Morddrohungen gegen Federer

Die Nummer 1 steht vor dem Masters-Turnier in Shanghai offenbar unter Polizeischutz. Auf einer chinesischen Website soll eine bedrohliche Botschaft publiziert worden sein.

Unter Polizeischutz: Roger Federer kann sich in Shanghai nicht mehr frei bewegen.

Unter Polizeischutz: Roger Federer kann sich in Shanghai nicht mehr frei bewegen. Bild: Keystone

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Ist es nur ein schlechter Scherz oder bitterböser Ernst? Roger Federer steht scheinbar schon seit zwei Wochen unter besonderer Beobachtung. Auf einer renommierten Sportwebseite in China soll die Botschaft «Ich werde Roger Federer umbringen» von einer unbekannten Person gepostet worden sein. Die Website Sportmediaset.mediaset.it berichtet, dass die Morddrohung bereits seit dem 25. September auf dem Netz ist. Hinter der Mitteilung steht ein User mit dem Übernamen «Blue Cat». Ob es sich um einen Scherz handelt oder reale Absichten dahinterstecken, ist noch nicht bekannt.

Die Polizei hat die elektronische Spur aufgenommen, die chinesischen Behörden sind in Alarmbereitschaft. «Wir haben die Ermittlungen eingeleitet und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft», meldet die Turnierleitung in Peking. Federer hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäussert, er wird aber noch besser abgeschirmt als sonst schon. Die Organisatoren haben mit ihm abgemacht, dass er den Center Court nach den Spielen jeweils sofort verlässt und auf Autogramme verzichten wird.

Noch am Dienstag liess Federer auf Facebook verlauten: «Ich freue mich, wieder nach China zu reisen. Ich habe China immer genossen. Ich kann es kaum erwarten, die grossartigen Fans zu treffen.» (sr)

Erstellt: 04.10.2012, 15:02 Uhr

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Stand: 13.02.2017 07:34

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