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Ein verkaterter ZSC-Start ins neue Jahr

Der SC Bern (3:0 gegen Servette) und der EHC Biel (3:2 gegen die Lakers) sind erfolgreich ins 2009 gestartet. Dagegen verloren die ZSC Lions zu Hause gegen Lugano mit 2:5.

Dubés erster Streich: Im Powerplay bezwingt der Playmaker des SCB den jungen Genfer Goalie Conz zum ersten Mal.

Dubés erster Streich: Im Powerplay bezwingt der Playmaker des SCB den jungen Genfer Goalie Conz zum ersten Mal.
Bild: Keystone

Heisses Duell: Lakers-Goalie Streit muss sich gegen Biels Topscorer Nüssli wehren.

Heisses Duell: Lakers-Goalie Streit muss sich gegen Biels Topscorer Nüssli wehren.

Duell im neuen Jahr: Luganos Thoresen verfolgt ZSC-Captain Seger.

Duell im neuen Jahr: Luganos Thoresen verfolgt ZSC-Captain Seger. (Bild: Keystone)

NLA, Qualifikation

35. Runde: Bern - Servette 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Biel - Lakers 3:2 (0:1, 2:0, 1:1). 36. Runde: ZSC Lions - Lugano 2:5 (0:0, 2:3, 0:2).

Rangliste:1. Kloten Flyers 34/70. 2. ZSC Lions 35/69. 3. Bern 33/68. 4. Davos 34/65. 5. Lugano 35/63. 6. Genève-Servette 34/54. 7. SCL Tigers 34/45. 8. Fribourg 35/42. 9. Rapperswil-Jona Lakers 33/39. 10. Biel 35/37. 11. Zug 34/35. 12. Ambri-Piotta 34/28 (92:136).

Telegramme:

ZSC Lions - Lugano 2:5 (0:0, 2:3, 0:2)
Hallenstadion. - 9668 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Stalder, Kehrli/Stäheli. - Tore: 28. Sannitz (Murray) 0:1. 34. Monnet (Pittis, Alston) 1:1. 37. Sannitz (Thoresen/Ausschluss Grauwiler) 1:2. 39. Paterlini (Nummelin/Ausschluss Sejna) 1:3. 40. (39:48) Monnet (Alston) 2:3. 49. Brady Murray (Sannitz) 2:4. 60. (59:45) Romy (Thoresen, Nummelin) 2:5 (ins leere Tore). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. -PostFinance- Topskorer: Gardner; Thoresen.
ZSC: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Geering, Seger; Schelling, Daniel Schnyder; Gardner, Wichser, Sejna; Monnet, Pittis, Alston; Bastl, Kamber, Krutow; Aurelio Lemm, Grauwiler, Bühler.
Lugano: Aebischer; Nummelin, Cantoni; Chiesa, Julien Vauclair; Helbling, Hänni; Romano Lemm, Romy, Paterlini; Murray, Sannitz, Thoresen; Näser, Conne, Tristan Vauclair; Kostovic, Jörg.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Stoffel (verletzt), Trudel (überzähliger Ausländer) sowie Gloor (krank), Lugano ohne Hirschi (verletzt), Domenichelli, Pohl, Robitaille (Pause nach Spengler-Cup- Einsätzen). - 58:07 Timeout ZSC Lions, ab 57:55 bis 59:45 ohne Torhüter.

Bern - Genève-Servette 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
PostFinance-Arena. - 16 789 Zuschauer. - SR Stricker, Bürgi/Marti. - Tore: 34. Dubé (Gelinas/Ausschluss Breitbach) 1:0. 38:00 Ziegler (Ausschluss Leuenberger!) 2:0. 60. (59:38) Dubé (Gamache, Gelinas) 3:0 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Jobin), 4mal 2 plus 10 Minuten (Gobbi) gegen PostFinance- Topskorer: Gamache; Kolnik.
Bern: Bührer; Jobin, Josi; Beat Gerber, Furrer; Roche, Leuenberger; Patrick Bärtschi, Martin Plüss, Rüthemann; Gelinas, Dubé, Gamache; Abid, Chatelain, Reichert; Trevor Meier, Ziegler, Daniel Meier; Froidevaux.
Servette: Benjamin Conz; Schilt, Goran Bezina; Vukovic, Breitbach; Gobbi, Olivier Keller; Heynen; Rubin, Ritchie, Kolnik; Salmelainen, Aubin, Déruns; Cadieux, Trachsler, Savary; Debrunner, Augsburger, Florian Conz; Fedulow.
Bemerkungen: Bern ohne Rytz, Alain Berger, Pascal Berger (alle verletzt) sowie Bordeleau (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Mona, Mercier, Höhener sowie Vigier (überzähliger Ausländer). - 15. Pfostenschuss Reichert. - Genève-Servette ab 59:00 ohne Torhüter.

Biel - Rapperswil-Jona Lakers 3:2 (0:1, 2:0, 1:1)
Eisstadion. - 5093 Zuschauer - SR Eichmann/Popovic, Abegglen/Kaderli. - Tore: 18:00 Roest (Geyer, Siren) 0:1. 37. Ehrensperger (Himelfarb, Deny Bärtschi/Ausschluss Voegele) 1:1. 40. (39:47) Nüssli (Hill, Wegmüller!) 2:1. 49. Reuille (Berglund, Burkhalter/Ausschluss Peter) 2:2. 53. Fata (Bizek/Ausschluss Burkhalter) 3:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 plus 10 Minuten (Nordgren) plus 5 Minuten (Burkhalter) plus Spieldauer (Burkhalter) gegen Rapperswil-Jona-Lakers. -PostFinance-Topskorer: Nüssli; Roest.
Biel: Wegmüller; Hill, Steinegger; Reber, Meyer; Gossweiler, Kparghai; Bicek, Fata, Nüssli; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Truttmann, Tschantré, Neff; Tschannen, Himelfarb, Wetzel.
Lakers: Streit; Lindström, Voisard; Guyaz, Berger; Siren, Parati; Schefer, Geyer; Nordgren, Roest, Friedli; Reuille, Burkhalter, Berglund; Voegele, Bütler, Rizzello; Hürlimann, Tschuor, Lindemann.
Bemerkungen: Biel ohne Schneeberger, Brägger, Simon Fischer (alle verletzt) sowie Ling (Vertragsauflösung/zu Jokerit Helsinki), dafür erstmals mit dem slowakischen Internationalen Jiri Bicek. Rapperswil-Jona Lakers ohne Patrick Fischer, Raffainer (beide verletzt) und Svensson (überzähliger Ausländer). Stefan Tschannen für 200. NL-Spiel geehrt. 7. Pfostenschuss Himelfarb. -Rapperswil- Jona Lakers ab 59:00 ohne Torhüter.

Der Schweizer Meister unterlag im Hallenstadion vor fast 9700 Zuschauern (Saisonrekord) schon zum dritten Mal in dieser Spielzeit dem Rivalen aus dem Tessin. Die Heimpleite überrascht umso mehr, als dass die Luganesi auf ihre angeblich vom Spengler Cup ermüdeten Söldner Hnat Domenichelli und Randy Robitaille (beide Ka) sowie John Pohl (USA) verzichteten. Diese personelle Massnahme wird die Diskussionen um das Klubturnier des HC Davos gewiss weiter anheizen.

Unkonzentrierte Lions

Der Sieg des ersatzgeschwächten Teams vom schwedischen Altmeister John Slettvoll war keineswegs gestohlen. Die Gäste überzeugten vor allem in defensiver Hinsicht und zeigten sich viel kompakter als der ZSC. Dabei gelang Raffaele Sannitz eine Doublette, nachdem der Internationale 1085 Minuten ohne Torerfolg geblieben war. Auch Löwe Thibaut Monnet schoss zwei Treffer an diesem Abend, doch die Aufholjagd der Zürcher wurde durch das 4:2 von Brady Murray jäh gestoppt (49.). Zuvor hatten die Lions die Chance im Powerplay, davon über eine Minute in doppelter nummerischer Überzahl, vergeben, das 3:3 zu erzielen. Kevin Romy traf letztlich 15 Sekunden vor Schluss ins verlassene ZSC-Gehäuse zum Schlussresultat von 5:2.

Nach der 1:7-Pleite in Genf kurz vor Weihnachten war die Heimniederlage gegen den HC Lugano die zweite Pleite in Folge für die Mannschaft von Sean Simpson. Diese zeigte sich unkonzentriert und in der Abwehrzone fahrig, obwohl Goalie Ari Sulander eine solide Leistung bot. Und im Abschluss wirkten die Zürcher wenig entschlossen, teilweise harmlos. Vor den brisanten Partien in Davos (am Sonntag) und nächste Woche im Rahmen der Champions Hockey League in Espoo (Fi) setzten die Zürcher keine positiven Signale. Simpson tut gut daran, seine Schützlinge vor diesen wichtigen Partien ins Gebet zu nehmen.

Fataler Fehler von Servettes Goalie

In der Berner PostFinance-Arena zeichnete sich Christian Dubé als zweifacher Torschütze aus. Das 3:0 war allerdings ein Empty Netter und nach der Vorarbeit von Simon Gamache auf einfachste Weise zu erzielen. Vorentscheidend für den verdienten Berner Heimsieg war der Shorthander von Thomas Ziegler im Mitteldrittel zum 2:0: Der Stürmer profitierte von einem groben Faux-pas von Benjamin Conz. Der 17-jährige Torhüter der Genfer spielte den Puck dem Berner pfannenfertig auf die Schaufel, so dass Ziegler die Scheibe nur noch ins leere Tor schiessen musste. Nach diesem kuriosen Gegentreffer wussten die Gäste nicht mehr zu reagieren.

Ausserdem bot Nati-Goalie Marco Bührer eine starke Vorstellung und verdiente sich seinen 56. Shutout in der Eliteklasse redlich. Das Team von Headcoach John van Boxmeer blieb zum vierten Mal in Folge ungeschlagen.

Umstrittener Siegestreffer

Die Bieler besiegten die Rapperswil-Jona Lakers letztlich verdient mit 3:2. Der Kanadier Rico Fata entschied die Partie sieben Minuten vor Schluss mit einem Powerplay-Treffer zum 3:2. Der vorangegangene Schuss von Thomas Nüssli war an die Maske von Gäste-Goalie Marco Streit gegangen. Die beiden Heads liessen die Partie aber weiterlaufen, da die Scheibe nur mit geringer Geschwindigkeit aufgeprallt war.

Das sehenswerteste Tor des umstrittenen Spiels gelang Biels Topskorer Thomas Nüssli mit seinem 15. Saisontreffer. 13 Sekunden vor Ablauf des Mitteldrittels traf der ehemalige Basler nach einem Sololauf über das ganze Feld zum 2:1. Lakers-Stürmer Sébastien Reuille vergab im Finish noch zwei hochkarätige Ausgleichsmöglichkeiten für die Gäste, die in der Schlussphase ohne ihren Captain Loïc Burkhalter (Spieldauer-Disziplinarstrafe) auskommen mussten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.01.2009, 08:08 Uhr

Programm & Resultate

NLB Playoff
Chaux-de-Fonds - Ajoie5:3
Langenthal - Basel6:0
Visp - Olten6:3
Lausanne - GCK Lions5:2
Stand: 12.02.2012 20:26

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