Wechsel im ZSC-Tor
Raus: Goalie Ari Sulander (40), der die ZSC Lions zum Sieg in der Champions Hockey League und dreimal zum Meistertitel führte. (Bild: Keystone)
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Damit reagiert Lions-Trainer Sean Simpson auf den 0:2-Rückstand. Anstelle von Sulander kehrt der Slowake Peter Sejna ins Team zurück. Er dürfte zusammen mit Domenico Pittis und Jean-Guy Trudel eine Sturmreihe bilden.
«Wir müssen etwas versuchen», begründete Simpson. «Wenn wir stillstehen, machen wir nicht alles, um die Serie zu drehen.» Der Kanadier betonte allerdings mehrmals, dass es kein Entscheid gegen Sulander sei. «Wir brauchen vorne etwas mehr Power. Das ist die einzige Option, die wir haben.» Er hoffe, dass seine Mannschaft mit diesem Wechsel etwas mehr Stimmung kreieren könne.
«Wir müssen zurück zu den Basics»
Die Offensive zu stärken macht in der Tat Sinn, brachten doch die Lions in den ersten beiden Partien nur gerade ein Tor zustande – und dieses wurde erst noch von Verteidiger Radoslav Suchy geschossen. «Wir müssen zurück zu den Basics», erklärte Simpson. «Es ist keine schöne Serie. Fribourg kämpft um jeden Meter. In den ersten zwei Spielen waren wir nicht bereit für diese Situation, wir wollten eine schöne Serie. Wir müssen härter spielen, mehr Emotionen und Siegeswillen zeigen», fuhr er fort. Er hoffe, dass dies seine Spieler nun realisiert hätten.
Lukas Flüeler freut sich auf die Premiere. Dass ihm etwas die Spielpraxis fehlt - zuletzt stand er am 18. Februar gegen den SC Bern (1:4) zwischen den Pfosten -, darin sieht er kein Problem. Er habe ja während der Qualifikation regelmässig gespielt, so der 20-Jährige, der im vergangenen Jahr seine Premiere im Nationalteam gegeben hat. Insgesamt kam er in der Regular Season 22-mal zum Einsatz und feierte einen Shutout. Flüeler will die Partie wie ein normales Meisterschaftsspiel angehen und sich «keinen zu grossen Druck machen». (si)
Erstellt: 02.03.2009, 14:56 Uhr
