Edberg und Ivanisevic im Final – McEnroe verletzte sich
Tobte wie in alten Zeiten: John McEnroe. (Bild: Keystone)
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Zurich Open
Champions. Gruppe A: Jewgeni Kafelnikow (Russ) s. Michael Chang (USA) 6:4, 6:4. Gruppe B: Richard Krajicek (Ho) s. John McEnroe (USA) 6:4, w.o. (Oberschenkel-Verletung). Stefan Edberg (Sd) s. Henri Leconte (Fr) 6:1, 6:4. - Talents: Yuki Bhambri (Ind) s. Dimitri Bretting (Sz) 6:3, 6:4. Daniel Berta (Sd) s. Facundo Arguello (Arg) 6:4, 6:2. Marton Fucsovics (Un) s. Claude Benz (Sz) 6:4, 7:6 (11:9). - Doppel, Halbfinals: Chang/Bhambri s. Kafelnikow/Bretting 8:2. Edberg/Berta s. Sergi Bruguera/Andrea Collarini (Sp/Arg) 8:3.
Schlussranglisten (je 3 Spiele). Champions. Gruppe A: 1. Ivanisevic 3 Siege. 2. Kafelnikow 2. 3. Bruguera 1. 4. Chang 0. Gruppe B: 1. Edberg 3. 2. Krajicek 2. 3. McEnroe 1. 4. Leconte 0.
Programm vom Samstag. 13.00 Uhr: Bhambri - Berta (Talents, Spiel um Platz 3). 14.30 Uhr: Collarini - Fucsovics (Talents, Final). 16.00 Uhr: Kafelnikow - Krajicek (Champions, Spiel um Platz 3). 18.00 Uhr: Ivanisevic - Edberg (Champions, Final). 19.30 Uhr: Chang/Bhambri - Edberg/Berta (Doppel, Final).
13'000 Zuschauer werden das am Samstag zu Ende gehende Champions-Turnier besucht haben. Damit übertraf Organisator Swiss Tennis sogar sein gestecktes Ziel. Einzig am Dienstag (2000 Zuschauer) und am Mittwoch (2300) war die mit 2900 Plätze ausgerüstete Saalsporthalle nicht ausverkauft.
Ein Wermutstropfen war am Freitag die Aufgabe von Aushängeschild John McEnroe. Der 50-jährige Amerikaner verletzte sich im Training gegen den argentinischen Junior Facundo Arguello am Oberschenkel. «Gegen die Jungen vergesse ich ab und zu, wie alt ich bin», so McEnroe, der später gegen Richard Krajicek aufgeben musste. Damit wird der charismatische Altstar heute nicht mehr im Einsatz stehen.
Den Final bestreiten Stefan Edberg und Goran Ivanisevic. Edberg gewann gestern gegen Henri Leconte auch seinen dritten Match. Gegen Ivanisevic, dem er auf der regulären Tour 19 Mal gegenüberstand (10:9-Bilanz für Ivanisevic), wird er mit Bestimmtheit stark gefordert werden. «Ich erwarte viele knallharte Services», blickte Edberg voraus. «Ivanisevic ist einer der besten Aufschläger überhaupt.» Der Kroate schlug in Zürich wiederholt mit rund 220 km/h auf.
(sam/si)
Erstellt: 12.03.2010, 23:43 Uhr


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