Vom Partygast zur Gegnerin

Belinda Bencic gelingt in Indian Wells ihr erster Sieg als Top-10-Spielerin. Nun trifft sie auf eine gute Freundin.

Bezwingt in Indian Wells die Amerikanerin Lauren Davis: Belinda Bencic.

Bezwingt in Indian Wells die Amerikanerin Lauren Davis: Belinda Bencic. Bild: EPA/John G. Mabanglo/Keystone

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Belinda Bencic musste zwei Stunden lang hart kämpfen, dann stand ihr erster Erfolg als 19-Jährige und als Top-10-Spielerin fest. Sie gewann eine abwechslungsreiche Partie gegen die Amerikanerin Lauren Davis (WTA 99) dank einer Steigerung im dritten Satz 6:3, 3:6, 6:3. «Ich bin schon seit Montag hier und wollte endlich spielen», sagte sie danach (in Runde 1 war sie dank einem Freilos spielfrei). «Wir hatten beide Höhen und Tiefen, aber das ist normal hier im ersten Spiel. Die Plätze sind zwar langsam, aber die Luft ist dünn, weshalb die Bälle sind ziemlich schwer zu kontrollieren sind und es schwierig ist, den Rhythmus zu finden.» Sie sei deshalb auch etwas nervös gewesen. Für die Ostschweizerin war es der erste Sieg nach drei Niederlagen hintereinander, gegen Vinci (St. Petersburg), Jankovic (Dubai) und Vandeweghe (Doha).

Im Sechzehntelfinal trifft sie auf eine Spielerin, die sie als gute Freundin bezeichnet: die 27-jährige Slowakin Magdalena Rybarikova, die einen Schweizer Freund hat und mit der sie in Bratislava schon oft trainiert hat. «Ich hatte sie auch zu meiner Geburtstagsfeier eingeladen», verriet Bencic. Am vergangenen Freitag hatte sie etliche Spielerinnen und Coaches in einer «Cheesecake Factory» (Käsekuche-Fabrik) als Gäste, darunter, wie sich zeigen sollte, auch ihre nächste Gegnerin, die Weltnummer 97, die etwas überraschend gegen Daria Gavrilova (WTA 33) gewann. Bencic und Rybarikova standen sich bisher einmal gegenüber, in der ersten Runde in Wimbledon 2014, wobei die St. Gallerin 2:6, 6:3, 6:3 gewann.

Bacsinszky mit aufsteigender Form

Leichter tat sich Timea Bacsinszky (WTA 21) in ihrer ersten Partie. Die letztjährige Viertelfinalistin hatte keine Mühe gegen die Bulgarin Tsvetana Pironkova (WTA 105) und siegte in 63 Minuten 6:2, 6:1. «Normalerweise brauche ich für einen Satz so lange», sagte sie. «Ich bin stolz, wie ich spielte. Ich merkte rasch, dass ihr meine Ryhthmuswechsel nicht liegen.» Bacsinszky, die wegen einer Mageninfektion nach dem Fed-Cup in Leizpig vier Kilogramm abgenommen hatte, trifft in den Sechzehntelfinals erstmals auf die Kanadierin Eugenie Bouchard (WTA 42), die gegen die Amerikanerin Sloane Stephens (WTA 22) ihre Serie guter Resultate fortsetzte. «Das wird eine grosse Herausforderung für mich, denn sie ist wieder sehr gut in Form», blickte sie voraus. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 13.03.2016, 02:48 Uhr)

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