preise vergeben.
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Die Gala
Um 19 Uhr beginnt die Gala im Zürcher Kongresshaus beginnen. Moderiert wird der Abend vom Holländer Ruud Gullit und der entzückenden Kay Murray.
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Stars
Stars aus Showbiz und dem Fussball schreiten den roten Teppich ab und geben Autogramme.
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Lionel Messi und Xavi
Lionel Messi sagt: «Individuelle Auszeichnungen sind sehr besonders. Aber was wir erreicht haben, ist noch wichtiger.» Der Argentinier denkt also an das Kollektiv bei Barcelona zuerst. Und Xavi erklärt: «Ich bin glücklich, dass ich bei einem Klub wie Barcelona in einem solch historischen Abschnitt spielen kann. Ich will das weiter geniessen.»
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Sir Alex Ferguson
Bei der Medienkonferenz äussern sich die Auserwählten zur Gala, aber auch zur momentanen Situation. Trainer Sir Alex Ferguson meint etwa auf fifa.com: «Es ist einfacher für micht, bei Manchester United zu bleiben, da ich schon so lange dort bin. Da ist die Planung einfacher. Ich bin beim richtigen Klub.»
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Fans
Die Fans warten ungeduldig beim roten Teppich auf die Stars. Glücklich ist, wer sich ein Autogramm schnappen kann.
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Spannung bei den Frauen
Während bei den Männern alle auf Messi tippen, scheint die Ausgangslage bei den Frauen bedeutend spannender zu sein. Denn die Japanerini Homare Sawa und die Amerikanerin Abby Wambach werden grosse Chancen zugetraut, der brasilianischen Seriensiegerin Marta den Titel wegzuschnappen.
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Absage
Zur Zeit findet eine Medienkonferenz statt. Die Delegation von Real Madrid zeigt der Gala die kalte Schulter. Trainer José Mourinho und Superstar Cristiano Ronaldo haben der Fifa abgesagt. Der Grunde: Die Königlichen aus Madrid reisen zum Cup-Rückspiel nach Malaga. Die Partie steht am Dienstag an. Professionalität des Real-Duos? Oder Snobismus? Tatsache ist: Ein Flug von Zürich nach Madrid und vor dort weiter nach Malage dauert insgesamt mindestens 24 Stunden.
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Gala
Es ist die grosse Gala, und sie läutet das Fussballjahr quasi ein, obwohl in einigen Nationen Winterpause ist – im Zürcher Kongresszentrum wird heute dem weltbesten Fussballer und der weltbesten Fussballerin der Ballon d'Or verliehen. Dabei feiert sich die Fifa selbst – und die Götter der populärsten Sportart der Welt geben sich an der Limmat ihr Stelldichein. Ein Glücksgefühl für einen Fan, wenn er ausserhalb des Festgebäudes einen Augenschein von einem Star nehmen oder gar ein Autogramm erbetteln kann.
Erstellt: 09.01.2012, 20:26 Uhr








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