«Beim Davis-Cup macht Federer einen grossen Fehler»

Der 7-fache Grand-Slam-Champion Mats Wilander analysiert im Exklusiv-Interview die Veränderungen im Spiel des Wimbledonsiegers, hinterfragt dessen Saisonplanung und erklärt, warum er Federer oft hart kritisiert.

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Wie beurteilen Sie Roger Federers Vorstellungen in Melbourne bisher?
Er ist ein anderer Spieler geworden. Er steht viel näher an der Grundlinie, zieht fast jede Rückhand voll durch, forciert, forciert, forciert. Ich denke, dass er das tut, weil andere stärker geworden sind, sicher Murray und Djokovic, vielleicht auch Berdych. Deswegen kann er sich nicht mehr verteidigen, wie er es früher tat. Aber das hat nichts mit ihm zu tun, sondern mit den Gegnern. Er spielt Tennis wie Ping Pong, mit vielen Halbvolleys. Dass er von der Grundlinie aus viel aggressiver ist, bedeutet aber nicht, dass er häufiger ans Netz kommen kann. Denn auf diese Weise kann er die Netzangriffe nicht ideal vorbereiten. Wenn sie mich fragen, spielt er momentan zu schnell. Ich hätte lieber, dass er mehr variiert.

Hat er diese Umstellungen bewusst vorgenommen?
Bestimmt. Es ist wohl auch der einzige Weg, um die Besten zu schlagen. Wobei es mir nicht gefiel, wie er letztes Jahr am French Open auftrat, vor allem im Halbfinal gegen Djokovic. Ich mag es nicht, wenn jemand immer gleich agiert, wenn es nicht läuft. Von Federer erwarten wir ohnehin immer sehr viel. Er müsste spätestens nach einer Stunde etwas Neues ausprobieren, wenn etwas nicht funktioniert.

Sie waren schon immer sehr kritisch mit ihm. Glauben Sie, dass er jetzt auf dem richtigen Weg ist?
Ich war vor allem kritisch nach seinen Spielen gegen Rafael Nadal in Paris. Ich kritisiere nur Spieler, die nicht ihr Bestes geben, körperlich, mental und auch taktisch. Physisch gibt Federer alles, mental meistens auch – aber taktisch auf Sand gegen Nadal eindeutig nicht. In einigen Partien spielte er immer gleich. Aber er hat das überwunden, versucht auch gegen Nadal inzwischen anderes und schlägt ihn auch manchmal. Ich bin Tennis-Analyst, kein Roger-Federer-Fan. Ich bin von niemandem Fan, nur vom Tennis selber, und ich will einfach das Bestmögliche sehen, auch wenn das etwas viel verlangt ist. Und wenn ich sehe, dass das Frauentennis nicht in richtige Richtung geht, sage ich das auch. Es gibt keinen Henin-Stil mehr, keinen Mauresmo-Stil.

Ist das Männertennis so viel variantenreicher?
Schon, aber wir dürfen nicht erlauben, dass es nur noch Power, Power, Power ist. Dann würden wir nie mehr einen anderen Roger Federer sehen, und wäre das nicht ein Jammer? Es wäre der schlimmste Tag für das Tennis, wenn jemand sagen würde: Mit einhändiger Rückhand zu spielen ist ab sofort verboten. Aber inzwischen bleibt leider einfach kein Platz mehr für den Murray-Slice oder den Federer-Slice. Das ist wirklich traurig. Murray schlug hier in einem ganzen Spiel nur drei Slices.

Wird Tennis zu monoton?
Es ist verrückt, in welche Richtung Tennis steuert. Ich weiss nicht, ob das mit der Athletik der Spieler zusammenhängt, der Physik des Spiels, der Grösse des Platzes oder der Qualität der Saiten. Und ich weiss auch nicht, was man dagegen tun kann. Macht man die Plätze schneller, können die Aufschläge nicht mehr retourniert werden. Man müsste dafür sorgen, dass der Ballabsprung flacher wird, das wäre das Rezept. Wie in London, an den ATP World Tour Finals. Nur dort spielt Federer so, wie ich ihn am liebsten sehe: tiefe, messerscharfe Backhands, Aufschlag/Volley, früh genommene Bälle. Aber es muss etwas geschehen. Wie wird das Spiel sonst in 20 Jahren aussehen? Alle werden innerhalb des Platzes stehen und nur noch draufhauen.

Denken Sie im Rückblick nicht manchmal, dass Sie mit Federer manchmal zu hart waren? Die Leute, die den Stars am nächsten stehen, sind manchmal etwas zögerlich, weil sie das Vertrauen nicht verlieren möchten. Für sie ist es hart zu sagen: Was zum Teufel machst du da? Ich bin nicht sein Coach. Ich sehe nur einen gesichtslosen Spieler mit einer einhändigen Rückhand, der keine hohen Bälle schlagen kann, weil das gar nicht möglich ist. Ich denke, er selber akzeptiert meine Kritik. Und ich finde auch vieles sehr gut, das er macht.

Zum Beispiel?
Dass er Paul Annacone verpflichtet hat. Damit will ich nicht sagen, dass Severin Lüthi als Coach nicht genügen würde, er ist bestimmt grossartig. Was mir gefällt ist, dass Roger jemanden verpflichtet hat, der ihn lehrt, Service/Volley und Chip-und-Charge zu spielen. Das war ja das einzige, das Annacone selber als Spieler praktizieren konnte. Federers Einstellung ist schon beeindruckend.

Was erwarten Sie von ihm 2013 – die Rückkehr zur Nummer 1, Grand-Slam-Titel, einen Rückfall?
Majortitel, aber nicht die Nummer 1. Ich war sehr überrascht, dass er das nochmals schaffte. Denn das war nicht sein erstes Ziel. Oder vielleicht schon, weil Sampras 286 Wochen als Nummer 1 aufzuweisen hatte und er auf 287 Wochen kommen wollte. Aber das hat er jetzt geschafft, das ist vorbei. Ich erwarte, dass er weniger antritt, genauer überlegt, wo er gerne und gut spielt, wo er Vertrauen schöpfen kann - Indian Wells ja, Miami nein. Dort sind die Bedingungen für ihn hart, dort spielt er immer schrecklich, also soll er es auslassen. Mir gefällt, dass er auf Turniere wie Abu Dhabi und Doha verzichtet.

Und was ist mit dem Davis-Cup, den er auch auslässt?
Davis-Cup sollte das Erste sein, dass er in sein Programm aufnimmt. Jeder sollte das. Es gibt die Majors und den Davis-Cup, und um diese Anlässe herum sollten die ATP-Turniere eingebaut werden.

Er sagt, der Davis-Cup koste ihn zu viel Zeit und Energie und werfe ihn zurück.
Man kann das auch anders sehen. Ich bin sicher, dass Robin Söderling nicht die Nummer 5 geworden wäre, wenn er nicht Davis-Cup gespielt hätte. Vielleicht wäre auch Djokovic nicht die Nummer 1 geworden. Denn sie lernten im Davis-Cup etwas, das man auf der Tour nicht lernen kann. Es ist nicht zu spät für Federer, dort etwas herausholen. Dabei spreche ich nicht von Popularität. Sondern von einer Art Vertrauen in dein Spiel, in dein Können, dass du weniger Angst hast, zu verlieren. Grosse Davis-Cup-Matches können dich weit bringen. Er macht da einen grossen Fehler. Aber natürlich war es eine falsche Entscheidung, gegen die USA auf einem schlechten Sandplatz in der Höhenlage zu spielen (die Schweiz verlor 2012 in Freiburg 0:5). Das hat ihn vielleicht etwas abgeschreckt.

Bleibt Djokovic 2013 das Mass der Dinge?
Ja. Denn wenn er schlecht spielt, spielt er immer noch gut, und wenn er gut spielt, ist er unerhört stark. Was er manchmal zeigt, es ist wie eine andere Sportart. Ich sage nicht, dass er besser ist, als es Federer je war. Er ist weniger spektakulär, aber enorm konstant, sauber und effizient. Und wie er serviert! Aber vielleicht schlägt er ja nicht immer so auf. Dennoch denke ich, dass Murray und Federer besser sind, weil sie alles können - eine Partie verlangsamen, sich aus Problemen befreien. Bei Djokovic wissen wir gar nicht, ob er das kann, weil er selten Matches gewinnt, die er herumreissen muss - ausser gegen Seppi am French Open. Er variiert das Spiel nicht genügend.

Was erwarten Sie von Murray?
Dass er weiter Druck macht und Djokovic und Federer jagt. Aber man kann nicht sagen, dass er zu Federer aufgeschlossen ist, weil das nicht stimmt. Immerhin hat er den Wimbledonfinal verloren, und er hat gegen ihn auch in der 02-Arena verloren. Ich bin nicht sicher, ob er Federer und Djokovic hintereinander bezwingen kann. Vielleicht schon. Er hat aber erst einen Grand-Slam-Titel gewonnen und ist noch nicht wirklcih in den Big 4 angekommen. Aber er hat eine gute Chance, weitere Majorturniere zu gewinnen.

Wird Nadal, dessen Comeback bevorsteht, die Sandsaison wieder dominieren?
Nein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nach acht Monaten Pause zurückkommt und noch den gleichen Respekt geniesst wie in den letzten Jahren. Die anderen werden aufwachen und sagen: Moment mal, jetzt hat er seit Wimbledon nicht mehr gespielt. Keiner glaubt, dass er wieder sechs Sandturniere gewinnt und zum neunten Mal Monte Carlo. Wenn man in Mallorca trainiert, kann man nicht dieses Selbstvertrauen schöpfen, wie wenn man Matches gewinnt. Und bei Nadal geht alles um das Vertrauen. Aber ich hoffe, dass ich falsch liege.

Warum?
Weil es schön wäre, wenn wir vier Spieler hätten, von denen alle die grossen Titel gewinnen könnten. Dann würde es wieder auf die Tagesform ankommen. Es gefällt mir nicht, wenn Djokovic und Nadal sechs Grand-Slam-Finals in Folge bestreiten und jeder weiss, dass Djokovic zu 95 Proznet das US Open gewinnen wird. Das ist nicht der Sport, den ich möchte. Ich möchte, dass er offen ist, dass viele ihre Chance haben.

Sehen Sie jemanden, der von hinten nachstösst?
Das ist schwer zu beurteilen. Das Talent ist das eine, das ist schon mal Voraussetzung. Aber nach den Juniorenjahren musst du dieses drei Jahre lang umsetzen und ausschöpfen. Dann darfst du keinen Lift mehr nehmen, sondern musst zehn Mal täglich in den 15. Stock hochrennen. Du musst zwei, drei Stunden Fitnesstraining einbauen, täglich, und das könnte das Talent killen. Es ist schwierig zu wissen, ob jemand dazu bereit ist. Ich sehe momentan niemanden.

Was ist von der zweiten Garde zu erwarten, von Berdych, Tsonga, Ferrer und Del Potro?
Die können vielleicht einmal einen Grossen schlagen. Aber das Problem ist, dass die Spieler ausserhalb der Top-20 die Top-4 an den Majorturnieren nicht bezwingen können - ausser Lukas Rosol, der in Wimbledon 2012 Nadal eliminierte. Solche Resultate müsste es öfter geben. Dann würden sich die Turniere öffnen, Berdych würde im Halbfinal plötzlich auf Janowicz treffen und im Final auf Federer. So war es früher. Aber es geschah auch selten, dass jemand Agassi und Sampras hintereinander schlug, oder Connors und McEnroe.

Federer ist 31 und noch immer topmotiviert. Überrascht Sie das? Sie selber hatten vor diesem Alter genug und schalteten eine zweijährige Pause ein.
Ich habe keine Ahnung, wie ihm das gelingt. Und ich weiss auch nicht, wie er sich so lange an der Spitze halten kann. Ich sprach kürzlich mit jemandem über den Unterschied zwischen ihm und Serena Williams. Es ist doch so: Sie war mit 18, 19 Jahren ihrer Zeit voraus, in der Art, wie sie spielte, wie hart sie schlug, wie stark sie servierte. Federer war mit 20 seiner Zeit nicht voraus, er war ein normaler, guter Spieler. Und jetzt ist Serena ihrer Zeit immer noch voraus. Die anderen können sie nicht einholen, mit ihrer Power. Dagegen gibt es viele Männer, die Federer nun zehn Jahre voraus sind, in der Richtung, die das Tennis geht. Kevin Anderson, Tomas Berdych: Sie schlagen und schlagen und schlagen. Aber er findet immer etwas, an dem er sich halten kann, und ist in der Lage, nach Niederlagen zwei, drei kleine Anpassungen vorzunehmen und weitere Majorturniere zu gewinnen. Wie jetzt, wo er an der Grundlinie Halbvolleys schlägt, sogar mit der Vorhand. Es ist, als ob er jeden Ball wie einen Aufschlagreturn spielen würde.

Würden Sie ihn lieber wieder wie früher spielen sehen?
Ich würde, wie gesagt, lieber sehen, dass er viel mehr variiert, in den Platz hineinläuft, wieder zurück, kurze Bälle attackiert, wenn er kann. Inzwischen spielt er ähnlich wie Djokovic: links, rechts, links, rechts. Was mir fehlt, ist nicht die Geschicklichkeit - denn was er jetzt macht, ist wohl schwieriger als das, was er früher tat. Aber es ist halt nicht so schön anzuschauen.

Sprechen wir von Ihnen. Seit einiger Zeit sind sie in den USA mit einem Partner im Wohnmobil unterwegs, um in verschiedenen Orten Tennisunterricht zu geben. Ist diese Tour namens Wilander on Wheels weiterhin aktuell? Ja. Letztes Jahr waren wir etwa 90 Tage unterwegs, in 70 verschiedenen Tennisclubs. Inzwischen haben wir sogar zwei Motorhomes, eines an der Ost- und eines an der Westküste.

Warum tun Sie das? Wegen des Geldes, um das Tennis zu fördern oder um sich wie ein Rockstar auf Tour zu fühlen?
Der erste Grund ist, dass es Spass macht, jemandem zu helfen, sein Tennisspiel zu verbessern. Der zweite ist, dass mich das Tennis immer noch glücklich macht – nicht im Wettkampf, sondern als Hobbysport, als Zuschauer oder als Analyist. Ich betrachte dieses Projekt auch als Bereicherung für das nordamerikanische Tennis, als eine Art Injektion ins Klubsystem. Dazu zwingt es mich zu einem geregelten Tagesablauf und hält mich in Form. Das ist der Lebensstil, der mir am meisten liegt.

Was sagt denn Ihre Frau, wenn Sie dauernd unterwegs sind?
Seit ich sie 1985 Jahren kennenlernte, war ich stets etwa sechs Monate im Jahr unterwegs. Ausser 1991 und 92, als ich pausierte – und es fast zur Scheidung kam. Wir sind jetzt 26 Jahre verheiratet, alles geht gut, auch mit den vier Kindern. Manchmal antworte ich auf diese Frage auch: Weil ich nichts riskieren will. Ich bin glücklich so.

Lassen Sie uns kurz Ihr Gedächtnis testen. Erinnern Sie sich noch an Ihr erstes Turnier in der Schweiz?
1981 in Genf. Ich spielte in der ersten Runde gegen Björn Borg und verlor 1:6, 1:6.

Genau. Später holten Sie im Parc des Eaux-Vives 2 ihrer 33 Titel. Und acht Monate später gewannen Sie das French Open, als bisher jüngster Spieler. Was geschah dazwischen?
Kein Doping… (lacht) Als feststand, dass Borg das French Open nicht spielen würde, weil er Ärger mit dem Internationalen Verband hatte und die Qualifikation hätte bestreiten müssen, wurden alle anderen nervös: Lendl, Vilas, Clerc. Alle gerieten in Panik, weil sie dachten, dass sie nun Roland Garros gewinnen könnten. Ich dagegen spielte unbeschwert und locker, hatte keine Angst und konnte in diesen zwei Wochen einfach keinen Fehler machen. Man kann von einem Youngster deshalb nie sagen, er würde keine Chance haben. Aber ich bin überzeugt: Wenn Borg 1982 in Paris gespielt hätte, hätte er wieder gewonnen.

Sie selber holten 1988 mit 24 Jahren drei der vier Grand-Slam-Titel und wurden die Nummer 1. Nach diesem Jahr gewannen Sie insgesamt nur noch zwei kleine Turniere, ehe Sie mit 32 zurücktraten, mit 27 und 28 Jahren spielten Sie gar kein Profitennis. Erklären Sie uns bitte diesen Bruch.
Gleich nach dem US Open 1989 erkrankte mein Vater an Krebs, und sechs Monate später starb er. Er war alles für mich gewesen, und ich realisierte das erst, als er verschwunden war. Er war jene Person, die ich beeindrucken wollte. Er sagte zu mir: Wau, du hast Andres Järryd geschlagen? Das ist ja unglaublich! Und ich sagte: Papa, aber ich bin die Nummer 2, und er die Nummer 6. Er fehlte mir enorm. Ich konnte das Feuer nicht mehr finden. Und ich hatte meistens auch keine gute Struktur in meinem Alltag, keinen Physiotherapeuten, keinen Konditionstrainer. Aber vielleicht halfen mir jene zwei Jahre Pause, dass ich jetzt wieder hier bin, im Tennis, und es immer noch liebe. Vielleicht wäre ich sonst geworden wie Pete Sampras, der das Tennis hasst, oder Andre Agassi. So ist halt das Leben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 19.01.2013, 18:11 Uhr)

Der Schwede Mats Wilander (48) gewann in den 80er Jahren 7 Grand-Slam-Titel, je drei in Roland Garros (1982/85/88) und Melbourne sowie einen in New York. Die frühere Nummer 1 kommentiert am Australian Open für den TV-Sender Eurosport («Game, Set and Mats»). Er lebt mit seiner Familie in Hailey, Idaho (USA). (Bild: Reuters )

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Stand: 20.10.2014 01:38

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