Russell King – Saubers Volker Eckel?

Russell King ist die zentrale Figur bei Qadbak, der Möchte-Gern-Käuferin von BMW Sauber. Der Geschäftsmann ist ein Finanzjongleur, der es mit den Gesetzen und der Zahlungsmoral nicht so genau nimmt.

Das einzige Bild: «The Sun» lichtete Russel King an einem Fussballspiel ab.

Das einzige Bild: «The Sun» lichtete Russel King an einem Fussballspiel ab.

Dubioser Investor: Russell King ist ein veritabler Finanzjongleur.

Dubioser Investor: Russell King ist ein veritabler Finanzjongleur.

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Formel 1: GP Brasillien

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:32:17.464
2.Sebastian VettelRed Bull +16.900
3.Jenson ButtonMcLaren +27.600
4.Fernando AlonsoFerrari +35.000
5.Felipe MassaFerrari +1:06.700
6.Adrian SutilForce India+ 1 Runde
7.Nico RosbergMercedes GP+ 1 Runde
8.Paul di RestaForce India+ 1 Runde
9.Kamui KobayashiSauber+ 1 Runde
10.Witali PetrowLotus Renault+ 1 Runde
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Stand: 27.11.2011 19:09

Formel 1: WM-Stand

NameTeamPunkte
1.Sebastian VettelRed Bull392
2.Jenson ButtonMcLaren270
3.Mark WebberRed Bull258
4.Fernando AlonsoFerrari257
5.Lewis HamiltonMcLaren227
6.Felipe MassaFerrari118
7.Nico RosbergMercedes GP89
8.Michael SchumacherMercedes GP76
9.Adrian SutilForce India42
10.Witali PetrowLotus Renault37
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Stand: 27.11.2011 18:41

Eigentlich erstaunen die neuerlichen Enthüllungen der «SonntagsZeitung» nicht. Dass Qadbak nicht über das notwendige Kleingeld von rund 100 Million Franken verfügt, um den Rennstall aus München und Hinwil kaufen zu können, gibt jenen Stimmen recht, die schon immer vor dem dubiosen Investor gewarnt haben. Auch auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet wurde mehrmals darauf hingewiesen, dass der Handlungsbevollmächtigter von Qadbak Investments, Russell King, in Grossbritannien einen zweifelhaften Ruf geniesst.

Mehr noch: Der Brite sass wegen eines Versicherungsbetrugs mit seinem Wagen im Jahre 1991 zwei Jahre hinter Gittern. Er hatte seinen 600'000 Pfund teuren Aston Martin versteckt und als gestohlen gemeldet. Dem vorbestraften Mann droht weiteres Ungemach: Vermögensteile des Vorbestraften im Wert von 1,9 Millionen Pfund (über 3 Millionen Franken) wurden von Gerichten auf der Kanalinsel Jersey vorerst einmal eingefroren. Der Grund: Die Behörden ermitteln gegen King und seinen Geschäftspartner Nathan Willett wegen Betrugs.

Das Meeting in Nordkorea

Diese Geschichten rund um King, der ein undurchsichtiges Firmengeflecht mit Offshore-Firmen aufgebaut hat, sind nun seit Monaten bekannt – nicht nur auf der Insel und in der Schweiz. Im Vereinigten Königreich wurde die Öffentlichkeit stutzig, als Qadbaks Tochterfirma Munto Finance sich im Sommer die Hauptanteile vom Viertliga-Fussball-Klub Notts County angeignet hatte. Ähnlich wie später bei BMW Sauber wollten die Hintermänner nicht an die Öffentlichkeit treten. Die Liga wurde skeptisch, und der Klub aus Nottingham erhielt nur die Profilizenz, nachdem der Traditionsverein die Trennung von King am 12. Oktober offiziell bekannt gegeben hatte. King hatte seinerzeit auch das Engagement des bekannten Trainers Sven-Göran Eriksson zumindest eingefädelt.

King sieht sich durchaus als Mann von Welt und jettet mal gerne um den Globus. So hat der «Guardian» herausgefunden, dass der Finanzakrobat am 22. Oktober in Pyongyang sich mit einem ranghohen Politiker Nordkoreas traf. King nahm den Trip im Auftrag der Swiss Commodity Holding (SCH) mit Sitz in Zürich vor. Diese Firma soll angeblich Hunderte von Milliarden Franken an Vermögen haben (mit einem Aktienkapital von 100'000 Franken). Aber die SCH hat keinen Batzen, so wenig wie King selbst. Was der misteriöse Geschäftsmann aus Britannien von Kim Yong-nam, dem Vorsitzenden des Präsidiums der Obersten Volksversammlung Nordkoreas, genau wollte, bleibt unbekannt.

Die Erinnerung an Volker Eckel

Das Rätselraten um die Investoren bei BMW Sauber wirft nicht nur für das Werksteam in München und für das Unternehmen in Hinwil ZH Fragen auf. Die Indizien deuten immer mehr darauf hin, dass vor allem BMW, das für den Verkauf des Formel-1-Teams zuständig ist, auf einen Betrüger und Finanzjongleur hereingefallen ist. Die «SonntagsZeitung» vermutet, dass es King auf diverse Gelder (geschätzte 60 Millionen Franken) aus dem Einnahmetopf der Formel 1 abgesehen hat – sofern die Zusage des Internationalen Automobil-Sportverbands Fia für die nächste Saison denn auch vorliegt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.11.2009, 15:00 Uhr

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Stand: 15.02.2012 00:12

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