Alain Nef: «Es ist alles siebenmal grösser»
Von Sascha Rhyner. Aktualisiert am 14.01.2009
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Die Reise für Nef ging gestern schon abenteuerlich zu und her. «Ich flog von Zürich nach Mallorca und dann nach Sevilla», erzählte der 26-Jährige. «Heute bin ich um sieben Uhr aufgestanden und hatte dann permanent volles Programm. Ich musste ich ungefähr zehnmal umziehen und vor den Journalisten jonglieren im Stadion. Dabei hatte ich nicht einmal die eigenen Fussballschuhe dabei; diese sind noch in Udine», sagte Nef. «Hier ist alles siebenmal grösser.»
Der spanische Verein sei auf ihn zugekommen, erklärt Nef. «Ich fühlte mich bei Udinese wohl, obwohl es sportlich nicht so gut lief. Aber Huelva erkundigte sich, ob es eine Möglichkeit gebe. Der Trainer und der Verein waren einverstanden. Und für mich hat es natürlich den Vorteil, dass ich mehr zum Einsatz kommen werde», so der Wädenswiler.
Huelva steckt im spanischen Abstiegskampf und auf der rechten Abwehrseite «Bedarf», wie Nef sich ausdrückte. Etwas Neues zu sehen sei immer spannend, meinte er. «Aber jetzt muss ich erst mal mit der Mannschaft trainieren und die Spieler kennenlernen», sagt er. Am Samstag rechnet er noch nicht mit einem Einsatz; er will dann seine Sache im Friaul abholen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 14.01.2009, 17:39 Uhr
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