Federer bleibt die Krönung versagt
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ATP-Masters, London
ATP World Tour Finals (Masters). Halbfinals: Nikolai Dawydenko (Russ/6) s. Roger Federer (Sz/1) 2:6, 6:4, 7:5. - Vorrunde. Gruppe B (vom Freitag): Nikolai Dawydenko (Russ/6) s. Robin Söderling (Sd/8) 7:6 (7:4), 4:6, 6:3. - Schlussrangliste (3 Spiele): 1. Robin Söderling 2-1 (5:2). 2. Nikolai Dawydenko 2-1 (5:3). 3. Novak Djokovic 2-1 (4:3). 4. Rafael Nadal 0-3 (0:6).
Doppel, Halbfinals: Max Mirnyi/Andy Ram (WRuss/Isr/7) s. Frantisek Cermak/Michal Mertinak (Tsch/Slk/5) 6:4, 7:6 (7:4).
South African Airways ATP Weltrangliste
| R | Name | P | |
|---|---|---|---|
| 1. | ![]() | Novak Djokovic | 11800 |
| 2. | ![]() | Rafael Nadal | 10060 |
| 3. | ![]() | Roger Federer | 9790 |
| 4. | ![]() | Andy Murray | 7500 |
| 5. | ![]() | Jo-wilfried Tsonga | 4965 |
| 6. | ![]() | David Ferrer | 4640 |
| 7. | ![]() | Tomas Berdych | 4500 |
| 8. | ![]() | Janko Tipsarevic | 3010 |
| 9. | ![]() | Juan Martin Del Potro | 2910 |
| 10. | ![]() | Mardy Fish | 2625 |
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Zuvor hatte Federer alle zwölf bisherigen Partien gegen Dawydenko gewonnen. Die Finalgegner des Russen ermitteln der Schwede Robin Söderling und der Argentinier Juan Martin Del Potro im Abendspiel.
Federer hatte bisher am diesjährigen Masters in jeder Partie den ersten Satz verloren. Und auch gegen Dawydenko erwischte er alles andere als einen Start nach Mass. Nachdem er sein erstes Aufschlagspiel durchbrachte und bei Dawydenkos erstem Aufschlag zwei Breakbälle ungenutzt liess, gewann der in der Ukraine geborene Russe die nächsten vier Games in Serie zur 4:1-Führung. Zwar holte sich Federer danach ein Break zurück (2:4) doch seinen nächsten Service musste er erneut dem Weltranglisten-Siebenten überlassen (2:5). Nach 29 Minuten sicherte sich Dawydenko den ersten Satz.
Dawydenko blieb cool
Die Entscheidung im zweiten Satz fiel im zehnten Spiel beim Stand von 5:4 für Federer, der den zweiten Breakball zum Satzgewinn verwandelte. Im finalen Durchgang liess sich Federer beim Stand von 5:5 breaken, erspielte sich selbst bei Dawydenkos Aufschlag einen Breakball. Verwerten konnte er ihn allerdings nicht, und so brachte Dawydenko sein Aufschlagspiel zum Satzgewinn und Sieg letztlich durch. Für einmal blieb er cool und schaffte nach 1 Stunde und 56 Minuten den Finaleinzug beim letzten wichtigen Turnier des Jahres – übrigens wie im Vorjahr. Damals hatte er gegen Novak Djokovic den Kürzeren gezogen.
Bezeichnendermassen beendete Federer die Partie beim ersten Matchball mit einem Fehler. Die Niederlage hat auch etwas Gutes: Er kann bereits einen Tag früher mit den Vorbereitungen für die Ferien beginnen. Der Schweizer wirkte in vielen Phasen nicht mehr so spritzig und aufmerksam, er beging eindeutig auch zu viele Fehler, was sonst nicht das Markenzeichen des Klassenbesten ist. Die Nummer 1 im Tennis verpasste in London damit die Krönung eines sonst traumhaften Jahres. (fal/si)
Erstellt: 28.11.2009, 18:10 Uhr











