Das Ende einer Legende
Von Benjamin Muschg. Aktualisiert am 30.03.2010 4 Kommentare
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Super League
36. Runde
| 23.05. | Basel - Young Boys | 1 : 2 |
| 23.05. | Lausanne - Grasshoppers | 2 : 1 |
| 23.05. | Sion - Luzern | 1 : 3 |
| 23.05. | Thun - FC Zürich | 2 : 4 |
Rangliste
| Name | Sp | S | U | N | G:E | P | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Basel | 34 | 22 | 8 | 4 | 78:33 | 74 |
| 2. | Luzern | 34 | 14 | 12 | 8 | 46:32 | 54 |
| 3. | Young Boys | 34 | 13 | 12 | 9 | 52:38 | 51 |
| 4. | Servette | 34 | 14 | 6 | 14 | 45:53 | 48 |
| 5. | Thun | 34 | 11 | 10 | 13 | 38:41 | 43 |
| 6. | FC Zürich | 34 | 11 | 8 | 15 | 43:44 | 41 |
| 7. | Lausanne | 34 | 8 | 6 | 20 | 29:61 | 30 |
| 8. | Grasshoppers | 34 | 7 | 5 | 22 | 32:66 | 26 |
| 9. | Sion | 34 | 15 | 8 | 11 | 40:35 | 17 |
| 10. | Xamax | 18 | 7 | 5 | 6 | 22:22 | 0 |
Reto von Arx kehrt nicht ins Nationalteam zurück. Seine Entscheidung ist nachvollziehbar. Seit 15 Jahren leistet der Emmentaler für den HCD enorme Pensen. Er möchte die übrige Zeit zur Regeneration nutzen und sie lieber mit seiner Familie als mit dem Nationalteam verbringen.
Von Arx’ Nein ist aber auch das Ende einer Legende. Sie lautet: Der beste Schweizer Eishockeyspieler war jahrelang nicht im Nationalteam, weil ihn Ralph Krueger nicht wollte. Es ist eine Tatsache, dass der Coach Von Arx und Marcel Jenni während Olympia 2002 wegen der sogenannten «BierAffäre» aus dem Team warf. Wahr ist aber auch, dass Krueger beide schon im folgenden Herbst zurückholte. Jenni spielte noch zwei Weltmeisterschaften und ein Olympiaturnier. Von Arx aber kehrte dem Team nach dem Deutschland-Cup 2002 den Rücken und liess sich auch durch spätere Annäherungsversuche Kruegers nicht umstimmen.
Fehlende Motivation
Von Arx’ Verzicht sorgte für eine jahrelange Polemik, an der sich der Spieler unnötigerweise beteiligte. Noch vor einem Jahr liess er sich für eine Boulevard-Kampagne einspannen und sagte: «Bei jedem anderen Trainer wäre ich sofort dabei.» Gegenüber Kruegers Nachfolger gab er nun zu, dass ihm die Motivation fehle. Das ist ein Verlust für den Nationaltrainer, auch wenn Von Arx mit 33 nicht mehr die langfristige Zukunft repräsentiert. Immerhin ermöglicht es Simpson einen Neustart ohne Polemik. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 30.03.2010, 09:36 Uhr
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4 Kommentare
Eigentlich verstehe ich Reto von Arx sehr gut, aber ich hätte ihn gerne nochmals in Aktion für das SwissNatiTeam gesehen...ich finde er solle sich das nochmals sehr gut überlegen, da es für ihn ja so oder so ein der letzteren WM's wäre. Wenn nicht...schade Antworten
Zum Glück spielt Reto von Arx nicht mehr für die Nati. Er hat vermutlich auch eingesehen, dass er vom Kopf her gar kein Nationalspieler ist. Auch für die NHL war er ja zu weich um sich durchzusetzen, ging lieber wieder zurück nach Davos anstatt sich durchzubeissen. Er hätte unsere Nati kaum vorwärts gebracht. Antworten
