Das ist neu in der Formel 1
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 12.03.2010
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Formel 1: GP Spanien
| Name | Team | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1. | Pastor Maldonado | Williams | 1:39:09.145 |
| 2. | Fernando Alonso | Ferrari | +3.100 |
| 3. | Kimi Raikkonen | Lotus | +3.800 |
| 4. | Romain Grosjean | Lotus | +14.700 |
| 5. | Kamui Kobayashi | Sauber | +1:04.600 |
| 6. | Sebastian Vettel | Red Bull | +1:07.500 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | +1:17.900 |
| 8. | Lewis Hamilton | McLaren | +1:18.100 |
| 9. | Jenson Button | McLaren | +1:25.200 |
| 10. | Nico Hülkenberg | Force India | + 1 Runde |
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Formel 1: WM-Stand Fahrer
| Name | Team | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | Fernando Alonso | Ferrari | 61 |
| 2. | Sebastian Vettel | Red Bull | 61 |
| 3. | Lewis Hamilton | McLaren | 53 |
| 4. | Kimi Raikkonen | Lotus | 49 |
| 5. | Mark Webber | Red Bull | 48 |
| 6. | Jenson Button | McLaren | 45 |
| 7. | Nico Rosberg | Mercedes | 41 |
| 8. | Romain Grosjean | Lotus | 35 |
| 9. | Pastor Maldonado | Williams | 29 |
| 10. | Sergio Perez | Sauber | 22 |
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Schumacher ist nicht neu in der Formel 1. Neu sind hingegen einige Veränderungen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet erklärt die wichtigsten Neuerungen im Überblick: Fahrer, Führung, Teams Regeln und Strecke.
Die neuen Fahrer
GP2-Champion Nico Hülkenberg aus Emmerich steigt bei Williams vom Test- zum Stammpiloten auf und übernimmt das Auto von Nico Rosberg, der im Mercedes-Werkteam zusammen mit Wiedereinsteiger Michael Schumacher die deutsche Formel-1-Nationalmannschaft bildet.Beim spanischen Hispania-Team steigt der Brasilianer Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, in die Königsklasse ein.
Die neuen Teams
Drei Neulinge auf einen Schlag bedeuten eine Erweiterung des Startfeldes auf 12 Teams, alle Einsteiger werden von Rückkehrer Cosworth mit Motoren versorgt. Eigentlich sollten es sogar vier Debütanten sein, doch das US F1-Team aus Amerika zog seine Meldung anderthalb Wochen vor dem Saisonauftakt wegen grosser finanzieller Probleme zurück. HRT aus Spanien, damals noch unter dem Namen Campos, Virgin aus England (damals noch Manor) und US F1 wurden bereits im Sommer 2009 vom Automobil-Weltverband FIA aus zahlreichen Bewerbern ausgewählt. Im September folgte der Zuschlag für das aus Malaysia finanzierte neue Lotus-Team, das den Platz vom BMW F1-Team erhielt. Nach dem Rückkauf des Teams durch den Schweizer Peter Sauber rückte die Mannschaft aus Hinwil nach dem Ausstieg von Toyota wieder ins Startfeld.
Die neue Führung
Nach 16 Jahren unter der Führung von Max Mosley steht die erste Saison unter der Regie von Jean Todt an. Der frühere Ferrari-Teamchef aus Frankreich hatte sich bei der Wahl zum FIA-Präsidenten im Oktober gegen den früheren Rallye-Weltmeister Ari Vatanen aus Finnland durchgesetzt.
Die neuen Regeln
Nach der tiefgreifenden Änderung vor allem der Aerodynamik-Regeln im vorigen Winter gibt es 2010 weniger Neuigkeiten. Die wichtigste ist wohl das Verbot des Nachtankens während der Rennen. Die Autos erhalten daher grössere Tanks, die Teams haben dadurch weniger Möglichkeiten in ihrer Rennstrategie. Wichtig wird vor allem sein, welche Motoren am wenigstens Benzin verbrauchen. Zudem werden die Vorderreifen schmaler.
Das neue Punktesystem
WM-Zähler greifen ab sofort die besten zehn Piloten eines Grand Prix ab - der neue Punkteschlüssel lautet 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1. Dieses Schema wird sowohl bei der Fahrerwertung als auch bei der Herstellungswertung angewendet.
Das Neue in der Qualifikation
Um den schnellsten Fahrern ein kleines Handicap mit auf den Weg zu geben und in der Startphase für eine gute Show zu sorgen, müssen die Top 10 aus dem Zeittraining mit jenen Reifen ins Rennen gehen, die bei der jeweils schnellsten Runde zum Einsatz gekommen sind. Dies wurde beschlossen, «um ein weiteres strategisches Element zu haben», erklärt die FIA.
Die neue Strecke
Nach Abu Dhabi 2009 steht in Südkorea 2010 die nächste Premiere eines Rennens auf dem Programm. Die Rennstrecke wurde wie in Abu Dhabi oder zuvor auch in Malaysia, China, Bahrain oder der Türkei vom Deutschen Architekten Hermann Tilke entworfen. Der erste Grosse Preis von Südkorea steigt als drittletztes der insgesamt 19 Saisonrennen am 17. Oktober. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 12.03.2010, 16:18 Uhr

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