«Eine schwierige Situation»
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Resultate US Open
Viertelfinals der Männer:
Roger Federer (Sz/3) s. Jo-Wilfried Tsonga (Fr/11) 6:4, 6:3, 6:3.
Novak Djokovic (Ser/1) s. Janko Tipsarevic (Ser/20) 7:6 (7:2),6:7 (3:7), 6:0,3:0 w.o. (Oberschenkelverletzung). -
Halbfinal-Tableau:
Djokovic (1) - Federer (3)
Isner (28)/Murray (4) - Roddick (21)/ Nadal (2).
Viertelfinals der Frauen:
Caroline Wozniacki (Dä/1) s. Andrea Petkovic (De/10) 6:1, 7:6 (7:5).
Angélique Kerber (De) s. Flavia Pennetta (It/26) 6:4, 4:6, 6:3.
Halbfinal-Tableau:
Wozniacki (1) - Serena Williams (28)
Kerber - Stosur.
South African Airways ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 11800 |
| 2. | ![]() | Rafael Nadal | 10060 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 9790 |
| 4. | ![]() | Andy Murray | 7500 |
| 5. | ![]() | Jo-wilfried Tsonga | 4965 |
| 6. | ![]() | David Ferrer | 4640 |
| 7. | ![]() | Tomas Berdych | 4500 |
| 8. | ![]() | Janko Tipsarevic | 3010 |
| 9. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 2910 |
| 10. | ![]() | Mardy Fish | 2625 |
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Der US-Open-Final der Männer ist frühzeitig auf Montag verschoben worden. Damit muss der Finalist der unteren Tableauhälfte nicht vier Partien in vier Tagen bestreiten. Der Regen der letzten Tage brachte die Organisatoren dazu, frühzeitig die Verschiebung zu fixieren. Betroffen davon sind auch die anderen Tage: Am Freitag finden die verbleibenden Männer-Viertelfinals statt, die Frauen-Halbfinals sind neu am Samstag (nach den Männer-Halbfinals) angesetzt. Am Sonntag, dem 11. September, wird statt des Männer-Endspiels der Frauen-Final ausgetragen.
Roger Federer kann mit der Verschiebung gut leben, wie er nach dem Sieg im Viertelfinal gegen Jo-Wilfried Tsonga sagte: «Für mich persönlich spielt es nicht so eine Rolle. Aus Gründen der Fairness für die Spieler der unteren Tableauhälfte ist es aber sicher der richtige Entscheid.» Federer hat klare Vorstellungen, wie künftig das Chaos vermieden werden soll, das am letzten Major-Turnier des Jahres zunehmend herrscht: «Die erste Runde sollte nicht auf drei Tage verteilt werden. Und ich glaube, dass heute das Wochenende mit Halbfinal am Samstag und Final am Sonntag ohne Dach nicht mehr möglich ist.»
«Frustrierte Spieler»
Rückblickend auf das letzte Jahr, als Federer gegen Novak Djokovic im Halbfinale verloren hatte, meinte Federer, dass die Aussicht am Montag spielen zu müssen, ihn dazu verleitete, seine Kräfte einzuteilen. Auch in diesem Jahr ist der Terminkalender knapp bemessen: Nach dem Final am Montag müsste Federer sogleich nach Australien reisen, um dort für die Schweiz im Davis Cup anzutreten. «Dies ist eine schwierige Situation.» Federer als Präsident des «Players' Council» zeigte sich enttäuscht über die mangelnde Zusammenarbeit der Grand-Slam-Organisatoren mit den Spielern. Das French Open startete laut Federer gegen den Willen der Spieler am Sonntag, «hier gibt es ein Samstag-Sonntag-Finale».
Auch Novak Djokovic mochte an der Pressekonferenz gar nicht viel über seinen Halbfinal-Gegner reden. Vielmehr störte er sich an der Organisation. «Fakt ist, dass die Spieler frustriert sind.» Deswegen ist der Serbe auch froh, dass die Spieler nun zusammenkommen. Nicht nur ist er aus terminlichen Gründen «nicht glücklich» über das Montagsfinal, sondern er kritisierte zudem die Platzverhältnisse: «Wenn es kein Dach gibt, warum gibt es keine Abdeckungen auf dem Court?»
Riss im Platz
Das Spiel von Andy Roddick und David Ferrer konnte nicht fortgesetzt werden, weil noch lange Wasser auf dem Court war. Auf dem Court gab es sogar einen Riss. Roddick, der dies bemerkte, sagte: «Ich schaute runter und da waren kleine Wasserflecken. Ich hab sie aufgewischt und dann im nächsten Game waren sie wieder da.» Die Spieler mussten protestieren, damit das Spiel verlegt wird. Zudem wies er wie Federer darauf hin, dass die Spieler 13 Prozent der Einnahmen erhalten: «Die Story lass ich sie schreiben», sagte er lapidar zu den Journalisten. Die Spieler müssten deshalb noch mehr zusammenarbeiten.
«Wir spielen die längste Tour im Sport», beklagte Novak Djokovic. Über verschiedene Kontinente verteilt müssten die Spieler an die Turniere, ohne viel dabei sagen zu können. Dabei gehe es nicht nur um die Top-Spieler, sondern um alle Profis auf der Tour. (ot/si)
Erstellt: 09.09.2011, 11:40 Uhr











