ZSC ist Meister – dank McCarthys Goal Sekunden vor Schluss

Die ZSC Lions sind Schweizer Meister: In einer dramatischen Finalissima setzen sie sich mit 2:1 beim SC Bern durch und gewinnen die Serie mit 4:3. Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete live.

SC Bern

1 : 2

ZSC Lions

  • 22. Rüthemann

  • 20. Bastl

    60. McCarthy

  • Reaktion Martin Plüss

    Der enttäuschte Berner Captain erklärt: «Sicher ist das eine sehr bittere Niederlage. Wir hatten das Gefühl, dass wir klar besser waren. Es war ein unglückliches Tor. Sie hatten am Schluss mehr Raum, um erstmals etwas kreieren können. Wir hatten vorher mehrere Chancen um mehr als nur dieses eine Tor zu erzielen. Letztlich warteten sie auf Fehler, wir konnten den Druck nicht aufrechterhalten. Unsere Führung sagte, dass es klar Torraum-Offside war. Ich selber kann nicht viel dazu sagen.»

  • Reaktion McCarthy

    Meisterschütze Steve McCarthy meint gegenüber dem Schweizer Fernsehen: «Ich bin sprachlos. Das Team musste eine Zeit lang unten durch. In der entscheidenden Szene brachte Ambühl den Puck aufs Tor, Tambellini kickte ihn zu mir und ich hatte freie Bahn. Das ist einfach unglaublich.»

  • Zusammenfassung

    Steve McCarthy schiesst die ZSC Lions in der Finalissima in Bern zweieinhalb Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit zum 2:1-Sieg und damit zum siebten Meistertitel.

    Der kanadische Verteidiger hatte nach einem Getümmel vor dem Berner Tor aus der Distanz die Übersicht behalten und die entsprechende Lücke gefunden. Das Tor war umstritten. Die Heads anerkannten den Treffer nach Video-Studium. Ambühl war im Torraum, aber behinderte den Goalie nicht. Und Head Kurmann anerkannte den Treffer wegen Regel 47o.

    Dabei hatte der SC Bern Spiel 7 rund 50 Minuten lang klar dominiert. Der SCB war den Zürchern physisch bis dahin deutlich überlegen. Die Berner gewannen die Mehrzahl der Zweikämpfe. Sie unterdrückten etwaige Offensiv-Ambitionen der ZSC Lions bereits im Ansatz.

    Die Lions kamen eigentlich erst in den letzten zehn Minuten ins Spiel, als sich sie Partie plötzlich zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte und die Zürcher am Sieg auch näher standen. Patrick Geering und zweimal Reto Schäppi scheiterten unter anderen jeweils an SCB-Goalie Marco Bührer. Und ZSC-Saisonaufsteiger Luca Cunti verfehlte in aussichtsreicher Position im SCB-Slot die Scheibe. Doch zweieinhalb Sekunden vor Spielende wurden die Lions für ihren starken Endspurt mit dem Meisertor von McCarthy belohnt.

    Symptomatisch für den grossen Aufwand des SCB war das 1:1 in der 22. Minute, als die Scheibe erst nach dem vierten Abschluss in Folge im Tor landete. Ivo Rüthemann überwand mit dem eigenen Nachschuss endlich den starken ZSC-Goalie Lukas Flüeler, der sein Team in der Folge in zwei Unterzahl-Situationen im Mitteldrittel vor einem weiteren Gegentreffer bewahrte.

    Völlig entgegen dem Spielverlauf waren die ZSC Lions 42 Sekunden vor Drittelsende in Führung gegangen. Andreas Hänni hatte an der Bande in einem Zweikampf gegen Andres Ambühl den Kürzeren gezogen. Der Bündner spielte die Scheibe zu Thibaut Monnet, der die vorwärts orientiert gewesene SCB-Defensive inklusive Goalie Marco Bührer mit einem Pass vor das Tor düpierte. Mark Bastl brauchte für die Lions die Scheibe bloss noch in das offene Gehäuse einzuschieben.

    Die ZSC Lions brachten bis zu ihrem Führungstreffer gerade mal drei Distanzschüsse (zweimal durch Thibaut Monnet, einmal durch Luca Cunti) zu Stande. Für die Lions hatte der aufmerksame Keeper Lukas Flüeler einen Rückstand verhindert.

    Die ZSC Lions hatten bereits 2001 gegen Lugano nach einem 1:3-Rückstand eine Finalserie noch drehen können – ebenfalls mit einem finalen Triumph auf gegnerischem Eis. (si/fal)

  • Das entscheidende Tor

  • Bitter für den SCB

    Die schwer enttäuschten Spieler des SCB erhalten nun die Silbermedaille. Im Stadion hört man nun vor allem die Fans des ZSC. Dennoch auch an dieser Stelle ein grosses Kompliment an den fairer Verlierer aus der Hauptstadt.

  • Kurzes Fazit

    Steve McCarthy schiesst drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit die ZSC Lions zum siebenten Schweizer Meistertitel. Die Lions bezwingen den SC Bern im entscheidenden 7. Spiel 2:1.

    Mark Bastl brachte die Zürcher nach einem Fehler von SCB-Verteidiger Andreas Hänni kurz vor der ersten Pausensirene in Führung. In der 22. Minute sorgte Ivo Rüthemann für das 1:1.

  • Telegramm

    Bern - ZSC Lions 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)
    PostFinance-Arena. - 17'131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Arm/Küng. - Tore: 20. (19:18) Bastl (Monnet, Ambühl) 0:1. 22. Rüthemann (Martin Plüss, Neuenschwander) 1:1. 60. (59:57,5) McCarthy (Tambellini, Ambühl) 1:2. - Strafen: 0mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Ritchie; Tambellini.
    Bern: Bührer; Kinrade, Philippe Furrer; Roche, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Pascal Berger, Ritchie, Dumont; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Déruns, Gardner, Vermin; Scherwey, Froidevaux, Reichert.
    ZSC Lions: Flüeler; Geering, Blindenbacher; McCarthy, Seger; Stoffel, Daniel Schnyder; Bastl, Pittis, Monnet; Kenins, Cunti, Tambellini; Patrik Bärtschi, Ambühl, Kolnik; Chris Baltisberger, Schäppi, Bühler; Schommer.
    Bemerkungen: Bern ohne Vigier, Kwiatkowski, Dominic Meier, Adrian Brunner (alle überzählig), Morant (gesperrt) und Lötscher (verletzt), ZSC Lions ohne Cory Murphy, Ziegler, Ulmann, Phil Baltisberger (alle überzählig), Down und Camperchioli (beide verletzt).

  • 60' Spielende

    Aus! Der ZSC gewinnt 2:1 und schnappt sich auch den Titel. Herzliche Gratulation!

  • 60' Tor 1:2

    MCCARTHY! Die Heads anerkennen den Treffer, obwohl Ambühl im Torram war. Eine umstrittene Entscheidung.

  • 60'

    Die Heads haben den Treffer anerkannt. Viele Diskussionen in Bern, Gegenstände fliegen auf das Eis. Noch 3 Sekunden sind zu spielen...

  • 60'

    Drei Sekunden vor Schluss: Tor oder nicht Tor: McCarthy schiesst den Puck in das Tor:

  • 60'

    Nochmals heisse Szenen in Bern: Der ZSC ist erwacht...

  • 58'

    Es ist ungemein spannend. Ein Hitcock-Thriller erster Güte.

  • 57'

    Schäppi prüft zweimal Bührer, der Routinier ist heute aber wieder sehr souverän.

  • 57'

    Schuss von Tambellini, Bührer wehrt ab. Die Zürcher haben sich gesteigert in diesem letzten Drittel.

  • 56'

    Die Fans erheben sich in der Arena. Es ist eine prickelnde Atmosphäre.

  • 55'

    Jetzt aber eine Chance für Baltisberger, der darüber schiesst.

  • 54'

    Der Lette Kenins sorgt doch für Unruhe bei den Bernern. Er ist einer der wenigen Zürcher, die noch Sprit im Tank haben.

  • 53'

    Eine Unsicherheit von Flüeler, seine erste an diesem Abend.

  • 52'

    Die Spannung ist enorm, die Anspannung der Spieler und Zuschauer auch (inklusive Coaches).

  • 50'

    Noch zehn Minuten. In den letzten zwei, drei Minuten sind die Gäste aber wieder besser ins Spiel gekommen. Haben die Löwen doch noch die Energie, nochmals Druck auszuüben?

  • 49'

    Nun aber eine Chance für Bärtschi nach Pass von Ambühl, aber der ex-Berner verpasst den Puck – eine Frage der Müdigkeit.

  • 48'

    Man muss dies festhalten: Die Lions wirken doch in ihren Aktionen saftlos. Einzig Kenins und Monnet scheinen noch schnelle Beine zu haben.

  • 47'

    Hänni schiesst, Flüeler hält.

  • 46'

    Dumont, den man heute bisher noch nicht so oft gesehen hat, verpasst das 2:1.

  • 45'

    Auch Schäppi verliert die Scheibe in der Mittelzone. Ist es Müdigkeit? Darunter leidet auch die Konzentration...

  • 44'

    Schöne Aktion von Rüthemann: Er passt auf Gerber, der mit seinem harten Schuss Flüeler zu einer Parade zwingt.

  • 43'

    Bastl schiesst, aber der Puck kommt nicht auf das Terrain von Bührer.

  • 42'

    Vermin dribbelt sich gut durch, wird aber im letzten Moment am Torschuss gehindert. Es bleibt dabei: Der SCB hat die besseren Offensivmomente in diesem Match.

  • 41' 3. Drittel

    Das 3. Drittel beginnt. Mark Streit, der die Partie anschaut, meint gegenüber SF, dass es durchaus zu einer Verlängerung kommen könnte.

  • Telegramm

    Bern - ZSC Lions : (0:1, 1:0, : )
    PostFinance-Arena. - 17'131 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Massy, Arm/Küng. - Tore: 20. (19:18) Bastl (Monnet, Ambühl) 0:1. 22. Rüthemann (Martin Plüss, Neuenschwander) 1:1. - Strafen: .mal 2 Minuten gegen Bern, .mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Ritchie; Tambellini.
    Bern: Bührer; Kinrade, Philippe Furrer; Roche, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Pascal Berger, Ritchie, Dumont; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Déruns, Gardner, Vermin; Scherwey, Froidevaux, Reichert.
    ZSC Lions: Flüeler; Geering, Blindenbacher; McCarthy, Seger; Stoffel, Daniel Schnyder; Bastl, Pittis, Monnet; Kenins, Cunti, Tambellini; Patrik Bärtschi, Ambühl, Kolnik; Chris Baltisberger, Schäppi, Bühler.
    Bemerkungen: Bern ohne Vigier, Kwiatkowski, Dominic Meier, Adrian Brunner (alle überzählig), Morant (gesperrt) und Lötscher (verletzt), ZSC Lions ohne Cory Murphy, Ziegler, Ulmann, Phil Baltisberger (alle überzählig), Down und Camperchioli (beide verletzt).

  • 40' Drittelsende 1:1

    Die Sirene ertönt: Es steht nach umkämpften, aber nicht hochklassigen 40 Minuten 1:1. Es bleibt also spannend in dieser Finalissima. Rüthemann ist der einzige Torschütze in diesem Drittel. Der SCB ist besser, scheint mehr Power und Energie zu haben als der ZSC.

  • 39'

    Noch eine Minute im Mitteldrittel.

  • 38'

    Nun mal ein Hin und Her mit der Ritchie- und der Pittis-Reihe. Der Kampf ist intensiv, wie bis anhin. Aber die Partie ist gewiss nicht hochklassig. Vor allem die Zürcher kommen bisher nicht auf Touren. Der SCB ist schneller, gewinnt mehr Zweikämpfe. Aber es steht immer noch 1:1.

  • 37'

    Fernschuss von Blindenbacher ungefähr von Muri bei Bern aus – kein Problem für Bührer.

  • 36'

    Ein grober Schnitzer in der Zürcher Abwehr (McCarthy), aber Neuenschwander kann nicht profitieren. Glück für die Lions...

  • 35'

    Der SCB bleibt am Drücker, läuft auch mehr als der Gegner.

  • 34'

    Cunti ist wieder zurück. Diesmal ist das Boxplay der Lions besser gewesen. Aber vier Minuten Unterzahl, das kostet auch Kraft. Kann der SCB später davon profitieren?

  • 33'

    Der lange Gardner scheitert an Flüeler. Der Riese des SCB sorgt immer für Gefahr beim Powerplay.

  • 32'

    Kenins ist zurück, aber nun muss Cunti für einen Bandenchek raus. Coach Hartley ist ausser sich vor Wut. Man kann die Strafe geben, sie ist aber ein hartes Urteil.

  • 30'

    Nochmals Glück für die Lions, die Berner verpassen das 2:1...

  • 30'

    Glück für die Gäste: Vertediger Jobin verpasst mit seinem Hammer...

  • 29'

    Keine Diskussion: Kenins muss für 2 Minuten auf die Strafbank (Beinstellen).

  • 28'

    Die Lions werden jetzt aufsässiger, die Partie ist nun ziemlich zerhackt, wenn man das so formulieren darf.

  • 27'

    Nun ein guter Schuss von Ambühl. Das Arbeitsgerät fliegt am Berner Tor vorbei.

  • 27'

    Das Berner Tor ist verschoben, und es gibt ein Gerangel. Bisher ist dieses Finale aber sehr fair. Noch keine Strafe.

  • 26'

    Die Gäste kommen überhaupt nicht ins Spiel. Der SCB ist überlegen und einfach besser. Gefährlicher Schuss von Dumont, aber der Puck saust von der Schulter von Flüeler über das Tor.

  • 24'

    Die Zürcher agieren weiterhin gehemmt. Vielleicht spielt die Nervosität eben doch eine Rolle.

  • 23'

    Vor zwei Jahren lagen die Berner auch zurück, und schlugen dann im siebten Match Servette noch mit 4:1. Ein gutes Omen?

  • 22' Tor 1:1

    RÜTHEMANN! Die Linie mit den Routiniers macht Druck. Und schliesslich kann Rüthemann aus der Luft den Puck ins Netz bugsieren. Der Ausgleich ist verdient, keine Frage. Assists: Plüss und Neuenschwander.

  • 22'

    Wir reagiert der SCB? Plüss scheitert mit seinem Schuss an Flüeler.

  • 21' 2. Drittel

    Bully zum Mitteldrittel!

  • 20' Drittelsende 0:1

    Die erste Sirene ertönt. Entgegen dem Spielverlauf führen die Lions mit 1:0 nach einem Blackout des Erlenbachers Hänni. Fehler werden in diesem Finale rigoros bestraft. Torschütze Bastl verliert die Realität nicht. Gegenüber den nationalen TV-Kameras sagt der Vaudois: «Wir haben nicht gut gespielt in diesem Startdrittel.» Oui, Monsieur, Sie haben recht. Dennoch führt der ZSC mit 1:0.

  • 20' Tor 0:1

    BASTL! Ein Fehler von Hänni nutzen die Lions aus: Ambühl checkt vor, Monnet passt mit viel Übersicht zum vor dem Berner Tor freistehenden Bastl, der den Puck am verdutzten Bührer vorbei nur noch einzuschieben braucht.

  • 19'

    Auch Blindenbacher begeht einen Fehler. Irgendwie wirken die Lions gehemmt, aber auch nervös.

  • 18'

    Ganz klar: Der SCB hat sich gut von der 3:6-Pleite am letzten Samstag im Hallenstadion erholt.

  • 17'

    Die Lions geben zu viele Fehlpässe, und zwar sowohl im eigenen Drittel als auch in der Mittelzone. Wenn das so weitergeht, wird sich das rächen.

  • 5'

    Flüeler ist aufmerksam, nachdem ein Puck von der Band zurückspringt. Die Berner sind klar besser in dieses Finale gestartet.

  • 14'

    Die Zürcher geben viele Fehlpässe. Bisher haben die Berner diesen Umstand nicht ausnutzen können.

  • 13'

    Gerber zieht ab, aber der Puck wird abgelenkt. Bully vor Flüeler.

  • 12'

    Icing der Lions. Der SCB hat mehr Biss, ist energischer als die Gäste. So wie in den Finals Nummer 1 und 3.

  • 10'

    Nun ein Schuss von Monnet, aber Bührer ist auf dem Posten. So langsam scheinen die Löwen zu erwachen.

  • 9'

    Nun ein Schuss von Tambellini, doch der Puck saust am Gehäuse von Bührer vorbei.

  • 8'

    Grosse Chance für Vermin: Der junger Berner tankt sich durch, aber Flüeler verkleinert geschickt den Winkel und kann den Puck halten. Der SCB hat klar die besseren Chancen zu Beginn dieser Finalissima.

  • 7'

    Die Partie ist schnell, es gibt fast keine Unterbrüche. Beide Mannschaften spielen mit 13 Stürmern.

  • 5'

    Noch eine Aktion der Berner: Ritchie verschiesst nach Pass von Dumont.

  • 5'

    Ein Scheibenverlust von Cunti bringt Gefahr vor dem Zürcher Tor, am Ende kann Gardner schiessen. Doch der ehemalige Löwe schiesst Flüeler an.

  • 4'

    Scherwey bringt Unruhe, schiesst aber im Zürcher Drittel einen Gegner an. Die Berner haben einen besseren Start erwischt.

  • 3'

    Wieder kommen die Berner gefährlich vor das Zürcher Tor, aber Bastl kann die Situation klären.

  • 2'

    Nun aber ein gefährlicher Schuss von Gardner, der erstmals Goalie Flüeler prüft.

  • 2'

    Zuerst Plüss, dann Kolnik, der für den angeschlagenen Down zum Einsatz kommt, schiessen auf das Tor. Keine Gefahr für die Goalies.

  • 1' 1. Drittel

    Die Partie kann beginnen!

  • Nationalhymne

    Beide Teams sind auf dem Eis. Berner und Zürcher Fans machen mächtig Stimmung. Nun wird der Pott in die Arena hereingetragen von Ligaleiter Vögtlin. Zum letzten Mal in dieser Finalserie ertönt die Nationalhymne.

  • Stimmung

    Die Stimmung in der ausverkauften Postfinance Arena ist hervorragend, ja elektrisierend. Bei unseren Formationen ist noch Vorsicht geboten.

  • Formation ZSC

    ZSC Lions:

    Goal:
    30 Flüeler

    Verteidigung:
    4 Geering
    3 Mc Carthy

    5 Blindenbacher
    11 Stoffel

    18 Schnyder
    15 Seger

    43 Gobbi

    Sturm:
    7 Monnet
    9 Pittis
    39 Bastl

    14 Tambellini
    12 Cunti
    91 Kenins

    71 Bärtschi
    44 Ambühl
    16 Kolnik

    10 Bühler
    19 Schäppi
    41 C. Baltisberger

    84 Schommer






  • Formation SCB

    SCB:

    Goal:
    30 Bührer

    Verteidigung:
    19 Kinrade
    29 Furrer

    77 Roche
    2 Gerber

    72 Jobin
    49 Hänni

    9 Höhener

    Sturm:

    89 Berger
    93 Ritchie
    17 Dumont

    27 Déruns
    51 Gardner
    92 Vermin

    24 Neuenschwander
    28 Plüss
    32 Rüthemann

    10 Scherwey
    20 Froidevaux
    83 Bertschy

    26 Reichert

  • Ausländer

    Nun steht es fest: Dumont und Roche werden beim SCB auflaufen. Kwiatkowski und Vigier müssen also zuschauen. Beim ZSC steht Down auf dem Matchblatt.

  • Aufstellung

    Wir sind gespannt auf die Formationen. Wird Berns Trainer seine Ausländer wieder rotieren lassen? Muss beim ZSC Kolnik für Down stürmen? On verra, wie die Frankokanadier sagen.

  • Rekordkulisse

    Diese Finalserie wird so oder so in die Geschichte eingehen, egal, wie sie auch ausgehen wird. Denn mit offiziellen 102'124 Zuschauerinnen und Zuschauer gibt es einen neuen Zuschauerrekord in der Schweiz zu vermelden. Sowohl die Postfinance Arena mit 17'131 Besuchern (viermal) als auch das Hallenstadion mit 11'200 Fans (dreimal) waren jedes Mal ausverkauft. Und die Ambiente war eigentlich stets ausgezeichnet. Heute Abend wird die Post im «Mutzen-Park» punkto Lärmpegel erst recht so richtig losgehen.

  • Ausländerrochaden

    Gerade wegen seiner Rochaden bei den Ausländern ist Antti Törmänen kritisiert worden. Während Byron Ritchie und Geoff Kinrade gesetzt sind, hat der SCB-Trainer die Qual der Wahl zwischen den Verteidigern Travis Roche (Bild) und Joel Kwiatowski sowie den Forwards Jean-Pierre Dumont und Jean-Pierre Vigier. Anzunehmen ist, dass Roche und Dumont zum Einsatz kommen werden.

  • Prominenz

    Prominenz aus der NHL hat sich für die Finalissima angemeldet. Islanders-Captain Mark Streit nimmt auf der VIP-Loge Platz, Ralph Krueger, der ab dem Sommer nicht mehr Assistent der Edmonton Oilers sein wird, schaut ebenfalls zu. Der ehemalige Chef der Schweizer Nati kehrt nach Europa zurück – vielleicht zum deutschen Verband?

  • Pokal

    Wer gewinnt den Pokal? Für den SCB wäre es im Falle eines Sieges der 13. Titel, für den ZSC der siebente der Klubgeschichte. Einer ist froh, dass heute defintiv die Entscheidung fallen wird: Ligaleiter und Weinhändler Willi Vögtlin. Er muss nach diesem Hockeyabend nicht mehr den Pott und die Meistermedaillen im Auto verstauen und mit den wertvollen Gütern nach Hause fahren.

  • Törmänens Idee

    «Am Sonntag schaute ich mir den neusten James-Bond-Film an. Dabei hatte ich eine Idee fürs Spiel, die uns zum Sieg führen wird», erklärte Antti Törmänen gegenüber Journalisten nach dem Montagstraining. Nun, der Bond-Film trägt den Titel: «Ein Quantum Trost». Die Frage bleibt: Wer muss nach der Finalissima getröstet werden?

  • Ambühls Bilanz

    Wenn einer weiss, wie das im siebten Playoff-Match so vor sich geht, dann ist es Andres Ambühl. Siebenmal erlebte der Ur-Davoser Spiel 7, siebenmal ging er als Sieger vom Eis. Ambühl, der Motor der ZSC Lions, sagte gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: «Dass man ein bisschen nervöser ist als sonst, ist normal. Aber sobald man im Spiel ist, ist alles verflogen. Dann hat man keine Zeit mehr, um zu studieren.»

    Zweimal wurde der Internationale nach einer Finalissima Meister: 2007, beim 1:0 im Landwassertal gegen den SCB, 2009 beim 2:1 in Kloten. Und heute Abend in Bern?

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 17.04.2012, 18:45 Uhr)

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