Muskeln stählen, Form finden, Fondue essen
Problem Olympiapause: Klotens Marcel Jenni (l.) und Löwe Domenico Pittis müssen im Monat Februar in Form bleiben. (Bild: Keystone)
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Testspiele der Zürcher Klubs
Kloten Flyers: 17.2., 19.30 Uhr in St. Gallen gegen ZSKA Moskau. 25.2., 20.15 Uhr in Wetzikon gegen Budejovice (Tsch).
ZSC Lions: 17.2., 17.30 Uhr in Arosa gegen die Lakers. 19.2., 17.30 Uhr, in Arosa gegen Ambri. 24.2., 19.15 Uhr, in Bellinzona gegen Jaroslawl (Rus). 26.2., 19.30 Uhr, in Winterthur gegen Mannheim.
Edgar Salis hat derzeit so viel Bürokram zu erledigen wie sonst selten. Während die Spieler der ZSC Lions mitten im Winter freie Tage geniessen, plant der Sportchef die nächsten drei Wochen. Es gilt, die Mannschaft während der Olympiapause optimal auf das im März beginnende Playoff vorzubereiten. Eine unübliche Zeit, die Chancen offeriert, aber auch Risiken birgt. «Für jene Teams, die zuletzt gut gespielt haben, ist es schwierig, die Form zu konservieren», sagt Salis. «Für die anderen ist es eine Möglichkeit, ihre Form zu finden und Feinheiten zu verbessern.»
Er zählt die Stadtzürcher eher zur zweiten Kategorie, auch wenn der ZSC zuletzt aufsteigende Tendenz gezeigt hat. Weil es in der entscheidenden Phase der Saison aber ganz hoch hinausgehen soll, steigen die Lions nächste Woche auf 1775 Meter über Meer nach Arosa ins Trainingslager. «Es ist für uns wie der Aufbau auf eine Kurzsaison», sagt der Bündner. «Mit viel hartem Konditionstraining. Aber auch mit dem Hintergedanken: Teambuilding.»
Die Mannschaft testet viermal - in Arosa gegen die Lakers und Ambri, später gegen Jaroslawl und Mannheim. Die Freizeit können die Spieler im Ferienort grösstenteils selbst gestalten: Ein Fondueplausch in einer Berghütte ist geplant. Und am Abend auch einmal ein gemeinsamer Ausgang. «Ich hoffe sehr, dass die Spieler das machen», sagt sogar Sportchef Salis. «Dann gehen sie zufrieden ins Bett und geben wieder Vollgas im nächsten Training.» Die Gefahr, dass einer der Spieler sich im Wintersportgebiet beim Skifahren ein Bein bricht, sieht er nicht. Einerseits hätten sie kaum Zeit, andererseits «gibt es zu wenig Bündner in der Mannschaft. Die anderen können doch gar nicht Ski fahren».
Flyers gegen ZSKA Moskau
Auch Kloten wollte zuerst in ein Trainingslager. Weil den Flyers aber starke Testgegner wichtiger sind und diese anderswo nicht wie gewünscht verfügbar waren, bereiten sie sich zu Hause auf das Playoff vor. Mit ZSKA Moskau und Budejovice warten echte Prüfsteine. Den Flyers kommt die Olympiapause gelegen, zumal sie schon während des ganzen Winters eine beachtliche Verletztenliste präsentieren mussten. Anfang März dürften nun die angeschlagenen Rothen, Du Bois, Bonnet und Bell voll einsatzfähig sein. Speziell um sie wird sich in den nächsten Wochen der Konditionstrainer Jussi Hirvonen kümmern. Der Finne schleift sonst die SCB-Cracks.
Daneben wird es einige Teamanlässe geben. «Nichts Besonderes», vermutet Assistenztrainer Felix Hollenstein. «Ich werde mich von Elda (Coach Eldebrink) auch überraschen lassen.» Von besonderen Massnahmen wie der Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer, wie der SC Bern nun einen angestellt hat, hält Hollenstein ebenso wenig wie Edgar Salis. «Man muss nicht jede Modeerscheinung mitmachen», sagt der ZSC-Sportchef. «Das sind erwachsene Männer. Es ist in ihrer Verantwortung, wenn sie das für sich wollen.»
Letztes Jahr fanden die Löwen nach dem Grosserfolg in der Champions League den Tritt nicht mehr im Playoff. Sie waren in ein mentales Loch gefallen. Salis glaubt nicht an eine Wiederholung bei den Nationalspielern Seger und Monnet, die erneut auf einen Höhepunkt zusteuern. «Das sind erfahrene Spieler, die mit so etwas umgehen können.» Und für Klotens Assistenzcoach Hollenstein, der mit Wick und Von Gunten ebenfalls zwei mögliche Olympioniken im Kader weiss, ist trotz der langen Pause klar: «Wen man noch aufs Playoff scharfmachen muss, ist fehl am Platz.»
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 09.02.2010, 07:55 Uhr
Sport
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NLA Playoffs
| Datum | Spiel | Resultat | |
|---|---|---|---|
| 16.03.10 | Kloten Flyers - Davos | 2 : 1 (0:1, 2:0, 0:0) | |
| 16.03.10 | ZSC Lions - Zug | 2 : 4 (0:0, 1:3, 1:1) | |
| 16.03.10 | Fribourg - Servette | 6 : 1 (1:1, 1:0, 4:0) | |
| 16.03.10 | Lugano - Bern | 1 : 3 (0:1, 1:1, 0:1) | |








