«Webber benutzt im Gegensatz zu vielen anderen sein Hirn»
Von Alexander Kühn. Aktualisiert am 10.08.2010
Artikel zum Thema
- Webber siegt, beide Sauber punkten
- Alonso siegt nach Stallorder - Red Bull tobt
- Vettel hält dem Druck nicht stand
Das Reden kann ihm die FIA nicht verbieten: Flavio Briatore (60). (Bild: Keystone )
Stichworte
Mark Webbers Sieg beim Grand Prix von Ungarn hat Flavio Briatore tief beeindruckt. Der Australier habe als Erster erkannt, dass man mit den weichen Reifen drei Viertel des Rennens bestreiten könne. «Das war der Schlüssel zum Sieg, aber es hat auch gezeigt, dass er sein Hirn benutzt, im Gegensatz zu vielen anderen», so Briatore in der «Gazzetta dello Sport».
Wen er mit den «vielen anderen» vor allem meint, ist klar: Webbers Teamkollegen Sebastian Vettel. Der Deutsche macht im Rennen immer wieder gravierende Fehler. Er ist Webber vom Speed her überlegen, kann diesen Vorteil aber nur selten ausspielen. Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat ausgerechnet, dass Vettel 102 Punkte mehr auf dem Konto hätte, wenn seine Rennplatzierungen den Klassierungen im Qualifying entsprechen würden.
Briatore ist freilich nicht ganz neutral: Er hat Webber als Manager unter seinen Fittichen. Obwohl er wegen seiner Verwicklung in den inszenierten Renault-Crash von Singapur noch bis Ende 2012 keine offizielle Funktion in der Formel 1 ausüben darf, lenkt Briatore auch die Geschicke des zweifachen Weltmeisters Fernando Alonso. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.08.2010, 09:47 Uhr

Sportbilder