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13-Jähriger stirbt bei Motorrad-Rennen

Im Vorprogramm der WM-Läufe in Indianapolis ereignete sich ein erschütternder Unfall mit tödlichem Ende.

Nach einem Sturz von einem nachfolgenden Piloten überfahren: Peter Lenz auf einer Aufnahme vom Februar 2009.

Nach einem Sturz von einem nachfolgenden Piloten überfahren: Peter Lenz auf einer Aufnahme vom Februar 2009.

Peter Lenz kurz vor seinem tödlichen Unfall.

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Der erst 13-jährige Amerikaner Peter Lenz stürzte in der Warm-up-Runde eines Nachwuchsrennens und wurde vom nachfolgenden Piloten, dem 12 Jahre alten Xavier Zayat, überfahren. Obwohl die Sanitäter sofort die Wirbelsäule des Jungen aus dem Bundesstaat Washington stabilisierten und ihn ins Krankenhaus überführten, erlag er drei Stunden nach dem Unfall seinen Verletzungen. Zayat zog sich leichte Blessuren zu - seelisch ist der Zwischenfall für ihn aber eine Tragödie.

Ob Lenz' Eltern zum Zeitpunkt des Unfalls an der Strecke weilten, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber, dass der Tod des 13-jährigen Schülers eine Diskussion über das Mindestalter für Motorsport-Einsätze entfachen wird.

Sogar Weltmeister Rossi stürzte auf der rutschigen Strecke

Experten sind der Meinung, dass die rutschige Strecke für ein Nachwuchsrennen denkbar ungeeignet gewesen sei. Die Tatsache, dass der amtierende MotoGP-Weltmeister Valentino Rossi an diesem Wochenende in Indianapolis dreimal stürzte, stützt diese These. WM-Leader Jorge Lorenzo bezeichnete den Kurs als ungemein schwierig.

«Gott segne Peter und den anderen Jungen»

Der verunglückte Peter Lenz galt in der Motorrrad-Szene als grosse Nachwuchs-Hoffnung. Er bestritt seit seinem siebten Lebensjahr Rennen und sammelte auf nationaler Ebene neun Titel. Zum Vergleich: Der Schweizer Top-Fahrer Tom Lüthi startete seine Karriere als Neunjähriger.

Auf seiner Facebook-Seite, über die Lenz seine rund 7000 Fans jeweils mit Neuigkeiten versorgte, drückten am Sonntagabend bereits zahlreiche Menschen der Familie des kleinen Rennfahrers ihr Beileid aus. «Gott segne Peter und den anderen Jungen, der in den Unfall involviert war», schrieb ein User.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 29.08.2010, 22:31 Uhr

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18 Kommentare

Georg Klein

02.09.2010, 00:42 Uhr
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Selektives Lesen könnte man es nennen, was jene gemacht haben, die dann hier schreiben, sowas sei nur in den USA möglich und Obama soll was dagegen unternehmen. Im Artikel steht doch, dass unser Tom Lüthi seine Karriere als Neunjähriger gestartet hat. Da ist Obama nicht zuständig, oder? Und Schumacher gewann laut Wikipedia zum ersten mal ein Rennen als er 5 Jahre alt war. Auch nicht Obama's Job. Antworten


Marco Lardi

30.08.2010, 20:10 Uhr
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Täglich sterben an die 30.000 Kinder unter fünf Jahren an behandelbaren oder vermeidbaren Krankheiten, das sind fast 11 Millionen Kinder pro Jahr. Aber darüber wird nur am Rande berichtet. Bei uns begeben sich einzelne Kinder freiwillig dem Risiko hin, zu sterben und darüber werden dann Schlagzeilen geschrieben, wie tragisch das Ganze doch sei. Eine unglaubliche Tatsache. Antworten


Syefan Zuger

30.08.2010, 18:17 Uhr
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Ab welchem Alter sollen den Kinder/Jugendliche Skiabfahrt trainieren duerfen? Antworten


Robert Müller

30.08.2010, 17:34 Uhr
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mit einem jungen Alter hat das nichts zu tun,wenn man Talent hat dann soll man das Kind auch fördern wenn man die nötigen Mittel hat.Ich habe das Rennen mit Lüthy gesehen,einfach so,da ich schon lange kein Töffrennen mehr gasehen habe und mein Fazit:Die Strecke ist so gefahrlich und rutschig,für Töffrennen unbrauchbar,den Tod haben die Betreiber der Rennstecke auf dem gewissen. Antworten


Georg Stamm

30.08.2010, 16:09 Uhr
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Was haben 12- und 13-jährige Buben auf Töffrennmaschinen zu suchen ? Eltern, die das tolerieren tragen die Verantwortung. Sie haben versagt. Mit ihnen fehlt mir das Mitleid. Für den Verunfallten und den nachfolgenden Knaben ist die Sache tragisch. Sie sind in ihrem Kindesalter nicht verantwortlich; da können sie sich bei den Eltern bedanken und der verrückten Gesellschaft, die solches zulässt. Antworten


Marius Kappeler

30.08.2010, 15:13 Uhr
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Alle wundern sich und als Reaktion fordern sie alle sofortige Verbote, Mindestalter usw. Dabei geht immer vergessen: niemand wird dazu gezwungen und sie tun es freiwillig. Selber schuld. Anderswo müssen Kinder zu Hungerlöhnen arbeiten, erhalten keine Schulbindung usw. Das stört niemanden. Und solche Meldungen wie die des Jungen sind gefundenes Fressen für der Medien. Der Mensch wird untergehen... Antworten


Bruno Hochuli

30.08.2010, 14:44 Uhr
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Immer schneller, immer verrückter, immer jünger und erst nach einem tödlichen Unfall, gehen leider nur für kurze Zeit die Augen auf. Der Mensch vergisst schnell. Antworten


Lukas Siegfried

30.08.2010, 13:37 Uhr
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Als Vater von 4 Kindern im Alter von 9-17 Jahren frage ich mich, wie es in den USA möglich ist, dass 13 Jährige bereits solche gefährliche Rennen überhaupt fahren dürfen! Wie ich auf der Webseite dieses "Noch-Kindes" erfahren habe, startete er seine Karriere bereits im Alter von 7 Jahren. Präsident Obama sollte unbedingt in dieser Angelegenheit eine Gesetzesrevision in Angriff nehmen! Antworten


janine steiger

30.08.2010, 13:12 Uhr
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Ein weiteres Beispiel wenn Eltern ihre eigenen Träume nicht verwirklichen konnten und ihre Kinder diese dafür leben müssen.... Antworten


Heinz Vögelin

30.08.2010, 11:06 Uhr
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Eine der vielen Blüten, die der Irrsinn treibt - mich wundert nichts mehr. Antworten


Thomas Haug

30.08.2010, 10:45 Uhr
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@Sabine genton: Danke, Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Antworten


Thomas Moos

30.08.2010, 10:29 Uhr
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Dies ist die Realität neben jedem Spitzensport, ob das nun Fussball, Ski oder Motosport ist, die Jugendförderung im Nachwuchs beginnt nun mal möglichst früh. Niemand rechnet mit so heftigen Unfällen. Über ein Mindestalter bei gewissen Rennstrecken sollte durchwegs diskutiert werden. Aber wo lernen es die Nachwuchspiloten dann? Trainiert wird meistens auf den schwierigeren Tracks. Antworten


Jüge Dietrich

30.08.2010, 09:26 Uhr
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welcher Junge würde nicht gerne diesen Sport betreiben? Die meisten wahrscheinlich. Die einten weil es cool ist und die Eltern am puschen sind, die anderen weil sie wirklich Talent haben und das als wirkliches Hobby betreiben möchten. Aber allen ist eines gemeinsam, das Sterben. Ich glaube nicht das einer von ihnen wirklich weiss was sterben heisst!! Antworten


Lucas Trigo

30.08.2010, 08:33 Uhr
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Meiner Meinung nach sollte man tatsächlich über ein Mindestalter nachdenken - allerdings sollte man sich keinen Illusionen hingeben und glauben, dass es dadurch verhindert hätte werden können. Es geht um ein allgemein zulässiges Rennalter. Auch als 16, 18 oder 30ig-jähriger kann man sterben wenn man überfahren wird.... Antworten


Sam Brown

30.08.2010, 08:06 Uhr
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Motorsport sollte wie früher erst ab 18 bzw. mit Besitz eines führerscheins möglich sein, alles andere ist reine Geldmacherei Antworten


Ulrich Künzi

30.08.2010, 05:27 Uhr
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Unglaublich dass so etwas in Amerika möglich ist, wo Klagen wegen zu heissem Kaffee erfolgreich sind. Die Organisatoren solcher Rennen sollte man wegen fahrlässiger Tötung anklagen. Antworten


Nora Martinek

30.08.2010, 01:26 Uhr
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Typischer Unfall bei Töff-Rennen - das kommt halt vor. Wer Töff-Unfälle vermeiden will, soll halt nicht (so schnell) Töff fahren - ganz einfach. Antworten


Martin Tschümperlin

30.08.2010, 00:38 Uhr
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Schreckliche Sache, Motorradfahren ist halt eben lebensgefährlich! Inwieweit sich das mit der Sorgfaltspflicht der Eltern, dem Kind gegenüber verhält? Ob sich die Eltern nun vor Gericht rechtfertigen müssen? Mit Einführung eines Mindestalters für diesen Sport - der sog. Volljährigkeit wäre wenigstens dem nicht so. Sterben aber können auch diese, dann älteren Jungs! Antworten



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