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Der 63. Fehler war einer zu viel

Roger Federer zeigte im Australian-Open-Halbfinal gegen Rafael Nadal grosses Tennis, zog aber trotz Satzführung und frühem Break im zweiten Durchgang den Kürzeren.

1/12 Ernüchtert: Roger Federer verpasst trotz einer starken Leistung den Australian-Open-Final.
Bild: Keystone

   

Federer - Nadal in Zahlen

Hier gehts zur kompletten Statistik der Partie.

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Roger Federer muss weiter auf seinen ersten Major-Sieg seit dem vorletzten Turnier in Melbourne warten. In einer packenden Partie unterlag der Weltranglistendritte, der als Favorit gehandelt worden war, dem kämpferisch immens starken Rafael Nadal 7:6, 2:6, 6:7, 4:6. Anders als noch im letztjährigen French-Open-Final war die Kampfkraft des vierfachen Australian-Open-Siegers aber bis zum Schluss ungebrochen. Es waren die 63 unerzwungenen Fehler bei 46 Winnern die ihm schliesslich die Niederlage einbrockten.

Dabei hatte Federer einen Traumstart in den Halbfinal gegen seinen langjährigen Erzrivalen erwischt. Schon nach wenigen Minuten führte der Schweizer dank mutigem Offensivspiel mit 3:0. Im achten Game schaffte Nadal aber quasi aus dem Nichts ein Rebreak, und weil beide Spieler in der Folge ihren Service halten konnte, kam es zum Tiebreak. Dort gelang Federer gleich zu Beginn ein Minibreak, ein Vorteil, den er sich nicht mehr nehmen liess. Die Kurzentscheidung ging mit 7:5 an den Baselbieter, was dieser mit einem lauten Jubelschrei quittierte, der auch für seine Zwillinge auf der Tribüne gut hörbar war.

Beflügelt von der Satzführung durchbrach Federer im zweiten Durchgang erneut den Aufschlag seines Kontrahenten. Diesmal war die Breakführung aber von noch kürzerer Dauer: Schon im folgenden Game musste er das Rebreak hinnehmen. Nadal bewies einmal mehr, dass er dann am gefährlichsten ist, wenn er in die Defensive gedrängt wird. Im Vergleich zu seiner 3:6, 0:6-Niederlage an den ATP World Tour Finals im November wirkte der French-Open-Champion wie ausgewechselt, nicht nur weil seine Topspin-Bälle in Melbourne höher abspringen als in der Londoner Halle. «Wenn ich den zweiten Satz verloren hätte, wäre es ganz eng geworden», sagte Nadal später in seiner ersten Matchanalyse. «Führt Federer mit 2:0 Sätzen, wird er immer aggressiver und ist nicht mehr zu stoppen.»

Frühes Break im zweiten Satz nützt Federer nichts

Beim Stand von 2:2 bot sich Federer noch einmal die Chance zum Servicedurchbruch, ehe zwei Vorhandfehler des 16-fachen Major-Champions dieses Vorhaben torpedierten. So war es Nadal, der die Vorentscheidung in diesem Durchgang mit dem Break zum 4:2 herbeiführte. Einen guten Angriff von Federer beantwortete der Mallorquiner mit einem schier unglaublichen Longline-Passierball. Federers Schwierigkeiten mit dem Aufschlag führten nach einer gut zehnminütigen Pause für das Feuerwerk des australischen Nationalfeiertags zu einem weiteren Break und dem Satzausgleich für Nadal.

Im dritten Durchgang wankte erneut Federer als Erster. Beim Stand von 0:1 und 0:40 musste der Sieger der ATP World Tour Finals drei Breakbälle am Stück abwehren. Er umschiffte die scharfen Klippen aber und gewann neues Selbstvertrauen. Das zahlte sich im siebten Game aus: Im dritten Anlauf, unter anderem nach Nadals erstem Doppelfehler der Partie, gelang Federer der Servicedurchbruch. Wer nun glaubte, der Satz sei schon entschieden, sah sich jedoch getäuscht. Mit der Extrakraft von Trotz und Wut, korrigierte Nadal den Betriebsunfall mit dem sofortigen Rebreak. Federer war am Netz zu unentschlossen und blieb mit seinen Grundschlägen auf einmal wieder etwas zu kurz.

Im Tiebreak vom 1:6 zum 5:6 – und doch verloren

Bei 5:5 und 15:30 aus Nadals Sicht schien Federer am zweiten Break zu schnuppern. Er schlug aber zwei Vorhandbälle aus guter Position ins Netz und musste wenig später bei 5:6 und 30:40 einen Satzball abwehren. Federer tat es mit einem grossartigen Vorhand-Cross nach dem zweiten Aufschlag. Ein Service-Winner brachte ihn schliesslich ins Tiebreak. Dort holte sich Nadal mit einem Stopp, den Federer nur ungenügend retournieren konnte, das erste Minibreak. Der Spanier stellte erst auf 4:1 und dann mit zwei weiteren Minibreaks auf 6:1. Federer kam aber noch einmal zurück und verkürzte auf 5:6, ehe Nadal den Sack nach 67 Minuten doch noch zumachte. «Beim 6:5 war ich unglaublich nervös, es ist hart, so viele Satzbälle zu vergeben», kommentierte Nadal diese heisse Phase.

Durchgang Nummer 4 brachte diverse heikle Situationen für Federer. Bis zum 3:2 musste der 30-Jährige gegen den fünf Jahre jüngeren Nadal drei weitere Breakbälle abwehren, einen bei 1:1, zwei bei 2:2. Ein Netzroller von Nadal, den Federer mit einem Vorhand-Winner beantwortete, brachte im achten Game einen Breakball für Federer. Der Baselbieter vergab ihn mit einem eigentlich guten Vorhand-Cross um wenige Zentimeter, Nadal hielt den Service in extremis.

Matchball abgewehrt, aber riesige Chance zum Rebreak verpasst

Im folgenden Spiel nahm der Spanier Federer den Aufschlag ab und konnte darauf zum Finaleinzug servieren. Bei 40:30 besass Nadal seinen ersten Matchball, doch Federer powerte ihn mit der Vorhand in die Ecke und zog den Kopf vorerst aus der Schlinge. Das Glück schien wieder auf Federers Seite zu kippen. Seinen ersten Breakball setzte der Schweizer aber nach einem Lob per Not-Smash ins Out, den zweiten mit einem Backhand-Return ins Netz. So kam es, wie es kommen musste: Nadal bekam einen weiteren Matchball, und dieser brachte dem Spanier die Erlösung. Federer erzeugte zwar enormen Druck, der letzte Vorhandball geriet ihm aber ein kleines Stück zu lang. (ak)

Erstellt: 26.01.2012, 13:57 Uhr

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60 Kommentare

Peter Nedwed

27.01.2012, 09:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ein Teil der 63 unerzwungenen Fehler waren in Tat und Wahrheit erzwungene. Denn wenn vom Gegner jeder noch so gut gespielte Ball zurückkommt, ist man verleitet, ja sogar gezwungen, noch mehr Risiko einzugehen und dabei begeht man mehr Fehler. Federer scheiterte also an Nadals schier unglaublicher Verteidigungsarbeit, die den Angreifer Federer zu Fehlern verleitete. Antworten


Franz Kellerberger

26.01.2012, 23:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Immer wenn einer kommt, der nicht schlechter ist als er, verliert er. Bei so vielen Fehlern muss man sich nicht wundern. Keiner der Top Leute macht so viele Eigenfehler wie der Roger. Gib es auf und geniesse das Geld. Antworten


Mats Walser

27.01.2012, 09:01 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ein sehr guter Kommentar,ich gehe mal davon aus,dass sie von Tennis keine Ahnung haben!


Allan George

26.01.2012, 22:19 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Schade, dass gute Spielanalysen nur auf der NYtimes Webseite zu lesen sind. Roger haette evt etwas vom Joker abschauen koenne, der hat Nadal letztes Jahr immerhin 6 Mal geschlagen. Antworten


Beat Albisser

26.01.2012, 21:40 Uhr
Melden 7 Empfehlung

In 5 Jahre jubelt die ganze Schweiz, wenn wieder ein CH-Athlet/Athletin in einem Halbfinal eines GS Turnier stehen würde. Geniessen wir jeden Moment. Nach dem Rücktritt von Cuche (und ev. Ammann) brauchen wir RF noch lange. Antworten


Goran Prpic

26.01.2012, 19:28 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Rafa als brachialen (tumben?) Kraftmeier zu bezeichnen, scheint mir doch eher der desperate Versuch einiger engherziger Leidgenossen zu sein, sich, ob der unumstösslich negativen H2H-Bilanz unseres Helden gegen Rafa, wenigstens die Stilfragen nicht diktieren lassen zu müssen: Dieses Gehabe ist m. E. einfältig, unsportlich und wird beiden grossartigen Athleten in keiner Weise gerecht. Hopp + Vamos! Antworten


Tobias Meili

26.01.2012, 18:22 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Das war ein absolut hochklassiges Match. RF schlug mehr winner, produzierte aber mehr Fehler. Das hat nichts damit zu tun, dass RF schwächer gespielt hätte, sondern damit, dass Nadal auf der relativ langsamen Unterlage unglaubliche Bälle zurückbrachte (wie schon gegen Berdych) und RF bei seinen Schlägen volles Risiko gehen musste. RF ist klar auf dem richtigen Weg - looking forward to see more! Antworten


Stephan Belz

26.01.2012, 17:51 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Gähn, wenn den Federer-Fans nichts mehr einfällt, dann "tröstet" man sich damit, dass Nadal brachiale Gewalt anwendet und mit 30 ein Krüppel sein wird. Wenn Rogi derart genial ist, wieso gewinnt er dann nicht einfach? Aufwachen liebe Federer-Fans! Roger wurde schon 2008 vom Tennis-Thron gestossen. Seither konnte er an GS nur noch glänzen, wenn Nadal und/oder Djokovic verletzt waren. Antworten


Sheila Lewis

26.01.2012, 17:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Es war ein super Spiel und zwangsläufig kann nur einer gewinnen. Ob RN und ND mit ihrer Spielweise mit 30 auch noch so fit sind wie RF? Elegantes und variables Spiel ist immer noch schöner anzusehen als teilweise die brachiale Gewalt der Nummern 1 und 2. Antworten


hans zumstein

26.01.2012, 18:03 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Ja, und zur "Gewalt" kommt das endlose unfaire "Ball tätscheln" von "Joker" und das "Gestöhne" bei jedem Ballwechsel von Rafa . . .


R. E. Schaub

26.01.2012, 18:00 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@ S. Lewis: Tennis ist kein "Kunstturnen" - für Eleganz gibt es keine Punkte. Federer hat einen Nadal-Komplex, deshalb spielt er gegen Nadal immer etwas schlechter als gegen andere Spieler. Und wenn der absolute Kämpfer Nadel in Bestform ist (wie aktuell) kann wirklich nur einer gewinnen - nämlich Nadal. Dies wird leider so bleiben - auch wegen des relativ hohen Alters von Federer.


Marc Bärtschi

26.01.2012, 17:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Seit Roger nicht mehr der Dominator auf der Tour ist, gefällt er mir irgendwie besser. Jetzt "menschelt" er, wenn er nicht stets konstant wie eine Maschine auf höchstem Niveau spielt, sondern zwischendurch auf mal Hänger hat. Antworten


Marcel Marquis

26.01.2012, 16:53 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Seien wir doch ehrlich. Es ging nur darum wer gegen Djokovic verlieren darf. Und das konnte sich Roger Federer Gott sei dank ersparen. Antworten


kurt gschliesser

26.01.2012, 16:53 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ein Tennismatch Nadal-Federer ist immer schön anzuschauen.Dort der elegant technisch beste Tennisspieler den es je gab auf der anderen Seite ein Kämpfer der seinem Körper alles abverlangt und nie einen Ball verloren gibt.Ich auf jeden Fall wette viel Geld am Sonntag auf eine Niederlage von Nadal weil ich überzeugt bin dass er auf schnelleren Beleg am Nachmittag keine Chance. Antworten


Murat Mohebbi

26.01.2012, 17:31 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Das Endspiel findet Sonntag am Abend statt. Allerdings regnet es möglicherweise, so dass das Dach geschlossen und der Platz schneller wird. Nadal ist weit mehr als ein Kämpfer, auf seine Weise nicht weniger genial als Federer - Ehre, wem Ehre gebührt.


Urs Schärer

26.01.2012, 16:42 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Gut gemacht von Federer, aber er muss langsam einsehen, dass die Jüngeren ihm die Butter vom Brot nehmen! Auch bei ihm wäre Rücktritt auf hoher Eben wünschenswert. Antworten


Markus Hofer

26.01.2012, 16:19 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Und wieder einmal ist Rafa am Ende der Bessere gewesen. Ich ziehe den Hut! Doch wenn Nadal in fünf Jahren mit Dauerschmerzen in Knien und Rücken vor dem Karriere-Ende steht, sind Roger + Mirka bereits daran, die nächste Tennis-Generation Federer vorzubereiten!!! :-) Antworten


Jose Paolo

26.01.2012, 16:07 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Ich frage mich, ob ich je ein objektives Kommentar zu dem RF und sein Tennis in TA lesen werde. "... RF hat grosses Tennis gezeigt...." und später selber der Journalist stellt fest, dass er 63 unerzwungene Fehler gemacht hat! Also es geht nicht um super Nadal sonden um Fehler von RF. Wer sich mit Tennis ein wenig auskennt, wird dies verstehen.... Forza Nadal, es kommt zu Traumfinale Nadal - Djoko Antworten


franco fluri

26.01.2012, 16:21 Uhr
Melden 4 Empfehlung

macht für mich absolut sinn 63 unerzwunge fehler, und trotzdem ist es fast 4 stunden gegangen und nadal hatte kein leichtes spiel. jeder andere wäre mit so vielen unerzwungenen fehlern sang und klanglos untergegangen. als nadal fan sollten sie jetzt lieber murray die daumen drücken;-)


hans zumstein

26.01.2012, 15:59 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Brachiale Gewalt hat über Eleganz gesiegt. Erinnert mich irgendwie an Kämpfe von Muhammed Ali gegen Sonny Liston . . .Trotzdem gefällt mir die Tenniskunst von RF weit mehr als die Kraftmeierei von Rafa! Letzterer wird das kaum bis zu seinem 30. Geburtstag durchstehen. Antworten


Werner N. Staub

26.01.2012, 15:59 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Liebe Kritiker! In anderen Sportarten fordert man auch nicht Sportler auf zurückzutreten, wenn sie lediglich als dritter oder vierter klassiert sind. Ein Turnier kennt eben nur einen Sieger und das kann doch wohl nicht immer der selbe sein. Obwohl mich eigentlich Tennis nicht so interessiert zolle ich doch all meinen Respekt Roger Federer. Halte die Schweizerfans bei Laune solange du magst. Antworten


Denis Rott

26.01.2012, 15:45 Uhr
Melden 8 Empfehlung

KOPF HOCH ROGER! Er ist trotzdem die Nummer 1! Er hat Heute leider zu viele Fehler gemacht. Antworten


Peter Baumann

26.01.2012, 15:42 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Roger Federer ist nur ein Mensch und keine Siegesmaschine. Darum ist es für mich keine Selbstverständlichkeit, dass ein Spieler wie Federer so lange an der Weltspitze mithalten kann und dafür gebührt dem ihm Respekt für seine Leistung. Es gibt hier viel Kritik von Leuten die selbst nie und nimmer nur einen Hauch von einer solchen sportlichen Leistung erbringen könnten. Antworten


Rita Quindega

26.01.2012, 16:36 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Ja, Herr Baumann, Sie sagen es genau auf den Punkt gebracht.
Roger Federer gebührt ein "Bravo" für seine/seine Leistung/en und ich wünsche ihm noch viele Matches bei bester Gesundheit.


John Luternauer

26.01.2012, 15:28 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Wenn der Service nicht funktioniert und die Vorhand auch nicht kommt ist Federer gegen die Top 3 auf verlorenem Posten. Zudem sind die 2 Wochen bei einem Slam für einen 30jährigen nicht ohne schwachen Tag zu meistern. Der schwache Tag kam im dümmsten Moment! Für einen Spitzenmann wie Federer ist es sicher nicht genug , um die Position4 herumzugurken. Geld hat er ja mehr als genug. Antworten


lui casutt

26.01.2012, 16:15 Uhr
Melden 7 Empfehlung

werter herr luternauer, wenn der service nicht funktiioniert u. die vorhand auch nicht, gewinnen auch die 3 anderen topspieler kein match...
seine niederlage ist eher im kopf zu suchen. gegen nadal hat er irgendwo einen 'klemmer'.
zudem spielt roger sein bestes tennis, wenn er in führung liegt.
schade, hätte ihm den sieg mehr als gegönnt.
er trotzdem noch immer ein ausnahmekönner.


Martin Bühler

26.01.2012, 15:19 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Alle die hier schreiben: Wäre ich Roger, hätte ich schon lange den Rücktritt gegeben..! Zum Glück seid ihr nicht Roger Federer!! Was wir alle sicher nicht vermissen werden, wenn Roger dann wirklich einmal zurücktritt, sind die ewigen Besserwisser! Was das Momentum betrifft, wäre der letzte "Lob" von Nadal nicht mehr auf die Linie geklatscht, wäre alles wieder offen gewesen. Glück gehört auch dazu! Antworten


Susanne Lüscher

26.01.2012, 15:13 Uhr
Melden 16 Empfehlung

Schade, dass es nicht geklappt hat mit dem Sieg gegen Nadal. Aber Federer jetzt wieder abzuschreiben ist der grösste BS. Er spielt immer noch auf dem höchsten Niveau und dies mit 30 Jahren. Nadal wird in dem Alter einen abgenutzten Körper haben und dies nicht mehr können. Nadal weiss das auch bzw. er spürt jetzt schon Abnutzungserscheinungen wegen seinem Spiel. Antworten


franco fluri

27.01.2012, 09:06 Uhr
Melden

herr schaub, sie meinen den nadal, der seit fast einem jahr kein turnier mehr gewonnen hat?


R. E. Schaub

26.01.2012, 17:19 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@ S. Lüscher: Kann sein, dass Nadel mit 30 oder schon mit 29 mit einem "abgenützten Körper" zurücktritt - aber er wird bis dann mehr GS-Titel auf seinem Konto haben, als Federer und er wird auch die meisten Rekorde haben. Gegen den absoluten Kämpfer Nadel (und wenn dieser in Bestform ist) bleibt Federer - wegen seines Nadal-Komplexes und wegen des Alters - praktisch chancenlos.


André Gerber

26.01.2012, 15:12 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Nein, Federer zeigte klar kein grosses Tennis heute. Viele lapidare und unnötige unerzwungene Fehler auf der Vorhand! Antworten


franco fluri

26.01.2012, 14:58 Uhr
Melden 58 Empfehlung

jetzt kommen sie wieder aus den löchern gekrochen, die besserwisser und rücktrittsschreiber. wo wart ihr denn alle im letzten halben jahr? ah stimmt, da hat federer ja alles gewonnen... manchmal ist die schweizer mentalität einfach nur doof. Antworten


franco fluri

27.01.2012, 09:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@pfitzner wie meinen sie das genau? also djokovic hat er an den french open geschlagen, nadal in london und glaube murray müssen wir nicht wirklich auf der rechnung haben. und mit schweizer mentalität meine ich, dass der schweizer es nicht gerne sieht wenn jemand zu erfolgreich wird, selbst wenn es ein schweizer ist, dann kommen sätze wie: der hat jetzt eh schon genung gewonnen, andere sind dran.


Carly Pfitzner

26.01.2012, 21:03 Uhr
Melden

@fluri: Liest man die Namen derjeniger, gegen die Roger gewinnt, dann wird halt doch einiges klarer > keiner der Top 3 Spieler d.h. die Nrn 1, 2 + 4! Aber trotz dieser Tatsache, die auch weiter andauern wird, freue ich mich immer wieder Roger's sporadisches Genie 'ausbrechen' zu sehen! Hr. Fluri, warum gleich mit 'doofer Schweizer Mentalität' zu kommen? Lesen Sie keine internationalen Blogs??


franco fluri

26.01.2012, 16:44 Uhr
Melden 4 Empfehlung

stimm herr marquis vorher war er ja "nur" in roland garros im endspiel, ich meine das zählt natürlich schon gar nicht mehr.? bringen sie den spruch eigentlich schon seit federer 2008 im halbfinal gegen djokovic an den AO verloren hat? Oder als Nadal die Nummer 1 wurde und Federer ja vorbei war, nur um 1 Jahr später wieder die NR 1 zu werden? der einzige der hellsehen kann ist mike shiva;-)


Marcel Marquis

26.01.2012, 16:37 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Also, erstens war das halbe Jahr nur 3 Monate lang und zweitens haben wir dabei an die restlichen 9 Monate gedacht in denen Herr Federer nur zeitweise erfolgreich war. Ein Herbst macht halt noch kein Jahr oder so...
Aber niemand will dem Roger Federer einen Vorwurf machen. Es sollte nur allen Phantasten einmal klar sein, dass die Zeiten als Nummer eins oder zwei (und bald auch drei) vorbei sind,


sandro bertaggia

26.01.2012, 14:44 Uhr
Melden 7 Empfehlung

das Momentum hat längst gedreht - heute brillieren die Gegner von Federer in engen Phasen des Spiels! Zweifellos dank Federer sind alle besser geworden aber irgendwie ist Roger selber etwas auf der Strecke geblieben. Dass er noch ein paar Jahre auf höchstem Niveau spielt bezweifle ich keinen Moment (falls er fit bleibt), aber die Zeiten, als er quasi gesetzt im Final war sind längst vorbei. Antworten


Mario Menel

26.01.2012, 14:43 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Absolut toller Match. Beide hätten gewinnen können. RF dann, wenn er noch etwas verbissener den Erfolg suchen würde, was man halt bei Rafa Nadal bermerkt, er rennt und rennt und giibt nie !!! Aber beiden ein dickes Kompliment. Antworten


Dante Eggenberger

26.01.2012, 14:37 Uhr
Melden 11 Empfehlung

Federer war aktiver, aggressiver als Nadal: Netzangriffe, die lange Vorhand, Stoppbälle - womit er heute leider allzu oft Pech hatte. Viel gewagt und verloren. Was mich aber interessieren würde, ist, was Nadal aufm Klo gemacht hat. Ja ja, Begleiter dabei. Trotzdem. Würde gerne mal Bluttests von gewissen Spielern sehen. Antworten


R. E. Schaub

26.01.2012, 17:00 Uhr
Melden 3 Empfehlung

@ D. Eggenberger: 1. Alle Top-Spieler werden häufig auf Doping getestet. 2. Auch Federer hat schon WC-Pausen eingezogen. 3. Federer hat gegen Nadal oft eine mentale Blockade. 4. Wegen Punkt 3 ist Federer gegen Nadal, wenn dieser (wie aktuell) in Bestform ist und halt um jeden Ball kämpft, praktisch chancenlos - und dies wird so bleiben, weil Federer halt schon einige Jahre älter ist...


Lukas Rosenmund

26.01.2012, 14:34 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Mal wieder Nadal-Mentalblockade total. Schade. Antworten


Meier Peter

26.01.2012, 14:46 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Genau das ist das Problem. Federer spielt gegen Nadal einfach zu wenig konstant aggressiv. Nadal muss man die Bälle stets um die Ohren hauen und man darf ihn sein Spiel nicht aufziehen lassen. Mir scheint es, als verliere Federer seine Partien gegen Nadal schon vor dem Spiel im Kopf


Arrigo Sacchi

26.01.2012, 14:27 Uhr
Melden 18 Empfehlung

Psychologisch einfach nicht auf der Höhe!
Im Head-to-Head steht es nun 18-9. Seit Juli 2007 gelingt es Roger nicht Nadal an einem Grandslam zu besiegen, als er zum 5. Mal in Wimbledon gewann ! Federer schlug zuletzt Nadal im Freien im Mai 2009, als er ihn auf Sand(!) mit einem doppelten 6-4 bodigte. Er bleibt der Grösste, aber gg Nadal ist er irgendwie blockiert! Schade!
Antworten


thomas johnson

26.01.2012, 14:26 Uhr
Melden 10 Empfehlung

eine starke leistung wäre es gewesen, wenn in den entscheidenden momenten nicht so dumme vorhandfehler gemacht hätte (so wie letzten herbst)! Antworten


Carly Pfitzner

26.01.2012, 14:21 Uhr
Melden 9 Empfehlung

Selbst als Federer Fan muss man realisieren, dass Roger jeweils das letzte Quäntchen fehlt um gegen die jüngeren Topspieler d.h. vor allem die Nrn 1, 2 und 4 zu gewinnen! Schon bald wird Roger wohl die Nummer 4 sein! Die dutzende male verschlagene, wichtige Vorhand kann nicht einfach als momentane Schwäche abgetan werden----obwohl es gegen schlechter platzierte Gegner jeweils super läuft! Antworten


Jules Mari

26.01.2012, 14:19 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Federer hätte längst zurücktreten sollen. Der Weg nach unten ist lang... Antworten


Jules Mari

26.01.2012, 22:49 Uhr
Melden

Haha. Was zwei kleine Sätze doch für Wallungen auslösen können...
@M. Graber: wie schön, dass Sie über mein Leben Bescheid wissen...
@A. Martin: ich sage dass nicht nur nach einem verlorenen Match...


Fabio Rossi

26.01.2012, 15:30 Uhr
Melden 12 Empfehlung

Man merkt an einigen Kommentarschreibern dass hierzulande offensichtlich nur das Geld wichtig ist. Federer spielt schon lange nicht mehr ums Geld, sondern ganz einfach weil er Spass daran hat. Will man den Rolling Stones auch verbieten Konzerte zu geben weil sie zuviel Geld haben und sich seit Jahrzehnten nicht weiterentwicklen? Geld wird überwertet, und wer nur für Geld arbeitet der tut mir leid.


Peter Lienhardt

26.01.2012, 15:02 Uhr
Melden 7 Empfehlung

Es gibt noch soviele Menschen auf der Erde, die Roger einmal live erleben möchten, und diesen Menschen ist es egal, ob er die Nummer 1, 2, 3 oder 12 ist. Man will einfach mal einen der grössten Spieler live sehen. Jimmy Connors hat bis 40 weitergespielt, obwohl lange nicht mehr in den Top 10, aber nie gabs derart viel ausverkaufte Arenen und Standing Ovations. Also kein Rücktritt.


joachim kahn

26.01.2012, 14:56 Uhr
Melden 24 Empfehlung

Dummes Geschwafel. Er war im Halbfinal ist doch ganz toll unter den besten 4. Treten Sie mit 50 Jahren im Geschäftsleben auch ab wenn Jüngere nachkommen. Federer soll so lange spielen wie er Freude hat. Schliesslich ist es sein Beruf. Und er macht uns ebenfalls immer noch grosse Freude.


franco fluri

26.01.2012, 14:53 Uhr
Melden 27 Empfehlung

vorher treten sie als kommentar schreiber zurück. wieso sollte der beste aller zeiten und immer noch nr 3 der welt, welcher in den letzten monaten von 2011 alles gewonnen hat zurücktreten? weil er ein match nach 4 stunden gegen einen 5 jahre jüngeren gegner verliert? einen gegner den er bei der letzten begegung noch mit 6:3 6:0 nach hause geschickt hat? tsss....


André Martin

26.01.2012, 14:52 Uhr
Melden 11 Empfehlung

@J.Mari: Seit Jahren DER obligate, ewig gleich peinliche Kommentar-"Klassiker", wenn R.Federer ausscheidet oder einen Final verliert. Der Weg nach unten ist nur dann lang, wenn man sehr weit oben ist - und das ist Federer nach wie vor, egal ob als Nr. 1 oder "nur" als Nr. 3 oder 4! Geniessen Sie doch einfach sein grossartiges Tennis - und überlassen Sie allfällige Rücktrittsgedanken unbesorgt ihm!


Daniel Meier

26.01.2012, 14:47 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Ich denke die Einschätzung ist richtig. Ich an Federers Stelle wäre schon längst abgetreten. Geld hat er ja mehr als genug verdient. Die Niederlage wiegt für mich fast noch schwerer wenn man bedenkt das Nadal ja auch Gesundheitliche Probleme hat.


Michel Graber

26.01.2012, 14:46 Uhr
Melden 13 Empfehlung

@ Jules MAri: Mit dieser Aussage disqualifizieren sie sich gleich selber. Sie haben absolut keine Ahnung und plappern einfach das nach was die Anderen Nichtwissenden vebreiten. RF kann absolut nichts dafür dass Sie mit Ihrem Leben nicht klarkommen.


Daniel Schäffler

26.01.2012, 14:46 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Ich finde auch, Federer sollte aufhören. Jetzt kann er das mit Anstand machen, nachher wird es peinlich. Er sollte diese Grösse haben. Am Geld liegt es wahrscheinlich nicht. Zur rechten Zeit aufhören, DAS ist Grösse.


Antonio Carfora

26.01.2012, 14:42 Uhr
Melden 5 Empfehlung

@ Herr Heiniger: Das hat nichts mit Tagesform zu tun. Gegen Nadal macht er immer zu viele Eigenfehler. 1. Weil Nadal ihn dazu zwingt und 2. weil er mental gegen Nadal nie auf der Höhe ist. Nadal ist einer der einzigen, der mit Federers Spielintelligenz nach belieben spielen kann. Der Komplex gegenüber Nadal ist und bleibt für Federer unüberwindbar.


Simon Hartmann

26.01.2012, 14:41 Uhr
Melden 21 Empfehlung

Sicher bitter ein weiteres Mal. Einfach wieder zu Fehleranfällig gegen Nadal da er mehr Risiko eingeht gegen ihn.
Federer stand aber heute zum 9. Mal in Folge im Halbfinale der AO!! Er mag häufiger ein Spiel verlieren und hat vorallem gegen Nadal ein mentales Problem. Er ist aber immer noch unter den Top 4 der Welt und spielt zeitweise immer noch Traumtennis. Er soll aufhörern wenn ER es will.


Markus Stutz

26.01.2012, 14:31 Uhr
Melden 44 Empfehlung

Also eine konstante platzierung an 3. oder auch 4. Stelle als langen Weg nach "unten" zu bezeichnen finde ich doch sehr übertrieben. Spieler wie Murray warten noch immer auf den 1. grossen Tourniersieg.


Heiniger Peter

26.01.2012, 14:30 Uhr
Melden 22 Empfehlung

Hören Sie doch bitte auf damit. Haben Sie gesehen oder oben gelesen, was für einen tollen Match er gespielt hat? Nur die vielen Eigenfehler wurden ihm zum Verhängnis, Tagesform...


Nicolas Jost

26.01.2012, 14:11 Uhr
Melden 33 Empfehlung

War das ein toller Match! Einfach genial. Antworten



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