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Sauber hat einen Reifenvorteil

Analysen von Bridgestone haben gezeigt, dass die Formel-1-Boliden aus dem Zürcher Oberland am schonendsten mit den Reifen umgehen.

Advantage Sauber: Der C29 aus Hinwil geht am schonendsten mit den Reifen um.

Advantage Sauber: Der C29 aus Hinwil geht am schonendsten mit den Reifen um.
Bild: Keystone

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Formel 1: GP Brasillien

NameTeamZeit
1.Mark WebberRed Bull 1:32:17.464
2.Sebastian VettelRed Bull +16.900
3.Jenson ButtonMcLaren +27.600
4.Fernando AlonsoFerrari +35.000
5.Felipe MassaFerrari +1:06.700
6.Adrian SutilForce India+ 1 Runde
7.Nico RosbergMercedes GP+ 1 Runde
8.Paul di RestaForce India+ 1 Runde
9.Kamui KobayashiSauber+ 1 Runde
10.Witali PetrowLotus Renault+ 1 Runde
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Stand: 27.11.2011 19:09

Formel 1: WM-Stand

NameTeamPunkte
1.Sebastian VettelRed Bull392
2.Jenson ButtonMcLaren270
3.Mark WebberRed Bull258
4.Fernando AlonsoFerrari257
5.Lewis HamiltonMcLaren227
6.Felipe MassaFerrari118
7.Nico RosbergMercedes GP89
8.Michael SchumacherMercedes GP76
9.Adrian SutilForce India42
10.Witali PetrowLotus Renault37
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Stand: 27.11.2011 18:41

Wenn am Sonntag die Formel-1-Saison in Bahrein beginnt, könnte ausgerechnet das redimensionierte Sauber-Team die Grossen ärgern. Nachdem der C29 aus Hinwil schon bei den Testfahrten in Spanien einen guten Eindruck hinterlassen hatte, stellte Reifenhersteller Bridgestone bei den anschliessenden Analysen fest, dass die Sauber-Wagen viel schonender mit den Pneus umgehen als die anderen Rennschlitten.

Dieser Vorteil könnte sich für die beiden Piloten Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi auszahlen. Erstens könnte das Zürcher Team in Q3 des Qualifyings weichere Reifen einsetzen als die Konkurrenz. Und letztlich könnte dann auch im eigentlichen Grand Prix das Sauber-Duo aufgrund des geringeren Gummiverschleisses die Nase vor den Rivalen haben.

Mehr taktische Möglichkeiten

Gegenüber dem Fachmagazin «Autosport» erklärte Hirohide Hamashima, der Direktor für Reifenentwicklung bei Bridgestone, dass sich vier Topteams McLaren, Mercedes, Red Bull oder Ferrari punkto Pneuverschleiss nur wenig unterscheiden würden. Sauber dagegen sei ein anderer Fall. «Wir haben die Daten vieler Teams verglichen und wenn man sich die grossen Vier anschaut, ist deren Verschleiss sehr ähnlich. Wenn sie mit einem Startgewicht von 150 Kilogramm losfahren, gibt es sowohl bei der mittleren als auch bei der weichen Mischung nur sehr geringe Unterschiede. Sie sollten also ähnlich schnell sein. Bei Sauber ist das aber ganz anders.»

Am nächsten Wochenende in Bahrain sei der Reifenverschleiss zwar kein grosses Thema. Trotzdem sollte der Rennstall aus Hinwil bezüglich der Rennstrategie jedoch mehr Möglichkeiten haben als die Konkurrenten. «Das ist durchaus möglich», erklärte der japanische Experte. «Richtig spannend wird es aber erst in Barcelona. Denn diese Strecke ist sehr ‹reifenmordend›, die weichere Mischung ist möglicherweise nur für eine Runde gut, bevor sie im Rennen abzubauen beginnt.»

Die Erklärung von Rampf

Bei Sauber ist man sich dieses Vorteils bewusst. Der Technische Direktor Willy Rampf gibt zu, dass der schonende Umgang mit den Reifen eine der grossen Stärken des C29 ist. «Das Auto hat keine Stabilitätsprobleme, und seine Performance und Balance mit viel Sprit ist eine seiner Stärken», erklärte Rampf. Darauf würden sie aufbauen, das sei eine gute Sache. «Unser Auto geht nicht zu hart mit den Reifen um, deshalb können wir recht lange Stints fahren, ohne sie zu killen.»

Der 56-jährige Rampf wird übrigens Ende April nach zehn Jahren bei Sauber seinen Job dem 38-jährigen Briten James Key übergeben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.03.2010, 15:27 Uhr

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