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BMW-Sauber ist ein Opfer der Verschwendungssucht

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone erhebt schwere Vorwürfe gegen die Automobilhersteller.

Geld spielt keine Rolle: Ein BMW-Sauber im Einsatz.

Geld spielt keine Rolle: Ein BMW-Sauber im Einsatz.
Bild: Keystone

Ohne die Verschwendungssucht der Hersteller-Teams wäre BMW auch 2010 noch als Besitzer des Sauber-Rennstalls in der Formel 1 vertreten. Das geht aus einem Interview mit Bernie Ecclestone hervor.

«Ich weiss, dass man in der Chefetage von BMW dafür war, die Kosten unter 50 Millionen Euro pro Jahr zu drücken», sagte der GP-Vermarkter der «Stuttgarter Zeitung». Die Vernunft sei bei BMW aber erst eingekehrt, als die vom Weltverband FIA geforderte Budgetgrenze längst abgeschmettert worden war.

Millionengrab Kers

Im Winter bestand BMW als einziges Team auf der Einführung des Hybridantriebs Kers, der die Szene Hunderte von Millionen kostete. Im Mai drohten die Bayern für den Fall eines Ausgabelimits mit dem Rückzug. Im September verschacherten sie das Sauber-Team dann aus finanziellen Gründen an die dubiose Quadbak-Gruppe.

Vernunft im Kleinen war für die Hersteller laut Ecclestone ebenfalls ein Fremdwort: «Jeder flog Business, man wohnte in den teuersten Hotels, und jeder höhere Angestellte hatte einen Assistenten, der einen Assistenten hatte.» (NEWS)

Erstellt: 06.10.2009, 08:26 Uhr

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