Sauber kauft Rennstall – 140 Stellen werden abgebaut
Ein weiterer Stellenabbau ist möglich: Peter Sauber. (Bild: Keystone)
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Der Formel-1-Rennstall BMW Sauber wird verkauft, aber nicht an Qadbak Investment, sondern an den früheren Besitzer Peter Sauber. Der Vertrag sei an die Bedingung geknüpft, dass das Team einen Startplatz für die Formel-1-Saison 2010 erhält, teilte der deutsche Automobilkonzern BMW mit.
Wegen der Neuausrichtung des Teams und der Erfüllung zukünftiger Rahmenbedingungen sei mit dem Verkauf von BMW Sauber ein Abbau von derzeit 388 auf rund 250 Mitarbeiter verbunden. Die Kündigungen seien am Freitag ausgesprochen worden. Weitere Kündigungen seien in naher Zukunft derzeit nicht auszuschliessen. Sauber zeigte sich erleichtert, das diese Lösung zustande gekommen sei. Peter Sauber sagte: «Ich bin sehr erleichtert, dass wir diese Lösung gefunden haben. Damit können wir den Standort Hinwil und einen Grossteil der Arbeitsplätze erhalten.»
Finanzbetrüger entlarvt
Dr. Klaus Draeger, im Vorstand der BMW AG zuständig für Entwicklung, sagte heute Morgen: «Wir sind sehr froh über diese Lösung. Damit ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft des Teams erfüllt. Unser Verhältnis zu Peter Sauber war immer ausgezeichnet und von höchstem Respekt geprägt. Wir möchten uns bei Peter Sauber und der ganzen Mannschaft für die exzellente Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren ganz herzlich bedanken.»
BMW hatte am vergangenen 29. Juli überraschend den Rückzug aus der Formel 1 auf das Ende der diesjährigen Saison angekündigt. Mitte September hatte der deutsche Automobilkonzern BMW den Verkauf von BMW Sauber der Qadbak Investments angekündigt. Dieser zunächst geplante Verkauf werde damit nicht vollzogen, teilte BMW dazu mit. Die «SonntagsZeitung» hatte am vergangenen Sonntag berichtet, dass hinter dieser Investmentgesellschaft aus den Nahen Osten ein Finanzbetrüger steht.
Erstellt: 27.11.2009, 15:40 Uhr

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