Die Tücken der Hitze und die Perspektiven der Schweizer

Entscheiden die hohen Temperaturen die 24 Stunden von Le Mans? Eine neue Regel legt diesen Schluss nahe.

Er hofft auf die Hitze: Sébastien Buemi, Siegesanwärter aus dem Toyota-Team.

Er hofft auf die Hitze: Sébastien Buemi, Siegesanwärter aus dem Toyota-Team. Bild: AFP

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Rund 30 Grad betrugen die Temperaturen am Samstagnachmittag zu Beginn der 24-Stunden-Rennens von Le Mans. 33 Grad sollen es am Sonntag werden. Motor, Getriebe und Hybridsystem heizen die Cockpits zusätzlich auf. «Für uns Fahrer ist das weniger schlimm, aber die Technik unserer ohnehin sehr komplexen Autos wird darunter leiden», sagte Vorjahressieger Neel Jani vor dem Rennen. Vor allem die Hybridsysteme mit ihren Batterien dürften sehr nahe an die Belastungsgrenze kommen.

Wenn das Thermometer über die 32-Grad-Marke klettert, dürfen die Fahrer von Autos ohne Klimaanlage nur 80 Minuten am Stück am Steuer sitzen, danach ist ein Wechsel vorgeschrieben. Anders als Toyota, das Team von Sébastien Buemi, ist Neel Janis Porsche-Rennstall betroffen von dieser Regel, die sich negativ auf den Rhythmus der Piloten auswirken könnte. Buemi hofft, dass Toyota seinen geringeren Speed mit Zuverlässigkeit und mehr Freiheit bei der Renngestaltung ausgleichen kann.

In der ersten Rennstunde bewegten sich Toyota und Porsche auf Augenhöhe. Zunächst gelang es dem von der dritten Position gestarteten Jani seinen Landsmann Buemi zu überholen. Nach den ersten Boxenstopps konnte Buemi allerdings nicht nur an Jani, sondern auch am Toyota-Schwesternauto mit Mike Conway, dem Schnellsten des Qualifyings, vorbeiziehen. Nach einer Stunde und 17 Rennrunden führte Buemi 1,624 Sekunden vor Conway und 4,554 Sekunden vor Jani.

Kamui Kobayashi gelang es in der dritten und vierten Stunde, einen Vorsprung von rund 35 Sekunden auf den Porsche von Jani, Lotterer und Tandy herauszufahren. Mit einer Minute Rückstand folgte der zweite Toyota von Buemi, Davidson und Nakajima.

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, das zusammen mit dem Formel-1-GP von Monaco und dem Indy 500 in Indianapolis zu den drei bedeutendsten Autorennen der Welt zählt, dauert bis am Sonntag um 15 Uhr. Vor einem Jahr triumphierte der Seeländer Jani mit seinen damaligen Teamkollegen Marc Lieb und Romain Dumas im Porsche, nachdem der führende Toyota von Buemi drei Minuten vor Rennende stehen geblieben war. (sda/ak)

Erstellt: 17.06.2017, 16:58 Uhr

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