Nadal wirft Federer Egoismus vor
Aktualisiert am 15.01.2012 54 Kommentare
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Nadal findet, dass sich Federer in der Diskussion um eine Reform des vollgepackten Turnierkalenders zu sehr um sich selbst und zu wenig um die Belange der anderen Spieler kümmere. Die Meinung des Baselbieters, die Tour sei eigentlich in Ordnung, habe nichts mit der Realität zu tun.
«Ich muss Federer widersprechen. Es ist sehr leicht zu sagen ‹Ich werde mich nicht äussern, alles ist positiv› und dann als Gentleman dazustehen, während die anderen verheizt werden. Aber so ist es nicht», sagte Nadal gemäss der Nachrichtenagentur EFE. «Wir alle haben unsere Meinung, und vielleicht mag er den Circuit ja. Ich mag ihn ebenfalls, und er ist besser als in vielen anderen Sportarten. Das heisst aber nicht, dass man die schlechten Dinge an ihm nicht ändern kann.»
Federer, der dem Spielerrat der ATP vorsteht verfüge über einen aussergewöhnlichen Körper, so sein Vizepräsident Nadal. Daher werde der 16-fache Grand-Slam-Champion seine Karriere dereinst physisch unversehrt beenden. «Murray, Djokovic und mir selbst wird es leider aber nicht so ergehen. In welchem Alter müssen wir mit dem Tennis aufhören? Mit 28, 29 oder 30?», gab der Weltranglistenzweite zu bedenken. «Dann hat man noch ein grosses Stück des Lebens vor sich, und es ist wichtig, dass man körperlich fit ist. Ich habe Angst, dass ich nicht mehr mit Freunden Fussball spielen oder Ski fahren kann.» (ak)
Erstellt: 15.01.2012, 12:43 Uhr
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54 Kommentare
Wieder ein Artikel mit reisserischer Überschrift, die aber mit dem Inhalt wenig zu tun hat. Ich lese nirgends, dass Nadal Federer Egoismus vorwirft. Einzig ihre Meinung deckt sich nicht in allen Belangen. Das hat doch nichts mit Egoismus zu tun! Antworten
Unterschiedliche Menschen - unterschiedliche Meinungen. Wo liegt das Problem? Interessant wie die Medien das aufbauschen - ich dachte eigentlich immer, dass die sachliche Berichterstattung wichtig ist. Wenn man aus einer Meinungsverschiedenheit eine "Frontalattacke" macht, dann ist das schlicht unseriöser Boulevardjournalismus. Antworten


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